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Hansi Hinterseer: Hier erlebte er Himmel und Hölle

Hansi Hinterseer: Hier erlebte er Himmel und Hölle © Kay Fracasso

Fast 1.200 Meter wanderte Hansi Hinterseer die Kitzbüheler Alpen hinauf, um sich noch einmal an die schönste Zeit seines Lebens zu erinnern: seine Kindheit auf der Seidlalm. Für sein neues Album „Ich halt zu dir“ besuchte er den  Ort, an dem er bei seinem Opa Franz aufgewachsen ist. Dem Magazin „Superillu“ verriet er, wie es damals war: „Die Einstellung meines Großvaters war schon prägend. Er hat zwei Weltkriege mitgemacht und seinen Lebensunterhalt mit der Arbeit im Stall und auf den Almwiesen verdient. Damals waren noch Werte wie Naturverbundenheit, Ehrlichkeit und Fleiß wichtig.“

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Hier oben holte der kleine Hansi seinen Großeltern das Wasser aus dem Trog und spielte mit dem Fußball gegen die Scheunenwand. Es ist ein Ort, der für den Sänger als kleiner Junge das absolute Paradies bedeutete.

Doch auch traurige Erinnerungen schwingen mit. Nach dem Tod von Opa Franz konnte die Familie die Alm nicht mehr lange halten, der Pachtvertrag wurde gekündigt. Hinterseer wollte die Alm kaufen, doch der Besitzer gab sie ihm nicht. „Das hat wehgetan“, erinnert sich der 65-Jährige. Mit 21 verließ er seine Heimat.

Heute gehört die Alm drei jungen Pächterinnen, die alles wieder so wie früher hergerichtet haben. Aus diesem Grund ist heute jeder Besuch des Musikers eine kleine emotionale Reise in seine Kindheit.

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