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Fantasy: “Für Geld tun wir hier alles!”

Fantasy: “Für Geld tun wir hier alles!” © Torsten Sobke / Schlager.de

Freddy Malinowski und Martin Hein vom erfolgreichen Schlager-Duo Fantasy standen gestern für alle Tätigkeiten eines professionellen Tankwarts, gegen eine Spende, zur Verfügung und zwar bei der Autotechnik Schramm in Dorsten. Wir von Schlager.de hatten die Gelegenheit, uns vor Beginn dieser Aktion mit Freddy & Martin zu unterhalten.

 

Warum engagiert Ihr Euch gerade hier und heute für die deutsche Krebshilfe? Gibt es da vielleicht auch einen persönlichen Bezug?
Freddy: “Weil es in den letzten Jahren ein Thema ist, das immer mehr zum Thema wird, weil es leider immer mehr Menschen gibt, die an dieser fürchterlichen Krankheit erkranken. Und wir von daher glauben, dass es immens wichtig ist, dieses zu unterstützen und dass man da einiges tun muss. Wenn man dann noch in der Situation ist, wie wir beide gerade, die viel durchgemacht haben und somit auch teilweise aus eigenen Erlebnissen wissen, wie das ist, liegt es nahe, alles dafür zu tun, damit diese fürchterliche Krankheit eines Tages besiegt werden kann. Geld ist sicherlich nicht alles, kann aber schon ein wenig dazu beitragen, dass dieser Krankheit vielleicht irgendwann einmal ein Ende gemacht wird – dass geholfen werden kann. Wir möchten das, was wir an schönen Momenten erlebt haben, gerne damit zurückgeben. Privat gab es bei uns aber eben auch diese Momente, in denen wir familiär davon betroffen waren. Das ist furchtbar, wenn man mitbekommt, wie die Menschen leiden müssen. Ich selbst habe gerade vor zwei Jahren meine Schwägerin verloren – mit 39 Jahren – und deshalb ist es mir und Martin ein besonderes Bedürfnis, Menschen zu helfen, alles zu tun, um Geld fließen zu lassen, für die Forschung, Therapie und alles was dazugehört.”


Deshalb sind wir hier heute in Dorsten bei der Autotechnik Schramm, wieso gerade hier?
Martin: “Na ja, wir sind beide Kinder aus dieser Region. Freddy aus Essen und ich damals aus Vörde-Friedrichsfeld, also noch näher hier dran, und ich habe damals schon ein Auto besessen, welches Fantasy gehörte…”
Freddy: “Ich hatte damals auch noch keinen Führerschein!”
Martin: “… das war ein Hyundai Pony – ein Wahnsinnsgefährt! Die Route war also immer Vörde-Friedrichsfeld-Essen-Oberhausen und führte uns in der Tat hier oft vorbei. Ich bin aber auch von diesem Thema betroffen, da meine Oma im letzten Jahr auch an Krebs verstorben ist. Bei ihr bin ich quasi großgeworden, da meine Mutter, die mich mit 16 Jahren zur Welt gebracht hatte, viel arbeiten musste und deshalb bewegt uns dieses Thema wirklich sehr.”

Da tauscht Ihr also heute wirklich den feinen Zwirn gerne gegen einen Overall aus. Gibt es etwas, was Ihr nicht tun würdet heute?
“Das ist überhaupt kein Thema! Wenn wir wüssten, dass wir mit solch einer Aktion richtig viel Geld bekommen würden, wir das jeden Monat tun! Das ist für uns so eine sinnvolle Tätigkeit, für die wir gerne auf unsere Freizeit verzichten. Es gibt nichts, was wir heute nicht tun würden, für Geld tun wir hier alles! Wir freuen uns zudem, dass auch heute wieder viele Fans vor Ort sind. Aber auch da gilt heute: Wer ein Foto möchte, muss dafür Geld bezahlen. Autogramme wird es gar nicht geben! Was wir aber auch mit Stolz sagen dürfen, dass wir wirklich eine tolle Fanschar haben. Es sind in den letzten Tagen Fans auf uns zugekommen, die uns Briefumschläge mit Spenden mitgegeben haben, weil sie einfach nicht in der Lage sind, hierher zu kommen und das ist einfach fantastisch.”

Die Aktion war eine Spendenaktion für die Spendenkasse der deutschen Krebshilfe. Das Ergebnis wird am kommenden Samstag in der  ZDF-Spendengala “Willkommen bei Carmen Nebel” präsentiert.


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