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Helene Fischer: Ist sie die Geheim-Waffe für den ESC?

Helene Fischer: Ist sie die Geheim-Waffe für den ESC? © Max Morath/Schlager.de

Ziemlich genau zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass die damals 19-jährige Lena Meyer-Landrut den Sieg beim Eurovision Song Contest nach Deutschland holen konnte. Seitdem sehen unsere Platzierungen eher mau aus. Soll Helene Fischer uns nun aus der Krise führen?

 

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Nachdem Lena im Frühsommer 2010 den Sieg mit 246 Punkten nach Hause holte, ging es steil bergab. In den Jahren 2011 und 2012 schaffte es Deutschland immerhin noch unter die Top 10, danach rangierten unsere Beiträge - mal abgesehen von Michael Schulte im Jahr 2018 - auf den hintersten Rängen. Das soll sich jetzt ändern! Allerdings wurde noch in keinem Jahr so ein großes Geheimnis um den diesjährigen ESC-Beitrag gemacht. Denn wie der NDR Ende Januar bekannt gab, wird es keinen Vorentscheid und kein Casting geben, denn: Der Teilnehmer steht bereits seit letztem Jahr fest! Eine Jury aus Musik- und ESC-Experten hat entschieden. Wer der- oder diejenige ist, wird am 27. Februar bekanntgegeben. Aber warum so ein großes Geheimnis machen? Steckt dahinter vielleicht eine sehr prominente Person?

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Moderiert wird die Bekanntgabe von ESC-Ikone Barbara Schöneberger. Die hat als Werbe-Maßnahme sogar extra einen "Song für Rotterdam" einstudiert, der noch mehr Fragen aufwirft! Darin heißt es nämlich: "Wir setzen voll auf Talente, auf neue Musik-Genies". Das spricht natürlich gegen Helene Fischer als deutschen Beitrag, denn sie ist vieles, aber nicht neu. Nachdem der NDR nun am Montag weitere Details bekannt gab, soll sich ESC-Urgestein und Moderator Peter Urban völlig "perplex" gezeigt haben. "Mit DER wollt Ihr das machen?", sagte er in einem Video bei Twitter. Das allerdings ist auf den Song von Barbara Schöneberger bezogen! Keine Andeutung also. Bleibt trotzdem die Frage, wer uns in diesem Jahr beim ESC vertreten wird.

Ist SIE vielleicht unsere ESC-Teilnehmerin 2020?

In einem Interview mit ARD-Teamchef Christian Blenker und Head of Delegation Alexandra Wolfslast fällt außerdem auf, dass es sich bei dem Act durchaus um einen bereits etablierten Künstler handeln könnte. Gerade deswegen könnte ein "Vorentscheid im Geheimen" so wichtig gewesen sein. Auch bereits berühmte Künstler sollten die Chance bekommen sich zu beweisen, ohne weitreichende, mediale Konsequenzen dafür tragen zu müssen. Obendrein war von einer großen Bühnenshow die Rede, die zurzeit in Planung ist. Im SPIEGEL betonte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber, der deutsche Act habe "die nationalen und internationalen Expertinnen und Experten begeistert und sich in einem tollen Teilnehmerfeld durchgesetzt". Er glaubt, dass die Wahl "auch bei den ESC-Fans auf sehr breite Zustimmung und - wie wir hoffen - auf Begeisterung stoßen" werde.

 

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