Tony Marshall: So tapfer kämpft er um jeden Tag

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Tony Marshall: So tapfer kämpft er um jeden Tag © Ingolf Keller

Vor wenigen Tagen feierte er seinen 83. Geburtstag. Ohne viel „Heute hau’n wir auf die Pauke“, eher besinnlich – nur im Kreis seiner Familie. „Ich hatte kein Verlangen, beschenkt zu werden“, erzählt Tony Marshall NEUE POST am Telefon. „Das schönste Geschenk ist doch mein Leben!“ Und um das kämpft der Schlagerstar nach einer schlimmen Diagnose jeden Tag!

Alles begann mit der Herzoperation und dem neuen Herzschrittmacher 2017. Zunächst ging es Tony danach besser. Aber zwei Jahre später erlitt er einen Schlaganfall, die Nieren versagten. Die Ärzte legten ihn ins Koma. „Danach haben sie mir offen gesagt, wie es um mich steht. Ich war auf der Intensivstation. Niere und Herz haben nicht mehr mitgemacht“, erinnert sich der Stimmungssänger. „Ich glaube, manche würden schon vor Angst sterben. Ich hatte zu kämpfen, hab es vielleicht immer noch ... Doch ich wollte die Kurve kriegen.“

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Aufgeben kommt für ihn nicht infrage – auch wenn es anstrengende Momente gibt. Vor allem die Tage, an denen Tony Marshall zur Dialyse muss – dreimal die Woche, jeweils für vier Stunden. „Zum Glück ist das immer frühmorgens“, sagt er. „Ich schlafe die Zeit dann einfach.“ Und wenn er doch wach ist, dann scherzt und lacht er viel mit dem Pflegepersonal und den anderen Patienten. „Es tut mir gut und den anderen auch, die meistens mit mir lachen. Das gibt positive Energie.“

Er ist eben ein Optimist mit Humor. Das hilft ihm, nicht alles so ernst zu nehmen und die Herausforderungen anzupacken. „Angst kann blockieren!“, weiß der Sänger. Und wenn die Furcht vor dem Ende doch mal übermächtig wird? „Dann höre ich Musik. Oder ich suche die Stille, um in mich hineinzuhören.“ Im Wald findet er Frieden. Wenn das Wetter passt, dann legt er sich wie damals als Kind auf den Waldboden und schaut hinauf ins Blätterdach. „Die Freiheit dieses Augenblicks zu genießen und den weiten Blick, das fühlt sich an, als ob man für einen Moment die Zeit anhalten könnte. Einfach weil man es kann …“, erzählt Tony Marshall.

Und diese Leichtigkeit spürt er immer noch in sich, sie ist sein Antrieb. „Wenn ich morgens aufwache, fühle ich mich besonders lebendig. Das ist schön“, sagt er. „Ich hänge ja noch am Leben. Wie so viele andere ältere Menschen auch. Obwohl mit dem Alter die gesundheitlichen Schwächen kommen. Aber ich lasse mir die Freude am Leben nicht trüben.“

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