Wencke Myhre: „Das Leben ist zu schön, um traurig zu sein“

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Wencke Myhre: „Das Leben ist zu schön, um traurig zu sein“ © Max Morath / Schlager.de
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26.01.2021

Voller Übermut zieht sich Wencke Myhre (73) an diesem Wintertag die grünen Gummistiefel an. Schnell wirft sie noch die Jacke und einen Schal über. Dann geht es ab Richtung Wasser, an den Oslofjord. Die Sängerin geht nicht, sie hüpft fast. „Man muss alles daransetzen zu leben“, ruft sie. „Man muss aus jeder Situation das Beste machen, versuchen, das Positive zu sehen! Gute Gedanken und ein Lächeln sind der Motor. Negativ zu denken kostet mich zu viel Energie.“ Das Leben ist doch viel zu schön, um traurig zu sein…

Dabei gab es Schicksalsschläge im Leben der Norwegerin, die manch einen in die Knie gezwungen hätten. Der Selbstmord ihres Mannes Michael Pfleghar († 58) zum Beispiel. Vor 29 Jahren hatte sich der Filmregisseur erschossen. Wencke Myhres Herz zerbrach damals in tausend Stücke. Doch Zeit zu trauern hatte sie kaum. "Ich musste ja arbeiten, um die Kinder zu ernähren", erinnert sie sich. "Es war eine triste Zeit!" Mit professioneller Hilfe gelang es ihr, das Leben wieder mutig anzupacken – alles mit dem Ziel, noch einmal glücklich zu werden.

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Spätestens als im Jahr 2000 der Musiker Anders Eljas (67) ins Wenckes Leben trat, spürte sie endlich wieder die Lebenslust von früher. Sie schmiedete wieder Pläne – nicht mehr allein, sondern nun zu zweit. Doch 2010 schlägt das Schicksal erneut zu. Im Sommer müssen die Ärzte Wencke Myhre mitteilen, dass sie an Krebs erkrankt ist, Brustkrebs. Mit Operationen, Bestrahlung und Chemotherapie überwand sie die heimtückische Krankheit. Als ihr die Haare ausfallen, greift sie selbst zur Schere und schneidet sie sich ab. "Wenn einem solche Sachen passieren und man alles durchsteht, kommt man gestärkter aus der Sache heraus. Man weiß, was wichtig und was unwichtig ist." Furcht vor einer Rückkehr der Krankheit hat sie nicht. Weil sie sich nicht von Angst beherrschen lassen will. "Ich denke einfach nicht an die Krankheit", erklärt sie. „"Man darf seine Zeit nicht damit verschwenden, über etwas nachzugrübeln, was man nicht weiß", sagt sie und blickt lächelnd über den Fjord. "Stattdessen muss man alles daransetzen, zu leben und glücklich zu sein! Und nie sein Lachen zu verlieren!"

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