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Beatrice Egli: Sie treibt’s gern bunt

Gastartikel
Beatrice Egli: Sie treibt’s gern bunt © Universal Music

Erst Beinahe-Burn-out, dann Corona-Krise. Im CLOSER-Talk spricht die Sängerin über ihre Gefühls-Achterbahn … Sie gilt als chronisch gut gelaunte Strahlefrau der Schlagerszene. Doch auch im Leben von Beatrice Egli (32) gibt es stille, nachdenkliche Momente. Im CLOSER-Gespräch gibt die Sängerin ungewohnt intime Einblicke in ihr Seelenleben und verrät, was das Wichtigste für sie ist …

Wie haben Sie sich eigentlich die Corona-Zwangspause vertrieben?
Mir war nicht langweilig! Nach sechs Alben und über 180 Songs dachte ich mir, es ist an der Zeit für ein Best-of-Album. Außerdem sind im Lockdown noch sechs neue Songs entstanden. Ich wollte mir meine Corona-Auszeit einfach möglichst bunt gestalten!
Und wo haben Sie das gemacht?
Ich war eigentlich die ganze Zeit in der Schweiz. Ich hatte aber eine Sondergenehmigung, um zum Aufnahmestudio in Freiburg zu pendeln.
Hatten Sie nicht mal erwähnt, dass Sie nach Berlin ziehen wollen?
Ich war kurze Zeit dort. Aber ich habe gemerkt, dass es mir in der Schweiz besser geht. Dort kann ich meine Kräfte tanken. In Berlin ging das nicht. Die Stadt lässt einen nicht ruhen, man macht viel mehr, als man sollte (lacht) …

Nerven Dich eigentlich Beziehungsfragen?

Aber wird es Ihnen nicht langsam zu ruhig? Immerhin kam nach Ihrer Burn-out-Auszeit in Australien ziemlich bald die Pandemie …
Vor Australien hatte der Körper rebelliert, da hatte ich gar keine andere Wahl. Während Corona habe ich dann gemerkt, dass ich durch diese Erfahrung meinen Freunden viel voraushatte.
Inwiefern?
Ich war bereits innerlich sehr aufgeräumt. Man hat während einer Auszeit viel Zeit mit sich selbst, und das ist nicht immer schön. Dieses Gefühl hatte ich also schon durch. Es wird sicher immer wieder ein Punkt kommen, an dem man sich im Leben einfach mal rausnehmen muss. Darauf muss man sich einlassen, damit es der Seele und dem Herzen wieder gut geht.
Gibt’s auf dem neuen Album einen Lieblingssong?
Ja! „Kleiner Stern“ – das habe ich für meine kleinen Neffen und meine Nichte geschrieben. Die Kleinen sind mein „Best-of“ im Leben …
Hören wir da einen Kinderwunsch?
(Lacht.) Ich liebe Kinder! Ich bin, denke ich, eine echt coole Tante. Ich bin aktuell glücklich mit den Kindern, die ich in meinem Leben habe. Was noch kommt: keine Ahnung …
Nervt es Sie, dauernd nach Ihrem Beziehungsstatus gefragt zu werden?
Es ist schöner, über Musik zu sprechen. Auch wenn ich die Liebe oft besinge. Für mich ist das Wort Liebe viel mehr als die Beziehung zu einem Partner. Es gibt die Liebe zur Familie, zur Natur, zur Arbeit, zur Musik und zum Essen!

Beatrice Egli wird demnächst Köchin!

Apropos Essen. Sie kochen auch bald im TV?
Ja, ich mache bei „Master-Chef“ mit. Auch wenn ich kein Kochprofi bin. Mit dem Kochen ist es wie mit dem Schlager: einfach, aber gut!
Achten Sie eigentlich auf Ihre Ernährung?
Klar ist es wichtig, gesunde Dinge zu sich zu nehmen. Genauso wichtig ist es aber auch, mal zu schlemmen. Schokolade geht bei mir jeden Tag! Klar, die Menschen befassen sich oft mit meinen Klamotten und meiner Figur. Vor allem auf Social Media wird viel geschrieben, was nichts mehr mit Meinung zu tun hat, sondern schlicht beleidigend ist. Ich selbst schere mich nicht darum. Es gibt nämlich nur eins: Man muss sich wohlfühlen!

Noch mehr über Beatrice lest Ihr hier:

Beatrice Egli: Gewinnt sie das ultimative Schlager.de-Song-Quiz?

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Closer03.09.2020Closer

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