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Nik P. – Wie krank ist er wirklich?

Exklusiv
Nik P. – Wie krank ist er wirklich? © Frank Weichert / Schlager.de

Vor einer guten Woche erreichte uns die Schock-Nachricht, dass Nik P. mit dem Coronavirus infiziert ist. Wir hatten nun die Gelegenheit exklusiv mit dem Österreicher zu sprechen.

Lieber Nik, zu Beginn natürlich die Frage: Wie geht es Dir aktuell?

So wie es ausschaut sind wir jetzt wieder gesund. Also von unserem Gefühl her, denn wir haben den 4. Tag keinerlei Symptome mehr. Wir mussten hierfür auch unserer Bezirkshauptmannschafft per Mail Bescheid geben. Jetzt muss noch die gesetzliche Quarantäne aufgehoben werden. Karin und ich sind quasi synchron krank und wieder gesund geworden, aber jetzt warten wir auf die Bestätigung, damit wir wieder raus dürfen.

Das Corona-Virus ist in der Welt überall gegenwärtig: Die Zahl der Infizierten steigt exponentiell an. Welche Symptome haben bei Dir dazu geführt, dass COVID-19 diagnostiziert wurde?

Genau die typischen: Kopfweh, Fieber, Gliederschmerzen, Durchfall. Wir waren sehr geschwächt und abgeschlagen. Wir waren ziemlich am Boden und das hielt für eine Woche an.

Wie hat die Behandlung ausgesehen?

Hausapotheke, kann man da nur sagen, da kein Arzt dir wirklich sagen kann, was du dagegen sollst. Wir haben es wie eine Grippe behandelt mit Kopfwehtabletten, fieberseknenden Mitteln, viel getrunken, eine „Ruhe gegeben“ und als Geheimtipp: hausgemachte Hühnersuppe um wieder zu Kräften zu kommen.

Was hast Du gedacht, als Du die Diagnose bekommen hast? Hattest Du Angst?

Na klar hatte ich ein ungutes Gefühl und Angst. Jeder der die Bilder aus Italien und Spanien sieht....da bekommt man natürlich mit der Angst zu tun. Du weißt du hast dieses Virus in dir. Und das war auch der Grund warum wir in die Öffentlichkeit gegangen sind. Man liest, dass es Corona Parties gibt und das ist einfach eine Respektlosigkeit gegenüber erkrankten und verstorbenen Menschen . Dieser Virus ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Man sieht was passiert wenn Ländern nicht sofort regieren und die Leinen zu locker lassen wenn es um alle Maßnahmen geht. Wir wollten nochmal ein Augenmerk auf diesen Fakt legen. Gott sei Dank haben wir von Italien gelernt und maßen Hamen gesetzt und es nicht auf die leichter Schulter genommen.

Wie ist der Verlauf in Deinem Fall gewesen? Hat es sich schnell wieder gebessert?

Es war ein milder Verlauf. Ich vermute, dass ich ein gutes Immunsystem habe und mich in den letzten Jahren immer gut ernährt habe und immer auf mich auf mich geschaut hab. Speziell im letzten Jahr stand gesunde Ernährung und Sport am Programm. Wir haben unser Immunsystem gut aufgebaut. Daher war es bei uns meiner Meinung nach ein leichterer Verlauf, also halbwegs erträglich.

Was wäre Dein Appell an die Menschen in der gegenwärtigen Corona-Angst?

Ich kann nur eines sagen, daheim bleiben. So schwer es auch immer noch fällt. Auch mit kleiner Wohnung und Kindern zu Hause. Aber es geht nicht anders. Wir müssen hier durch. Wir haben diese Ausgangssperre/Beschränkung noch eine Zeit lang und gemeinsam schaffen wir das, wenn wir die Vorgaben einhalten. Seid vorsichtig, habt Respekt, das sorgt dafür dass ihr vorsichtiger agiert. Den leichtfertigen Umgang sollte man nicht wagen: Aufpassen, daheim bleiben und so können wir wieder in unseren normalen Lebensrhythmus zurück finden. Ich bin wirklich stolz auf unsere Regierung die ihr arbeitet und gute Maßnahmen setzt. Wir sind hier wirklich gut beraten und hoffen dass wir es so in den Griff kriegen. Es helfen uns keine Milliarden an Unterstützung, wenn nicht jeder Einzelne auf sich schaut.

Eifersucht hinter den DSDS-Kulissen?

 

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Andreas Breitkopf01.04.2020Andreas Breitkopf

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