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Akte Covid-19: Sind wir bereit, die Maßnahmen zu lockern?

Akte Covid-19: Sind wir bereit, die Maßnahmen zu lockern? © Pixabay
Schlager.de
16.04.2020

Die Corona-Brutstätten Spanien und Italien sowie das weniger betroffene Österreich können oder wollen nicht mehr – sie haben genug vom Lockdown! Vor ein paar Tagen haben diese Länder zaghafte Schritte unternommen, die Corona-bedingten Einschränkungen zu lockern. Deutschland zieht in Betracht, die Schulen am nächsten Montag wieder zu öffnen, und in der Schweiz hat der Bundesrat bereits beschlossen, die Einschränkungen ab 26. April schrittweise zu reduzieren.

Andere europäische Länder wollen nachziehen, jetzt wo die Ansteckungsraten und Todesfälle zurückgehen. Frankreich's Präsident Emmanuel Macron hat hingegen angekündigt, die Ausgangssperre noch bis mindestens 11. Mai aufrechtzuerhalten.

Aus gutem Grund oder völlig übertrieben?

In Spanien und Italien gingen anfangs Woche wieder Millionen von Menschen zur Arbeit. Bauarbeiter, Handwerker, Reinigungskräfte und andere in nicht lebensnotwendigen Branchen angestellte Arbeitnehmer sah man wieder auf den Straßen. Die spanische Polizei war ebenfalls unterwegs – um Masken zu verteilen! Ob die Zahl der Ansteckungen in Kürze wieder in die Höhe schießen wird oder ob das "Modell Schweden" aufgeht, bleibt abzuwarten. Denn eines ist sicher, das Virus wird in einem, zwei oder auch in drei Monaten nicht verschwunden sein. Es wird uns weiterhin begleiten, bis ein Medikament oder ein Impfstoff gefunden wurde. Natürlich wollen wir nicht noch monatelang zu Hause bleiben und uns vorschreiben lassen, wie wir unsere Freizeit zu verbringen haben. Schließlich ist es menschlich, dass einem irgendwann die Decke auf den Kopf fällt und man einfach raus muss, auch wenn es sich nicht um den Gang zum Lebensmittelgeschäft handelt.

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Solange die Vorschriften aber aufrechterhalten werden, hält man sich besser an diese. Denn statt tief in die Brieftasche greifen zu müssen, wenn man draußen mit Freunden an einer Grillparty im Park erwischt wird, gibt man das Geld lieber in einem Online Casino aus, wo sich die Zeit wunderbar vertreiben lässt. Heutzutage ist es zum Glück möglich, in einem Casino online zu spielen – bequem von zu Hause aus. Außerdem winkt dort die Chance auf ein Ersatzeinkommen. Während wir Schritt für Schritt wieder unser normales Leben zurückbekommen, tragen wir besser Masken und desinfizieren unsere Hände regelmäßig. Wem Masken zu wenig nützen, der kann auch gleich ein Schutzschild tragen – eine Art Visier, wie es in asiatischen Ländern gang und gebe ist. Die Plastikschutzschicht lässt garantiert keine Tropfen durch und sollte auch die schärfsten Maskenkritiker von der Wirksamkeit überzeugen. Auch "Social Distancing" wird wohl noch eine ganze Weile angebracht sein, denn selbstverständlich wollen wir nicht wieder zurück in unsere Bunker verbannt werden, weil die Infektionsraten wieder gestiegen sind. Wie auch immer, die Lockerungen der Maßnahmen traten in Spanien zu einem Zeitpunkt in Kraft, als die tiefste Zahl der Neuinfektionen für mehr als drei Wochen bei 3.477 blieb. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez sagte "Social Distancing" und das Verbot nicht notwendiger Reisen würden bestehen bleiben, aber es könne in zwei Wochen zu einer "progressiven und sehr vorsichtigen" Lockerung der Maßnahmen kommen.

Todesfälle in Spanien und Italien machen fast ein Drittel der weltweiten Opfer aus.

Italien begann vor ein paar Tagen aber ebenfalls eine schrittweise Rückkehr zur Normalität, nachdem der Anstieg der Neuinfektionen auf nur 2% gesunken war. Obwohl die Zahl der Todesopfer auf über 20.000 anstieg, starben am letzten Montag "nur noch" 566 Leute am Coronavirus – deutlich weniger als noch vor etwas mehr als zwei Wochen, als Covid-19 in Italien 919 Menschenleben forderte. Die Lockerungen in Italien verwundern nicht. Schließlich wollte die Regierung nicht länger zusehen, wie die Mafia die Bevölkerung ernährt, weil den Menschen das Geld ausgeht. Denn die kriminelle Organisation tat das nicht aus Nächstenliebe, sondern um mehr Macht zu bekommen und bei späteren Wahlen Profit aus der Krise zu schlagen. So öffneten im südeuropäischen Staat Buchläden und Kleiderläden für Kinder wieder ihre Türen. Das Land des "La Dolce Vita" zieht weitere Lockerungen in Betracht, "Social Distancing" und Verbote für nicht notwendige Reisen bleiben aber vorerst bestehen.

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Und was passiert in Deutschland?

Bundeskanzlerin Angela Merkel steht unter Druck, die einschränkenden Maßnahmen zu lockern. Experten haben sie dazu aufgefordert, die Schulen ab nächstem Montag wieder zu öffnen. Auch Geschäfte und Restaurants sollten nach Meinung der Experten wieder geöffnet haben dürfen, wenn die Vernunft der Leute obsiegt und der Abstand zu den Mitmenschen eingehalten wird. Im Gegensatz zu Italien, wo die Sterblichkeitsrate bei fast 13% liegt, hat es Deutschland aufgrund seiner überlegenen Kapazitäten bei den Corona-Tests geschafft, die Mortalität auf bloß 2% zu halten. Wollen wir diesen tiefen Wert riskieren, auf den wir fast schon stolz sein können? Ist es wirklich an der Zeit, wieder zur Normalität zurückzukehren? So oder so, Corona hält uns weiter auf Trab.

Schlagerstars in der Corona-Krise

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