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Peggy March: “Immer wieder musste ich weinen”

Peggy March: “Immer wieder musste ich weinen” © Anne Huneck

Das heißt, Du hattest in Deiner Jugend keine Rendezvous?

„Nein. Ich hatte mal einen Freund. Er hat mich damals einmal in der Woche abgeholt und wir gingen zu Partys oder ins Kino. Er hat mich verstanden. Denn er wollte Schauspieler werden. Zwei Jahre später ging ich nach New York und beendete das. Das war hart, denn er war ein wahnsinnig lieber und netter Kerl. Seitdem habe ich leider auch nicht mehr mit ihm gesprochen.“

Das alles ist jetzt über 55 Jahre her. Würdest Du alles nochmal genauso machen?

„Keine Ahnung, ich hatte auch keine Wahl. Man hat mir immer gesagt, was ich machen und tun soll. Und ich wollte das so! Ich hatte viel Glück, dass ich das alles erleben durfte und dass ich so jung war, war Zufall. Meine Eltern haben alles erlaubt und so ging ich eben nach Japan, Italien, Deutschland, Südamerika… das war toll!“

Was würdest Du denn heute jungen Künstlern raten, um auch so erfolgreich zu werden wie Du?

„Das Wichtigste ist, nicht aufzugeben! Ich hatte das Glück, und das war reiner Zufall, sofort einen solchen Erfolg zu haben. Manche müssen so lange und hart dafür arbeiten. Aber wenn man an sich glaubt und sich nicht von anderen beirren lässt, kann man es schaffen. Auf keinen Fall sollte man aufgeben, sobald jemand sagt, dass man schlecht ist oder kein Talent hat. Das Schwerste ist, dabei zu bleiben.“

Was hältst Du denn von den ganzen Castingshows, die es heute so gibt?

Katrin Voigt

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