Udo Jürgens: Starb er an einem heimlichen Leiden?

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Udo Jürgens: Starb er an einem heimlichen Leiden? © Wikimedia Commons

Wir alle erinnern uns an diese Nachricht, der Schock fuhr uns in die Knochen. Der große Udo Jürgens († 80) einfach tot umgefallen! Wie konnte das nur passieren? Udo war doch topfit. Wenige Tage vor seinem Tod stand er noch auf der Bühne.

„Wenn man ihn anschaut, dann glaubt man ja kaum, dass er nun 80 Jahre alt wird“, staunte auch Tochter Jenny Jürgens (53) im Gespräch mit NEUE POST vor sechs Jahren. „Diese Energie, die er noch hat. Er ist kerngesund, ihm fehlt nichts!“

Dann kam der 21. Dezember 2014. Drei Tage vor Weihnachten verlässt Udo Jürgens sein Haus in Gottlieben am Bodensee. Ein kleiner Spaziergang, einmal durchatmen. Doch nach ein paar Schritten wird dem großen Sänger plötzlich schwindlig, er muss sich auf einem Auto abstützen. Dann sackt er zusammen. Wenige Minuten später ist Udo Jürgens tot. Herzstillstand – so erklären die Ärzte später. Eigentlich unerklärlich.

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Heute, sechs Jahre später, zeigt sich auf einmal, dass Udo doch krank war. Nur sollte das niemand wissen. Noch nicht mal seine Kinder. Eine mysteriöse Krankheit plagte ihn seit seiner Kindheit. Das enthüllt der Autor Sven Michaelsen jetzt in seinem Buch „Am Anfang stand der Größenwahn, am Ende die Demut“ (Piper Verlag).

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Mit Michaelsen hat Udo Jürgens über sein heimliches Leiden gesprochen. „Ich habe zeitlebens unter Albträumen und chronischer Schlaflosigkeit gelitten“, wird der Entertainer zitiert. „In meinen Träumen bin ich tausend Male erschossen worden. Schon als Kind hatte ich jede Nacht Schreikrämpfe. Eine Therapie habe ich nie gemacht. Ich will gar nicht leidensfrei sein. Ich brauche das Pendel von Euphorie und Depression ...“

Über all die Jahre kaum schlafen können, schreckliche Albträume, Depressionen – ist all das schuld an Udo Jürgens’ plötzlichem Tod? An seinem Herzstillstand, den sich all die Jahre keiner erklären kann?

Psychokardiologen erkunden schon seit Jahren, wie eng die Gesundheit von Herz und Seele miteinander verknüpft ist. Inzwischen ist es wissenschaftlich belegt, dass Depressionen ein Herz zu schädigen vermögen. Sie beeinträchtigen den menschlichen Motor sogar genauso stark wie aktives Rauchen – das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt bei Patienten mit Depressionen um das Zweieinhalbfache.

Wenn also die Seele leidet, kann ein Herz brechen. Wie aus heiterem Himmel, ganz ohne Vorzeichen ...

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Sukeina Mochkabadi | NEUE POST13.06.2020Sukeina Mochkabadi | NEUE POST

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