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Giovanni Zarrella: Dafür hat ihn sogar Kerstin Ott gefeiert!

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Giovanni Zarrella: Dafür hat ihn sogar Kerstin Ott gefeiert! © TELAMO

Er ist und bleibt ein Frauenschwarm: Giovanni Zarrella sieht aber nicht nur toll aus – seine italienischen Schlager gehen ans Herz und in die Beine! Sein Schlagerdebüt “La vita è bella” erreichte Platz 2 der deutschen Albumcharts und in Österreich und der Schweiz die Top 10. Das Konzept, deutsche Schlagerhits auf Italienisch zu singen ging auf. Doch Giovanni selbst hat daran gezweifelt. Darüber hat er mit uns im Interview gesprochen. Und er hat uns verraten, wie er es trotz des vollen Terminplaners dennoch schafft, eine skandalfreie und glückliche Ehe zu führen.

 

Mit Deinem Schlagerdebüt "La vita è bella“ bist Du ja im letzten Jahr eingeschlagen wie eine Bombe: Platz 2 der Charts! Hättest Du das gedacht?
"Nein, im Leben nicht! Also Platz 2 war der erste Hammer und dann habe ich beim Schlagerbooom noch die Goldene Schallplatte bekommen. Das war eigentlich noch schöner als der zweite Platz in den Charts. Das zeigt eine Beständigkeit und das zeigt, dass die Leute es mögen und ernst nehmen. Ich habe wirklich nach der Show, als schon alle im Bett lagen, noch zwei Stunden mit der Platte in der Hand auf dem Bett gesessen und da gingen mir tausend Sachen durch den Kopf. Ich habe nicht damit gerechnet. Ich habe echt viele Sachen in den letzten Jahren gemacht und ich wusste, dass die Leute mich kennen. Aber ich wusste nicht, ob sie mich noch als Musiker sehen. Das war meine größte Sorge! Aber alle in meinem Umfeld, mein Produzent, die Plattenfirma – sie alle haben an mich geglaubt und waren überzeugt, dass das klappt. Ich überhaupt nicht, denn ich wurde oft in den letzten Jahren enttäuscht, auch musikalisch. Deshalb ist der Erfolg für mich so unfassbar. Musik ist für mich das Allergrößte und ich habe gerade 100 Prozent Glück in meinem Leben. Ich darf das machen, was ich liebe und meiner Familie geht es gut. Mehr geht gerade nicht!"

Du hast ein Duett mit Deiner Frau gemacht, Jana Ina. Wie ist es denn so, wenn man mit seiner besseren Hälfte plötzlich auf der Bühne steht?
"Das war wirklich der verrückteste Job überhaupt! Auch für Sie! Sie singt zwar gern, aber eher so zu Hause oder unter der Dusche! Und dann auch sehr laut. Sie hat früher in Brasilien im Kirchenchor gesungen. Sie hat eine schöne Stimme. Aber sie wollte nicht auf der Bühne singen und hat das eher mir überlassen. Ich weiß noch, als wir Generalprobe hatten, bevor wir das erste Mal auf die Bühne gingen, hatte sie so ein Lachen im Gesicht – so habe ich sie noch nie gesehen! Sie sah ganz anders aus! Krass! Sie ist normalerweise total souverän auf der Bühne – hat alles im Griff und ist total selbstbewusst. Aber als es ums Singen ging, wurde sie plötzlich unsicher. Das war sehr besonders. Ich bin sehr dankbar, dass sie das mit mir gemacht hat. Da habe ich eine neue Seite an ihr kennengelernt, das war süß!"

© TELAMO

Nun wirst Du am 10. Januar das Album als Gold-Edition herausbringen. Was ist denn da anders, als auf dem normalen Album?
"Wir wollten einfach als Dankeschön für die Fans eine Gold-Edition rausbringen. Da sind fünf neue Songsdrauf. Zum Beispiel „Regenbogenfarben“ von Kerstin Ott. Das habe ich ihr übrigens in Erfurt vorgespielt! Ich war wirklich aufgeregt, weil es das erste Mal war, dass ich einem Künstler einen Titel vorher gezeigt habe. Gott sei Dank, hat ihr der Song gefallen, sie hat ihn gar abgefeiert, das hat mich sehr gefreut. Mir sind überhaupt in letzter Zeit so tolle Sachen passiert. Letztens habe ich zum Beispiel Howard Carpendale getroffen. Das erste Mal. Hinter der Bühne kam er mir entgegen. Und ich habe echt überlegt, was ich ihm sage-der Mann ist immerhin eine lebende Legende! Und dann legt er seine Hände auf meine Schulter und sagt ‚Junge, was Du mit dem Album getan hast, ist wirklich großartig!‘ Der war so nett. Und er sagte mir, dass ihm das Album so gefällt und er es im Auto hört. Wahnsinn!"

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Katrin Voigt08.01.2020Katrin Voigt

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