Trauriges GeständnisKerstin Ott: „Ich brauchte sieben Jahre, bis ich meine Spielsucht loswurde“

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Kerstin Ott: „Ich brauchte sieben Jahre, bis ich meine Spielsucht loswurde“ © Frank Weichert/Schlager.de
DAS NEUE BLATT

Heute feiert die Sängerin Riesen-Erfolge, steht mit Stars wie Helene Fischer auf der Bühne. Doch Kerstin Otts (38) Vergangenheit war keine heile Welt. Mit uns sprach sie über die schwere Zeit ihrer Spielsucht.

Wann war Ihnen klar, dass das Spielen nicht mehr „nur Spaß“ ist?

Dass ich ein Problem habe, merkte ich ungefähr nach einem halben bis dreiviertel Jahr. Das war wirklich ein schleichender Prozess. Am Anfang hat es Spaß gemacht, aber nach etwa 20 Mal in der Spielhalle wollte ich plötzlich immer wieder dorthin. Ich habe private Kontakte schleifen lassen und auch nicht mehr viel Lust gehabt, andere Dinge zu unternehmen. Dann wusste ich, dass es ernst ist.

Wie haben Sie das finanziert?

Ich habe als Handwerker immer ganz gut verdient. Das Problem war nur, dass am Ende des Monats natürlich nichts mehr davon angekommen ist.

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Haben Ihre Freunde oder Familie nichts mitbekommen?

Ich habe nie ein großes Geheimnis daraus gemacht. Aber wie schlimm es damals tatsächlich war, das konnte ich da selbst noch gar nicht genau sagen. Ich bin direkt mit 18 reingerutscht und mit 25 war ich zum Glück damit fertig. Ich habe sieben Jahre gebraucht, um wieder rauszukommen. Danach wusste natürlich jeder Bescheid, ganz klar.

Haben Sie da schon alleine gewohnt?

Ich bin mit sechs in eine Pflegefamilie gekommen. Dort habe ich gewohnt, bis ich 18 war. Danach zog ich aus.

Was haben Sie jetzt, das Sie sich früher gewünscht hätten?

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Kontinuität. Sowohl beruflich als auch familiär ist mein Leben heute auf sicheren Stelzen gebaut, das genieße ich total. Dass jemand da ist, auf den man sich verlassen kann und die Sicherheit, dass es im Beruf gut läuft. Und man weiß, man hat vorgesorgt für Zeiten, wo es nicht ganz so rund läuft. Familiär ist es so, dass ich rundum zufrieden und glücklich bin.

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