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Stefan Mross: Er hat es schon wieder getan!

Stefan Mross: Er hat es schon wieder getan! © SWR/Wolfgang Breitenbacher

Stefan Mross scheint es derzeit in Bezug auf seine Musiker-Kollegen schwer zu haben. Aus seiner Sendung “Immer wieder sonntags” vom letzten Sonntag musste die ARD einen Teil aus der Mediathek entfernen. Der Grund: Stefan Mross “parodierte” erneut einen Titel, dass bei dem Original-Künstler alles Andere als gut ankam. Doch von vorne: 

Die Rubrik "Die Geschichte Deines Lebens" ist ein fester Bestandteil von Mross' Unterhaltungssendung am Sonntagvormittag. Dieses Mal hatte er die 80-jährige Uschi zu Gast, die einst Fluglehrerin war. Wie immer widmete Stefan seinem Gast ein Lied, bei dem ein Hit umgetextet wird. Im Falle von Uschi war es "Über den Wolken" von Reinhard Mey. So sehr Uschi sich über ihren persönlichen Song freute, so sehr hat sich anscheinend Reinhard Mey über die Nutzung seines Liedes geärgert. Kurzerhand schickte er seine Anwälte los, die ARD musste den Teil der Sendung rausschneiden und ist somit auch in der Mediathek nicht mehr zu finden.

Mey hetzte direkt seine Anwälte auf Stefan Mross Team!

Gegenüber der BILD teilte die Produktion von "Immer wieder sonntags" mit, dass man nach einer einvernehmlichen Rücksprache mit Meys juristischen Vertretern den Titel 'Über den Wolken' aus der Mediathek zu entfernen. Es ist nichts Neues, dass der Berliner Liedermacher sehr eigen mit seinen Texten und Melodien ist. Er und auch sein Plattenlabel sollen gegen jede  missbräuchliche Nutzung seiner Werke vorgehen, so heißt es.

Für Stefan Mross ist das nicht der erste Ärger!

Bereits im Juli hatte der Moderator genau aus denselben Gründen Ärger mit Friedel Geratsch, dem Frontmann der Münchener Kombo "Geier Sturzflug". Damals hatte Mross für seine Sendung den Klassiker "Bruttosozialprodukt" ohne vorherige Genehmigung einfach umgedichtet und damit den Frontmann verärgert. Dazu erklärte die Produktion gegenüber der BILD, dass es sich um Parodien handle und man keinerlei Urheberrechte verletzten würde, da man sich an die wesentlichen Merkmale einer Parodie halten würde und es somit nicht notwendig sei, um eine Freigabe zu bitten. Die Musikverwertungsgesellschaft GEMA sieht das anders: Derzeit könne man nicht beurteilen, ob eine Parodie vorliege. Somit wäre ein neuer Text auf eine bekannte Melodie eine Bearbeitung. Schade ist es besonders für Uschi. Die 80-jährige Fluglehrerin hätte sich ihren großen Auftritt sicher gerne noch einmal angesehen...

Die größten Skandale im ZDF-Fernsehgarten

 

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Jana Scholz05.08.2020Jana Scholz

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