Sarah Schiffer: Duett mit Mark Forster?

Sarah Schiffer: Duett mit Mark Forster? © Sylvia van Heek

Zwei Jahre nach Veröffentlichung des Debütalbums „Freier Fall“ und ein Jahr nach der Single „Herzschlag“, meldet sich Sarah Schiffer mit neuer Musik zurück. „Regenbogen“ – so lautet die neue Single, mit der die junge Künstlerin und ihr neues Team gemeinsam an den Start gehen. Wir freuen uns, heute exklusiv das Musikvideo zur neuen Single präsentierten zu dürfen. Neben den Details zur neuen Single, haben wir mit der Sängerin über ihr Leben, ihre junge Karriere und ihr neues Team gesprochen.

 

 

Liebe Sarah, Du bist im Sternzeichen Löwe geboren. Löwen sind selbstbewusste und gesellige Menschen, die ein ausgesprochen großes Herz haben. Siehst Du Dich auch so? Wie würdest Du Dich noch beschreiben?

"Es ist immer schwierig, sich selbst beschreiben zu müssen. Dies tut kein Mensch gerne. Ich habe mich auch einmal mit meinem Sternzeichen beschäftigt und genau die gleichen Angaben gefunden. Wenn man sich dies so durchliest, dann findet man sich selbst in vielen Aspekten wieder: Der Löwe z.B. ist ein Familienmensch, der seine Familie bis aufs letzte Hemd beschützt. Dies trifft auch auf mich zu. Ich bin sehr familienverbunden. Ich habe vier Jahre in Hamburg gelebt. Das war für mich die schlimmste Zeit, so lange von meiner Familie getrennt zu sein. Gleichzeitig war es aber auch die schönste Zeit, weil ich dort meine Musicalausbildung gemacht habe, aber der Heimweh-Faktor war schon extrem hoch. Meine Familie hat dies natürlich gemerkt, daher ist sie jedes zweite Wochenende zu mir gereist oder ich bin nach Hause gefahren, um Auftritte zu absolvieren und meiner Familie zu begegnen. Daher kann ich die Beschreibung des Löwen eindeutig unterschreiben. Dies trifft in vollem Umfang auf mich zu. Was das Selbstbewusstsein angeht, bin ich kein richtiger Löwe, weil ich nicht von Geburt an sehr selbstbewusst gewesen bin. Bis zu meinem 18. Lebensjahr bin ich eher eine sehr schüchterne, zurückhaltende Maus gewesen. Dies war Besonderes daran zu spüren, dass ich mich eher in die Ecke des Schulhofs verkrochen habe, als selbstbewusst in der Mitte zu stehen und zu sagen "Hey, hier bin ich, Sarah Schiffer". Jetzt im Beruf ist es ähnlich: Klar bin ich selbstbewusst, denn sonst würde man keineswegs auf die Bühne gehen, aber sobald ich die Bühne verlasse und nicht als "Sarah Schiffer – Die Sängerin" z.B. in einem Interview bin, bin ich doch eher diejenige, die sagt, dass sie nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen möchte, sondern diese Rolle überlasse ich gerne jemand anderem. Somit würde ich den Aspekt Selbstbewusstsein nicht unbedingt unterschreiben."

 

 

 

Mit Deiner Debütsingle "Nur eine Nacht" und Deinem Album "Freier Fall" hast Du Einzug in die Schlagerbranche gehalten. Was war das für ein Gefühl, plötzlich mit Künstlern wie Semino Rossi usw. in einer Sendung zu Gast sein zu dürfen?

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"Dies war und ist für mich immer noch total aufregend. Gerade mit Semino Rossi, dessen Tour ich als Support-Act begleitet habe, war es sehr schön, auch dessen Fans kennenzulernen und zu erleben, wie die mich als junge Künstlerin mit offenen Armen und Wohlwollen empfangen und angenommen haben. Aber man muss trotzdem ehrlich sagen: Wenn man die Stars/Prominenten kennenlernt, hat man zunächst einen großen Respekt vor der Person und der Autorität des jeweiligen Künstlers. Später, im Gespräch, stellt man aber fest, dass sie sehr nett sind und man schnell die Distanz zu den Personen verliert. Ich finde es sehr gut, wenn jemand, der bereits auf der Karriereleiter sehr weit oben angelangt ist, nicht vergisst, dass er auch einmal von unten begonnen hat. Wenn man mit den Künstlern ins Gespräch kommt, werden auch völlig normale, ‚menschliche‘ Themen angesprochen, die mit dem Job nichts zu tun haben. Daher bin ich mittlerweile auch nicht mehr nervös, wenn ich einem Prominenten begegne, sondern es regt sich in mir ein angenehmes Interesse, wie man auch jedem anderen Menschen begegnen sollte. Die einzige Begegnung, bei der ich wirklich nervös gewesen bin, war, als ich Florian Silbereisen begegnet bin."

Making-of-Videodreh-Sarah-Schiffer

© Sarah Schiffer

Haben Dir die erfahreneren Künstler auch Tipps für Deinen weiteren Weg gegeben?

"Natürlich gibt es immer die klassischen Tipps, wie z.B. ‚Versuche stets Du selbst zu bleiben‘. Bata Illic, zum Beispiel, ein sehr netter Mensch, der zwar nicht meine Generation von Musik ist, aber mich trotzdem sehr berührt und fasziniert hat, sagte zu mir: ‚Bleib so wie Du bist, Sarah. Das ist gut so! Du bist echt auf der Bühne. Du spielst nichts und daher musst Du versuchen, Dir diese Eigenschaften stets beizubehalten‘. Ich finde es schön, dass Künstler eben bemerken, dass dies, was ich tue, nicht aus dem Grund gemacht wird, weil ich damit nur Geld verdienen möchte,  oder weil ich irgendeinen Prominentenstatus erreichen möchte, sondern weil dies meine Leidenschaft ist, weil ich so bin, wie ich auf der Bühne bin, nur selbstbewusster, und da mache ich eben keinen Unterschied, und das war eben für mich auch eine Ehre, wenn dies einem Künstler auffällt und er mir dies auch gleich sagt. Selbst wenn der Weg schwer ist, einfach zu versuchen, mit erhobenem Haupt seinen Weg zu gehen: Dies ist mir sehr wichtig. Was nützt es Dir denn, auf der Bühne zu stehen, wenn Du etwas spielst? Natürlich, in einem Musical spielst Du eine Rolle, dies ist daher vollkommen in Ordnung. Aber wenn Du als eigenständige Persönlichkeit auftrittst, warum sollst Du dann etwas spielen. Ich bin nämlich der Meinung, dass der Künstler nicht nur seinen Song, sondern auch seine eigene Seele, sein eigenes Herz verkauft, und erst dadurch kann es auf der Bühne als echt, real und klar dem Publikum hinüberkommen. Was nützt es beispielsweise, etwas von einem Manager oder Plattenlabel Aufgezwungenes zu singen? – Wenn dahinter keine eigene Persönlichkeit, keine Liebe steckt, ist dies sehr schnell für den Zuhörer erkennbar und spürbar."

 

 

 

 

Mit Deiner Musik berührst Du die Herzen vieler Menschen. Dies hat – bildlich gesprochen – Dein Auftritt bei "Immer wieder sonntags" 2018 gezeigt, als Du Deine Single "Herzschlag" präsentiert hast. Wie kam es zu dem Namen "Regenbogenherz"?

Making-of-Videodreh-Sarah-Schiffer

© Sarah Schiffer

"Bisher habe ich meine Songs immer für mich selbst und nie im Team geschrieben. Vor einem halben Jahr habe ich begonnen, bei Tinseltown in Köln, Songs zu schreiben. Zusammen mit zwei erfahrenen Songschreibern durfte ich zunächst lernen, wie man auf einer noch professionelleren Ebene Songs schreibt. Das Wort ‚Regenbogenherz‘ habe ich einfach in eine Session miteingebracht, weil es mir schon lange gefallen hat und ich dafür keinerlei Hintergedanken hatte. Innerhalb der ungefähr zwei Tagen ist der Song nach und nach bis zu seiner Endfassung entstanden. Meine ersten Gedanken dazu waren relativ gering: Je länger der Prozess gelaufen ist, umso wichtiger wurde es für das ganze Team, aufzuzeigen, dass ‚Regenbogenherz‘ für uns alle steht: In der heutigen Zeit, durch die Einflüsse der Sozialen Netzwerke, gerade Instagram, möchte jeder perfekt erscheinen. Viele, so denke ich, fühlen sich dadurch sicher auch etwas unterdrückt. Jeder Mensch versucht, sein Idealbild zu suchen und den Anderen, so wie er ihn sieht, zu kopieren. Aber - und das ist die Aussage von ‚Regenbogenherz‘ - sind wir perfekt, so wie wir sind. Dabei spielt es keine Rolle, wen wir lieben, wie viele Kinder wir haben, welche Nationalität wir haben – wir sind perfekt, so wie wir sind und wir müssen uns selbst daher gebührend feiern. Dies ist die wesentliche Aussageabsicht der neuen Single."

 

 

 

 

Es wird vermutet, dass "Herzschlag" und "Regenbogenherz" auf Deinem neuen Album sein werden. Kannst Du über das neue Album schon etwas sagen?

 "Die Songs sind alle bereits auf Papier. Wir schreiben allerdings noch weitere Songs, damit man für das Album dann aus einer angemessenen Menge die Besten auswählen kann. Mein Plan bis zur Veröffentlichung des zweiten Albums sieht allerdings wie folgt aus: Damit keine so lange Dürre entsteht, wie zwischen "Herzschlag" und "Regenbogenherz", soll alle zwei Monate eine neue Single erscheinen. Dies soll in einer Art Komplettpaket, d.h. mit Musikvideo und allem, was dazugehört, an den Start gehen. Die neue Single hierfür ist auch bereits fertig. Es wird etwas ruhigeres, balladenähnliches sein, was sich allerdings zur Vorweihnachtszeit durchaus anbietet. Aufgrund der großen Nachfrage, wann denn neue Musik von mir auf den Markt kommt, möchte ich die Wartezeit nicht uninteressant gestalten, sondern zunächst mir ein wenig Freiräume schaffen, ohne den Druck im Nacken zu haben, das ganze Album der Öffentlichkeit vorstellen zu müssen, andererseits aber den Menschen das Geschenk machen, alle zwei Monate von mir etwas musikalisches zu hören. Dies ist schließlich der Grund, warum ich dies überhaupt mache. Ich möchte, dass die Musik, die ich mache, auch gehört wird. Wenn ich zwei Jahre brauche, um ein Album zu machen, dann ist es schade, wenn es eine große Dürreperiode gibt, in der die Menschen nichts hören, denn intern passiert sehr viel. Daher sehe ich keinen Grund dazu, dies auch nicht nach außen zu tragen."

Du durftest bereits mit Stars wie Ricky Martin auf der Bühne stehen. Mit wem würdest Du gerne ein Duett aufnehmen?

"Ich würde unglaublich gerne einmal mit Mark Forster auf der Bühne stehen. Ich finde diesen Sänger so toll. Er gehört ebenfalls zu den Menschen, von denen man sagen, dass sie einfach "echt" sind, nicht gespielt, völlig natürlich und deshalb auch 100% glaubwürdig. Seine Musik ist genau die Art von Texten, die ich gerne höre."

Wir danken Dir für das Gespräch. Für den weiteren Verlauf der Karriere alles Gute, Glück und Erfolg.

 

 

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