Schade!Deutsches Fernsehballett: Der Abschied war „lieblos und unpersönlich“

Deutsches Fernsehballett: Der Abschied war „lieblos und unpersönlich“ © Deutsches Fernsehballett
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Das Deutsche Fernsehballett war lange Zeit eine Institution bei großen Fernsehshows. Lange Beine, knappe Outfits und durchchoreographierte Inszenierungen gehören aber leider schon seit Jahren der Vergangenheit an. Nun wurde am Wochenende mit einer großen Fernsehshow Abschied gefeiert. Doch diese Show war offenbar ein Reinfall…

Eigentlich wollte das Deutsche Fernsehballett im Frühjahr 2021 noch auf große Abschiedstournee gehen, doch nun endet die Ära des wohl schillerndsten Überbleibsel der DDR coronabedingt schon früher. Am Samstag wurde im MDR Fernsehen eine Show übertragen, die das Fernsehballett noch einmal in ganzer Pracht zeigen sollte. Die Vorschau versprach Glamour, Rückblicke, emotionale Momente und jede Menge Stars. Eine Protagonistin ist Ophelia Vilarova – eine Tänzerin und Choreografin, die etwa 25 Jahre selbst Teil des Fernsehballetts war. Sie hat zur Sendung am Samstag eine ganz eigene Meinung, wie sie auf ihrem Facebook-Profil verriet: „Es ist schon traurig genug dass diese ‚Institution‘ abgeschafft werden muss, aber wie unwürdig dies geschah ist beispiellos.“ Sie bemängelt, dass weder alte Macher erwähnt worden seien, noch ältere Auftritte und Ausschnitte gezeigt wurden. Damit spricht sie offenbar vielen aus der Seele.

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Das Deutsche Fernsehballett: Der Abschied war alles andere als würdevoll

Ophelia scheint aber nicht nur enttäuscht vom Haussender MDR zu sein, der den Abschied organisierte, auch die internen Bestimmungen beim Fernsehballett scheinen der ehemaligen Tänzerin und Choreografin nicht zu gefallen: „Die Choreographien des ‚heutigen‘ Balletts kann man qualitativ noch nicht einmal ansatzweise mit der des ehem. Fernsehballetts des MDR vergleichen. (…) Das ist eine Schande! Es gab keine Dramaturgie in der Sendung, keinen roten Faden – es wirkte lieblos und unpersönlich. Man hatte schon fast den Eindruck es war eine Werbeveranstaltung für Rot-Blond, Melanie Wolf und Ross Antony.“ Sie betonte außerdem, dass sie mit der Meinung nicht allein sei. Alles in allem hat diese Institution unserer Meinung nach einen besseren Abschied verdient. Eine Werbeveranstaltung für einen unbekannten Act und die Frau des letzten Eigentümers ist wohl nicht das, was sich der Erfinder, Günter Jätzlau, damals gewünscht hätte… Schade.

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