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Ingrid Cordalis: Costa schickt mir jeden Tag ein Zeichen

Gastartikel
Ingrid Cordalis: Costa schickt mir jeden Tag ein Zeichen © RTL / Stefan Gregorowius

Ein Jahr ist zu kurz, um diese Wunden auch nur ansatzweise zu heilen. Nach dem Tod ihrer großen Liebe Costa Cordalis († 75) sucht Ingrid (75) noch den Alltag. Im Gespräch mit NEUE POST erzählt sie vom Trauerjahr, ihrer Zukunft und der Gewissheit, dass Costa ihr jeden Tag ein Zeichen schickt.

Wie durchlebten Sie die Zeit direkt nach Costas Tod?
"Wir waren immer eine große Familie. Doch seit Costa weg ist, war es schon sehr ruhig. Es wohnen alle in Deutschland, bis auf Lucas, Sophia und Daniela. Die wohnen wie ich auf Mallorca, nicht weit von uns entfernt, und sind jeden Tag vorbeigekommen."
Wie ist die Beziehung zu Ihrer Schwiegertochter Daniela?
"Sehr gut. Sie ist sehr, sehr nett. Daniela ist so fürsorglich und schaut, dass es mir gut geht. Auch damals bei Costa. Ich bin froh, dass wir sie haben und sie zur Familie gehört."
Trost finden viele Hinterbliebene auch in Ritualen, Zeichen ...
"Meine Freundin Andrea von Wittgenstein hat mir gesagt: „In grid, wenn du einen gelben Schmetterling siehst, dann ist das Costa.“ Und bei mir im Garten sind so viele Zitronenfalter. Jeden Morgen, wenn wir zum Frühstücken draußen sitzen, sind ganz viele Schmetterlinge um uns herum. Alle in Gelb."

Ingrid Cordalis: "Ich bin noch dabei, mich zu sortieren"

Fühlen Sie Costa auch noch in anderer Weise um sich herum?
"Er ist immer um uns herum. Wir merken seine Liebe noch, wir merken, dass er da ist. Wir sprechen auch andauernd von ihm und mit ihm. Er gehört noch genauso mit dazu wie vorher auch. Lucas sagt, wenn er im Tonstudio hinter dem Haus ist und Musik macht, ist es noch genauso, wie wenn Costa anwesend wäre."

Haben Sie alle seine Sachen aufgehoben?
"Ein paar Sachen behalte ich. Die Gitarre ist noch da. Das Studio ist auch noch, wie es war, als er weggegangen ist. Ein paar seiner Klamotten habe ich den Fans gegeben, die haben sich darüber gefreut. Und im Schlafzimmer musste umgeräumt werden. Das ist jetzt mein Zimmer. Ich wollte es dann nicht, im gleichen Bett zu schlafen, in dem er gestorben ist."

Irgendwo braucht man auch einen Abschluss...
"Ich bin noch dabei, mich zu sortieren. Ich muss auch erst einmal sehen, wie es weitergeht. Finanziell und so. Ob ich mir das große Haus hier leisten kann? Allein zu wohnen? Oder soll ich in dem Alter noch umziehen? Das alles weiß ich noch nicht. Das sind die Gedanken, mit denen ich mich derzeit beschäftige."

Ingrid Cordalis: "Ich habe so süße Enkelkinder..."

Gibt es Momente, in denen Sie sich sogar auf die Zukunft freuen?
"Es war nicht immer einfach, mit Costa zusammen zu sein. Da war der Job, das hat er machen müssen. Jetzt kann ich mal da hin fahren, wo ich immer hinwollte. Ich wollte mit Costa nach Indien, nach Agra zum Taj Mahal – haben wir nicht geschafft. Dann wollte ich hier auf dem spanischen Festland nach Alhambra – haben wir auch nicht geschafft. Nicht mal nach Ibiza sind wir gekommen. All das kann ich jetzt machen."
Angenommen, Sie würden das Haus verkaufen. Würden Sie in die Nähe ihrer Kinder ziehen?
"Nein, nicht zu meinen Kindern. Ich würde nicht mehr nach Deutschland ziehen, das Klima bekommt mir nicht. Hier in Spanien komme ich zurecht. Seit Costa tot ist, kümmern sie sich auch viel um mich. Das genieße ich. Ich habe so süße Enkelkinder. Und jetzt kommt hier ein gelber Schmetterling: Schöne Grüße von Costa!"

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NEUE POST12.08.2020NEUE POST

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