Anna-Maria Zimmermann: „Ich vermisse meine Fans so schrecklich“

Gastartikel
Anna-Maria Zimmermann: „Ich vermisse meine Fans so schrecklich“ © Christine Kröning / Schlager.de
Meine Melodie
30.11.2020

Trotz der Herausforderungen in diesem Jahr ist 2020 für Schlagersängerin Anna-Maria Zimmermann (32) etwas ganz Besonderes! Die Veröffentlichung ihres neuen Albums „Das Beste von Anna“ am 23. Oktober sorgte bei ihren unzähligen Fans für regelrechte Begeisterungsstürme. Und auch privat hat sich bei Anna-Maria viel getan. Am 27. Juli ist die sympathische Musikerin erneut Mama eines kleinen Sohnes geworden! Nun wirbelt nicht nur ihr Erstgeborener Matti (3), sondern auch der kleine Sepp (vier Monate) den Alltag der Gütersloherin ziemlich durcheinander. Für sie und ihren Mann Christian Tegeler (39) das pure Familienglück!

Wie bekommen Sie Kind und Karriere unter einen Hut?

"Karriere ist ja gerade nicht so richtig. Für den Start meines kleinen Mannes ist es jedoch umso besser, dass man Zeit für ihn hat. Aber nur Mamasein – das bin ich nicht! Ich bin zu hundert Prozent Mama und ich liebe es. Aber ich brauche am Wochenende einfach die Bühne, dieses Freiheitsgefühl, den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubern und sich einfach mal von seinem Alltagsstress befreien. Wenn man eine Stunde auf der Bühne steht – das ist unglaublich! Die Bühne und die Fans fehlen mir so sehr."

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Bekommen Sie familiäre Unterstützung?

"Ja total! Meine Mama ist die beste und tollste Seele, die wir überhaupt haben. Auch meine Schwiegereltern wohnen nicht weit von uns entfernt. Mein Mann hat eine Gastronomie. Dennoch versucht er natürlich auch alles möglich zu machen, um für die Kinder da zu sein, wenn ich mal nicht da bin. Das funktioniert echt gut bei uns!"

Die Geburt von Klein-Sepp machte Ihr Glück perfekt. Was war es denn für eine Geburt?

"Es war per Kaiserschnitt. Aufgrund meines Unfalls vor zehn Jahren und meinen Beckenbrüchen war es dann so. Ich musste es schon bei Matti so annehmen. Unter normalen Voraussetzungen ist die Gefahr zu groß, dass irgendetwas passiert. Von daher habe ich mich damit abgefunden. Ich finde Kaiserschnitt eigentlich gar nicht so schlimm."

Sie haben gesagt, dass Sie mehr Angst beim zweiten Kind gehabt haben als beim ersten. Wieso war das so?

"Wenn man ein gesundes Kind zur Welt gebracht hat und alles in Ordnung ist, da stellt man sich schon die Frage, ob alles gutgeht! Man wünscht sich, dass alles in Ordnung ist. Ein gesundes Kind zu bekommen ist aber alles andere als selbstverständlich."

Wie geht es den beiden Kindern – sind sie gesund?

"Beiden geht es gut. Es ist die große Geschwisterliebe! Matti sagt immer: 'Mein kleiner Bruder, ich bin dein großer Bruder.' Da wird jetzt ja schon klar, wie die Ordnung im Hause ist und wer welche Rolle hat. (lacht)"

Wie sieht es mit Schlafmangel aus?

"Mit zwei Kindern kommt man ja nicht oft dazu, sich mal am Tag auszuruhen. Und wenn der Große dann erkältet ist oder eine helfende Hand benötigt, dann ist man nachts auch schon oft unterwegs. Das ist dann einfach so."

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Wie sieht es mit der Familienplanung aus? Wünschen Sie sich nach zwei Jungs jetzt noch ein Mädchen?

"Und was ist, wenn es dann wieder ein Junge wird? (lacht) Man soll niemals nie sagen, aber ich möchte behaupten, dass die Familienplanung abgeschlossen ist. Das einzige, was ich unbedingt haben möchte, ist ein Hund. Der fehlt so in unserem Haus! Aber jetzt sind erstmal alle Augen auf unsere kleinen Jungs gerichtet."

Bleibt bei all der Arbeit denn auch noch Zeit für Sie selbst? Was bringt Sie nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe?

"Wenn ich in der heißen Wanne liege und mein Mann die Kleinen übernimmt. Wenn meine Mama da ist, hatte ich auch schon mal Abende, an denen ich mich mit meinen besten Freundinnen getroffen habe. Einige Leute fragen auch immer: 'Bleibt denn auch noch Raum für euch als Pärchen?' Ich sage dann: 'Hey Leute, wir sind jetzt schon hundert Jahre zusammen und wir haben uns dazu entschlossen, Kinder zu bekommen.' Es ist jetzt einfach keine Zeit für Zweisamkeit, Beziehungspflege und romantische Abende. Jetzt ist Baby-Zeit! Windeln wechseln und Schreierei stehen auf dem Programm."

Und wie sehen bei Ihnen die beruflichen Pläne fürs kommende Jahr aus?

"Alle Termine sind aufs nächste Jahr verschoben worden. Ich stehe in den Startlöchern, ich wäre bereit!"

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