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Sonia Liebing, Julian David, Bernhard Brink & Co.: Stars reden bei Schlager.de über Coronavirus!

Sonia Liebing, Julian David, Bernhard Brink & Co.: Stars reden bei Schlager.de über Coronavirus! © Schlager.de

Die Schlagerwelt steht still! Das Corona-Virus hat uns alle fest im Griff und auch die Schlagerstars sitzen mit einem unguten Gefühl zu Hause und fragen sich: Wie soll es nun weitergehen? Uns haben sie Rede und Antwort gestanden…

 

Tourneen, Autogrammstunden, Album-Veröffentlichungen, Auftritte - alles wurde aufgrund der aktuellen Corona-Lage verschoben oder sogar abgesagt. Grund genug auch für die Künstler, selbst Vorkehrungen zu treffen. Ob sie überhaupt und wenn ja, in wie weit die Schlagerstars von Corona betroffen sind und wie sie sich auf die bevorstehende Zeit vorbereiten, haben sie uns verraten.

Julian David: "Ich halte nichts von Hamsterkäufen oder Panikmache"

Julian David

© Katrin Voigt / Schlager.de

Wie wirkte sich der Corona-Virus bisher auf Deinen Alltag aus?
"Der Alltagsablauf ist nicht gravierend anders. Mit dem Unterschied, dass die üblichen Routinen, die ich mir angewöhnt habe, wegfallen: Aus Verantwortungsbewusstsein und Vernunft keine Freunde treffe, das Fitnessstudio ist geschlossen und ich bleibe zu Hause."

Welche Vorsichtsmaßnahmen hast Du persönlich getroffen?
"Ich halte nichts von Hamsterkäufen oder Panikmache. Beides ist für mich nicht sozial verträglich und vertretbar. Natürlich meide ich sozialen Umgang so gut es geht und isoliere mich. Denn es geht nicht um mich, sondern darum, die Gefahr, die für die Mitmenschen besteht, Ernst zu nehmen. Ich fände es viel schlimmer, Schuld an der Ansteckung von jemand anderem zu sein, als selbst krank zu werden."

Hatte der Corona-Virus schon Konsequenzen für Dein berufliches Leben? Wenn ja, welche?
"Ja. Wie alle Künstler befinde ich mich im 'Zwangsurlaub'. Stornos bis mindestens Mitte Mai. Wie es weitergeht, weiß heute noch keiner. Ich werfe mein Geld Gott sei Dank nicht zum Fenster raus und greife auf Rücklagen zurück. Sparsam sein und auf das Beste hoffen. Ich mache mir viel mehr Gedanken um Veranstalter, Technikfirmen und Selbstständige/Freiberufler allgemein, deren Existenz bedroht ist. Ich hoffe, es gibt bald einen konkreten Hilfsplan der Bundesregierung. Wie Jan Böhmermann schon sagte: 'Kultur und Kunst sind kein Luxus. Wer Banken rettet, muss auch jetzt helfen!'"

Wie hast Du Dich für die nächsten Tage/Wochen vorbereitet?
"Um ehrlich zu sein: Vorbereitung auf solch eine Situation fällt mir schwer. Auf noch nie Erlebtes kann man sich auch nicht einstellen. Dinge, die ich lange vor mir hergeschoben habe, wie Kleiderschrank ausmisten, Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden, Spaziergänge (alleine), Musik hören, Ideen sammeln, inspirieren lassen und Zeit mit sich selbst verbringen stehen jetzt an. In Zeiten wie diesen, sind soziale Netzwerke ein Segen und ich freue mich, darüber Kontakt mit meinen Fans halten zu können!"

NEON: "Wir passen extrem auf!"

Auch Andi und Tom von NEON sind von der Corona-Pandemie betroffen. Nicht nur beruflich, weil sämtliche Auftritte verschoben oder abgesagt wurden - auch privat. Mehr dazu erzählen Sie im Video:

Alle Videos Deines Stars - Natürlich bei uns!

Sonia Liebing genießt die Zeit mit der Familie

© Christine Kröning/Schlager.de

Wie wirkte sich der Corona- Virus bisher auf Deinen Alltag aus?
"Der Corona-Virus beherrscht momentan meinen kompletten Alltag. Es gibt momentan keine Auftritte - außer den ein oder anderen TV-Termin. Die Freizeitgestaltung hält sich auch in Grenzen. Meine Kids sind natürlich zu Hause, da die Kitas und Schulen geschlossen haben. Wir versuchen zu Hause so viel wie möglich zu lernen, spielen oder schauen Filme."

Welche Vorsichtsmaßnahmen hast Du persönlich getroffen?
"Wir haben ein bisschen was mehr gekauft, als sonst, aber gehamstert haben wir jetzt nicht. Natürlich muss man, wenn man Kinder hat, gewisse Dinge zu Hause auf Vorrat haben! Sei es Arzneimittel oder Pflegeprodukte etc."

Hatte der Corona-Virus schon Konsequenzen für Dein berufliches Leben? Wenn ja welche?
"Natürlich hat der Virus Einfluss auf meine Tätigkeit, alle Veranstaltung bis in den Mai wurden abgesagt oder verschoben. Niemand weiß, wie es ab Mai weitergeht. Neben den finanziellen Einbußen darf man die Präsenz nicht vergessen. Die sehr wichtig für uns Künstler. Die geht einem verloren. Man muss schauen, dass man die Fans und Anhänger über Social Media auf Trapp hält und mit ihnen kommuniziert. (Ich sende übrigens morgen am Donnerstag ein kleines Livekonzert aus meinem Wohnzimmer über Instagram und Facebook / 19Uhr.) Es macht uns Künstler auch extrem traurig, einfach nicht auf der Bühne stehen zu können, ein riesen Gefühl, welches uns und den Fans momentan nicht zur Verfügung steht."

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Wie hast Du Dich für die nächsten Tage/Wochen vorbereitet?
"Kann man sich auf sowas richtig vorbereiten? Ich denke, man sollte gewisse Vorkehrungen treffen und abwarten, was passiert. Pflegt Euch, macht keine Partys oder sonst was... es ist auch irgendwo eine Chance, eine gewisse intensive Zeit mit seinen Lieben zu verbringen und das schweißt auch extrem zusammen. Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jot jejange."

Eva Luginger: "Wir werden diese Situation bewältigen."

Eva Luginger

© Christine Kröning / Schlager.de

Wie wirkte sich der Corona-Virus bisher auf Deinen Alltag aus?
"Wir müssen alle diese Ausnahmesituation jetzt erstmal verstehen und lernen, damit umzugehen. Das öffentliche Leben wird für eine ungewisse Zeit runtergefahren. D.h.  liebgewonnene Gewohnheiten müssen wir jetzt einfach lassen, umorganisieren oder auf manches verzichten. Es herrscht eine sehr komische Stimmung. Ich merke auch in der Nachbarschaft, dass viele ältere Menschen nicht mehr vor die Türe gehen und viele einfach Angst haben. Die Städte sind leergefegt und die Lebensmittelgeschäfte sind überfüllt."

Welche Vorsichtsmaßnahmen hast Du persönlich getroffen?
"Ich vermeide den Kontakt zu meinen Großeltern. Sie sind zwar beide noch sehr fit, aber mit ihren 80 Jahren gehören sie einfach zu den Risikopatienten und auch, um sie zu schützen, halten wir erstmal Abstand voneinander. Dafür gibt es ja noch ein Telefon und zum Glück überträgt das keine Viren."

Hatte der Corona-Virus schon Konsequenzen für Dein berufliches Leben? Wenn ja, welche?
"Ich bin genauso betroffen wie viele andere Kollegen auch. Meine Auftritte wurden erstmal bis Ende April komplett abgesagt bzw. verschoben. Wie lange das noch andauern wird, weiß keiner. Aber in den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie lange das öffentliche Leben noch eingestellt wird. Bis dahin müssen wir jetzt einfach alle das Beste daraus machen."

Wie hast Du Dich für die nächsten Tage/Wochen vorbereitet?
"Ich gebe auf mich acht, ich wasche mir sehr oft die Hände und meide einfach den sozialen, engen Kontakt zu fremden Menschen. Ich gehe nach wie vor oft an die frische Luft, denn, das glaube ich, schadet niemandem. Aber große Ansammlungen von Menschen müssen gemieden werden und daran halte ich mich auch."

Was möchtest Du Deinen Fans mit auf den Weg geben?
"Zusammenhalten und für den anderen da sein! Es bringt uns nichts, wenn wir jetzt alle in Panik verfallen oder Trübsal blasen. Wir werden diese Situation bewältigen, aber nur wenn wir zusammenhalten und aufeinander achtgeben. Jedem Einzelnen wünsche ich von ganzem Herzen, dass er gesund bleibt und sich und den anderen schützt. Nur so werden wir es schaffen."

Bernhard Brink, Ireen Sheer, Maximilian Arland und weitere Künstler sprechen hier über Corona

 

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Katrin Voigt19.03.2020Katrin Voigt

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