Interview Claudia Norberg: „Meine Tochter war mir in letzter Zeit eine große Stütze“

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Claudia Norberg: „Meine Tochter war mir in letzter Zeit eine große Stütze“ © Claudia Norberg
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Die letzte Zeit war nicht einfach für Claudia Norberg (49). Nach der Trennung von ihrem Mann war sie plötzlich alleine und musste ihr ganzes Leben neu ordnen. Doch es hat ihr auch gezeigt: Die Zeit heilt alle Wunden!

Liebe Frau Norberg, wie geht es Ihnen aktuell?
„Momentan steht die ganze Welt vor einer großen Herausforderung. Diese Zeit verlangt von uns allen Rücksichtnahme und Solidarität. Als Mutter bin ich dankbar, bei meiner Tochter Adeline zu sein. Gerade in dieser beunruhigenden Zeit merke ich, wie sehr sie mich noch braucht und wie wichtig es ist, dass ich bei ihr bin. Was mein Gefühlsleben angeht, so wird es jeden Tag besser. Es gibt leider keinen An- und Ausschalter für Gefühle. Und fast 30 Jahre Beziehung und Liebe sind nicht mit einem Tastendruck gelöscht. Ich weiß nicht, wie lange es noch dauern wird, bis diese Vergangenheit endgültig verarbeitet ist.“

In den letzten zwei Jahren ist viel passiert. Mit welchen Gefühlen blicken Sie zurück?
„Rückblickend waren diese Jahre voller Turbulenzen schlimme Zeiten mit vielen Tränen. Meine Tochter war in dieser Zeit mehr für mich da als ich für sie. Das hat sich zum Glück wieder geändert. Es tut mir sehr leid, dass sie ihre Mama so leidend erleben musste. Ich bin so stolz auf meine Adeline, die eine empathische junge Frau geworden ist. Sie ist und wird immer der wichtigste Mensch in meinem Leben sein.“ 

Wünschten Sie, Sie könnten die Zeit zurückdrehen und vielleicht etwas anders machen?
„Natürlich hat jeder seine Fehler und sagt oder tut mal etwas Unüberlegtes. Auch ich würde die Zeit manchmal gerne zurückdrehen. Man sollte sich ohnehin jeden Tag bemühen, ein besserer Mensch zu werden.“

Nach „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ haben Sie viele Job-Angebote bekommen.
„Ich kenne das Business, fühle mich da wohl und hoffe weiterhin auf Jobs. Da TV-Angebote aber sehr unregelmäßig sind und ich somit keine konstanten Einnahmen habe, muss ich mir ein zweites Standbein aufbauen. Meine Idee ist es, in der Tourismusbranche Fuß zu fassen. Mein Plan für die Zukunft ist es, eine Zimmervermietung für Touristen in Cape Coral, Florida, anzubieten. Mit Unterstützung meiner Mutter bin ich auf der Suche nach einem passenden Haus. Sobald aber TV-Anfragen kommen, werde ich sie annehmen, um mir meinen Lebensunterhalt zu verdienen.“

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Sie gelten für viele als Powerfrau. Würden Sie sich auch so beschreiben?
„In der ganzen Zeit der Ehe mit Michael habe ich mich auch als Powerfrau gesehen. Ich habe ja mit ihm auch sehr turbulente Zeiten erlebt. Wir hatten bei all den Erfolgen, wie hohe Plattenverkäufe und ausverkaufte Konzertarenen, leider auch sehr harte Zeiten. Dazu gehörte viel schlechte Presse, Beleidigungen, Morddrohungen usw. Das alles habe ich gut bewältigt, da einem eine Beziehung natürlich Kraft schenkt und wir uns gegenseitig stärken konnten. Nach der Trennung und dem Alleinsein habe ich dann aber eine ganz andere Seite an mir kennengelernt. Ich war niedergeschlagen, zerbrechlich und orientierungslos. Dieser Prozess dauert, aber ich bin guter Dinge, dass ich auch diesen neuen Lebensabschnitt meistern werde und am Schluss gestärkt daraus hervorgehe.“

Sie sind insolvent. Wie sehr belastet Sie die finanzielle Situation?
„Natürlich ist es ein furchtbares Gefühl, insolvent zu sein, seine Grenzen erreicht zu haben und alles offenlegen zu müssen. Ich tue, was in meiner Macht steht, damit sich meine Situation diesbezüglich ins Positive wendet und das Thema irgendwann mal abgeschlossen ist.“

Sind Sie enttäuscht, dass ihr Ex-Mann Ihnen nicht unter die Arme greift und Sie mit den Schulden alleine dastehen?
„Durch unsere gemeinsame Selbstständigkeit bin ich leider sehr hoch verschuldet. Das habe ich natürlich nicht alleine zu verantworten, sondern das geht aus unserer vergangenen gemeinsamen Selbstständigkeit hervor. Es ist in vielen Momenten sehr hart, mit ansehen zu müssen, welche unterschiedlichen Lebensweisen mein Ex-Mann und seine Lebensgefährtin in finanzieller Hinsicht führen, ganz im Gegensatz zu mir. Das ist wirklich sehr schmerzhaft.“

Sind Sie jemand, der gut verzeihen kann oder sind Sie eher nachtragend?
„Ich bin ein Mensch, der Entschuldigungen annimmt. Jeder macht Fehler und wer diese erkennt und daraus lernt, der sollte zumindest eine Chance erhalten. Wenn man sich aber nicht für einen Fehler entschuldigt, kann ich auch keine Entschuldigung annehmen.“

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