Im InternetHeintje: Abgezockt!

Heintje: Abgezockt! © German Popp
Thorge Schramm
Redakteur/Booking

Das Internet bietet nicht nur dem Otto Normalverbraucher viele neue Möglichkeiten. Auch Langfinger nutzen das World Wide Web immer wieder als Austragungsort für ihre Schandtaten. Und auch vor unseren Schlagerstars machen die Betrüger kein Halt!

Jetzt hat es Hein Simons, der als Heintje seine größten Erfolge gefeiert hat, getroffen. Auf Facebook warnte er seine Fans nun vor einem dubiosen Geschäftsmodell: „Liebe Freunde, seid vorsichtig bei der Firma Traumtanzer.“ Weiter erzählt er, dass er Ware bestellt und bezahlt hatte, diese jedoch nie erhalten habe. Auch nach mehreren Nachfragen gab es scheinbar keinerlei Reaktion des Shops.

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Schaut man sich die Seite einmal genauer an, deuten zahlreiche Indizien darauf hin, dass es sich hier um einen sogenannten China-Shop handelt. Verbraucherschützer warnen bereits seit Jahren vor derartigen Shops, die auf dem ersten Blick wie ein ganz normaler Online-Shop daher kommen. Die Internetseiten, die gegen jegliche Grundlagen der deutschen Gesetze verstoßen, offerieren meist scheinbare Schnäppchen, die man kaum ausschlagen kann.

Doch die Vorfreude auf die bestellten Artikel wird meistens schnell getrübt. Produkte kommen häufig beschädigt oder gar nicht an, und sind schlecht verarbeitet. Oftmals gibt es dann auch noch Ärger mit dem Zoll, wenn es sich beispielsweise um Plagiate handelt.

Roland Kaiser: Auch er wurde zum Betrugsopfer!

 

Diese Aktion muss für Roland Kaiser wie ein Schlag ins Gesicht gewesen sein: Der Schlagersänger öffnete sein Herz und wurde als Dank von einer dreisten Betrügerin hinters Licht geführt.

Und so wurde Roland Kaiser zum Betrugsopfer: In einer Fangruppe auf Facebook soll sich die Betrügerin als todkranke Krebspatientin ausgegeben haben. Ina Timmel, eine Bundeswehrangestellte aus Dresden, sah ihre zunächst traurig wirkenden Postings und beschloss der Frau zu helfen. „Ich habe 12 000 Euro investiert, um Cindy zu betreuen, ihr zu helfen ihre letzten Wünsche abzuarbeiten und ging mit ihr auf Reisen. Tagelang schob ich sie im Rollstuhl durch die Gegend.“, erzählte sie gegenüber der BILD.

Am Rande eines Konzertes traf die scheinbar krebskranke Frau dann dank der freundlichen Bundeswehrangestellten ihren Lieblingsstar Roland Kaiser höchstpersönlich. Eine Chance, die sonst nicht jeder hat.

Es stellte sich heraus, dass jegliche Medikamente nicht echt waren.  Ans Licht kam die große Lüge dann durch ihre scheinbar letzte Reise. Sie holte sich ein Attest bei einer Leipziger Ärztin, buchte eine Kreuzfahrt und kassierte einen fetten Preisnachlass. An Bord fliegt der Schwindel auf. Aktuell beschäftigt sich nun die Polizei mit dem Fall.

Auch dem Kaiser fehlte dafür jegliches Verständnis: „Es ist wirklich sehr unschön, zu erfahren, dass sich jemand ein Treffen mit einem Künstler auf dem Rücken von wirklich hilfsbedürftigen Menschen erschleicht“

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