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Tanja Lasch: “Vielleicht war sie der Trennungsgrund!”

Tanja Lasch: “Vielleicht war sie der Trennungsgrund!” © Katrin Voigt / Schlager.de

Das Jahr 2018 war für Sängerin und Texterin Tanja Lasch ein Jahr der Umbrüche. Nach der Trennung 2017 von ihrem Ehemann Martin wollte sie wieder neu durchstarten: Neue Plattenfirma, neuer Produzent und neues Management. Nun hat sie ihr Album “Zwischen Lachen und Weinen” veröffentlicht, bei dem sie selbst und Schlagerstar Mitch Keller die Texte beigesteuert haben. Im Interview spricht sie ganz offen über ihre Ängste und sie verrät einiges über die öffentliche Trennung von dem Fantasy-Sänger.

 

 

Du bist seit Deiner Kindheit im Showgeschäft. Dein Vater Burkhard Lasch ist ein berühmter Musiker - gab es für Dich jemals eine Alternative zur Musik? Was hättest Du gemacht, wenn das mit der Karriere nicht geklappt hätte?
"Es gab nie eine Alternative! Die Musiker sind früher bei uns ein- und ausgegangen, ich kannte nichts anderes. Es war mir immer klar, dass ich das mal machen wollte. Ob das vor, hinter oder auf der Bühne ist - es sollte immer etwas mit Musik oder Medien zu tun haben. Etwas ganz Normales hätte ich mir nicht vorstellen können. Ich hatte tatsächlich mit 15 Jahren eine rebellische Zeit und wollte mal kurz Kindergärtnerin werden. Mein Vater meinte damals zu mir, ich müsse mal langsam etwas tun: Klavierunterricht, Gesangsunterricht und sowas. Da habe ich dann gesagt 'Vielleicht werde ich ja auch Kindergärtnerin', das war natürlich Quatsch. Aber auch Schauspielerei, Moderation - all das konnte ich mir gut vorstellen. Und meine Eltern haben mir dabei immer den Rücken gestärkt."

Und Du hattest bisher viel Erfolg: Deine Single "Die immer lacht" zum Beispiel hat mittlerweile über 13 Millionen Aufrufe, unglaublich...
"Man muss ja fairerweise sagen, es gibt einige, die sich verirren. Die geben als Suchbegriff bei Youtube nur den Titel ein, suchen wahrscheinlich den Song von Kerstin Ott und kommen dann auf mein Video. Aber auch darüber bin ich total froh. Wir haben ja damals fast zur selben Zeit den Titel rausgebracht. Und es gibt die einen, die den Titel von Kerstin lieber mögen und andere finden meine Version eben schön. Für mich ist es überhaupt cool, dass es den Titel gibt und dass ich den machen durfte. Aber was mich viel mehr freut ist, wenn Titel, die ich selbst geschrieben habe, so viele Klicks haben. Titel wie 'Wenn er wüsste' haben auch über sechs Millionen Aufrufe und das sind dann meine Titel. Die Menschen suchen nach dem Titel, der von mir allein kommt, das ist schön!" 

Dein neues Album heißt "Zwischen Lachen und Weinen". Die Singleauskopplung "Der Plattenspieler" hat eine ganz besondere Hintergrund-Geschichte, ne?
"Ja! Ich versuche ja immer, autobiografisch zu schreiben oder über Dinge, die in meinem Umfeld passieren. Meine Eltern haben im November 2018 Goldene Hochzeit gefeiert. Und ich wollte meinen Eltern immer schon etwas zurückgeben. Meine Mutter hat sich rührend um meinen Sohn gekümmert, als Martin und ich noch so viel unterwegs waren und mein Vater hat mir das Talent zum Texten in die Wiege gelegt und hat mich auch ermutigt, das zu meiner Berufung zu machen. Und er hat mich immer unterstützt und mir Tipps gegeben. Und da dachte ich, ich möchte mal was zurückgeben. Und da ist mir – das war wirklich so – an der Fleischtheke im Supermarkt die Idee zum Plattenspieler gekommen."

An der Fleischtheke? Wirklich? Wie denn das?
"Ich weiß gar nicht, wieso gerade dort. Ich bin ja immer auf der Suche nach Ideen und Textzeilen, die es noch nicht gibt. Nach dem gewissen Etwas. Nach Etwas, was es noch nicht gab…"

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Katrin Voigt01.08.2019Katrin Voigt

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