Claudia Jung & Trenkwalder: “Es ist höchste Zeit geworden, dass das jetzt endlich passiert ist!”

Claudia Jung & Trenkwalder: “Es ist höchste Zeit geworden, dass das jetzt endlich passiert ist!” © Christine Kröning / Schlager.de

Es ist die erste deutsche Cover-Version von “Island in the stream”, welche Claudia Jung und die Trenkwalder in “Wenn i bei dir bin” umgewandelt haben. Diesen Welthit, den ursprünglich die Bee Gees geschrieben haben und der von Kenny Rogers und Dolly Parton interpretiert worden ist, haben sich die Grande Dame des deutschen Schlagers und Hubsi Trenkwalder mit seiner Tiroler Volksmusik-Pop-Band gewidmet und den Song mit einer völlig neuen Attitude versehen. Wir haben Claudia & Hubsi hinter den Kulissen bei “Immer wieder sonntags” angetroffen und befragt, wie sie zueinander stehen, was sie mit diesem Song verbindet und welche Pläne sie verfolgen.

 

Ihr feiert heute Premiere mit Eurem Duettsong “Wenn i bei Dir bin”. Habt Ihr heute mehr Lampenfieber, als sonst?

Hubsi Trenkwalder: Na weißt Du, es kommt immer darauf an, wie professionell die jeweiligen Partner sind und bei der Claudia ist das eben so, dass sie so wahnsinnig professionell auf und hinter der Bühne ist. Sie streut diese Freude auf der Bühne einfach so aus, dass sie uns mitnimmt in dieses Abenteuer und das alleine ist schon eine ganz besondere Aufgabe. Lampenfieber gehört für mich übrigens immer dazu. Ich verspüre stets ein Kribbeln im Bauch und das ist auch gut so.

Claudia Jung: Also für mich fühlt es sich so an, als ob ich mit meiner Band auf der Bühne stehe. Es ist toll, wenn man nicht alleine auf der Bühne steht, sondern miteinander agieren kann und eben nicht nur ausschließlich mit dem Publikum. Das ist einfach nochmal eine neue Herausforderung und macht irre viel Spaß!

Ihr kennt Euch jetzt schon sehr lange. Ist das für die Zusammenarbeit eher ein Vorteil?

Hubsi Trenkwalder: Ich finde schon ja. Wenn sich zwei wie Liebende ansingen, wie in unserem Duett, dann ist das schon von Vorteil, wenn da im Vorfeld diese Vertrautheit gegeben ist. Wie wir damit umzugehen, wenn sich die Blicke treffen, oder man sich berührt, ohne dass es dann nach außen irgendwie komisch rüberkommt. Ich glaube, das gelingt uns ganz gut.

Claudia Jung: Nicht gerade vom Kindergarten her, aber fast (lacht.) Es ist ein totaler Vorteil, wenn man sich kennt – gar keine Frage. Es ist etwas ganz anderes, als ob man fremd zusammengewürfelt wird, weißt Du. In dem speziellen Fall jetzt mit den Trenkwaldern ist das einfach super passend alles, eben weil wir uns schon so lange kennen, wir freundschaftlich verbunden sind und der Spaßfaktor einfach sehr hoch ist. Das ist wie mit Fotografen, die man schon lange kennt. Da gibt man sich als Künstler einfach anders, die Hemmungen sind nicht so groß und du bist einfach freier.

© Bogner Records

Was schätzt Du besonders an Claudia/ Hubsi?

Hubsi Trenkwalder: Diese Geradlinigkeit von dieser Frau, ihren Humor. Wir lachen unheimlich gerne, weißt Du, und Claudia hat diesen ‘Schmäh’, wie man bei uns in Tirol sagt, den nicht jeder teilt und versteht, aber sie hat es drauf. Sie ist einfach ein großartiger Mensch! Was sie sehr auszeichnet ist einfach, dass sie trotz ihrer jahrelangen großen Erfolge immer am Boden geblieben ist und weiß, wo sie hingehört.

Claudia Jung: Seine offene ehrliche Art, einfach diese Tiroler Herzlichkeit, die ja allen dort quasi in die Wiege gelegt worden ist. Ich kenne ihn ja schon durch seinen Onkel, der damals meine erste Tournee gemacht hat und so etwas verbindet eben. Es gab zudem nie eine Form von Konkurrenzdenken. Sei es jetzt musikalisch sowieso nicht, aber wir decken beide ja durchaus mehr ab. Er ist ja zudem noch Entertainer, er moderiert, all das was ich ja auch im Repertoire habe und das passt einfach alles.

Das sind ihre Zukunftspläne:

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