Carmen Nebel: „Hin und wieder würde ich mich gerne wegducken“

Gastartikel
Carmen Nebel: „Hin und wieder würde ich mich gerne wegducken“ © ZDF / Sascha Baumann
NEUE POST
13.03.2021

Abschiede mochte sie noch nie. Bei der letzten Sendung von „Willkommen bei Carmen Nebel“ am 13. März wird sie deshalb sicher doppelt mit ihren Gefühlen zu kämpfen haben. Aber das Aus ihrer Sendung ist ja nicht gleichzeitig ein Abschied von Moderatorin Carmen Nebel (64). In NEUE POST verrät sie, wie es weitergeht und was ihr im Leben Kraft gibt.

Frau Nebel, wie werden Sie sich von Ihrem Publikum verabschieden – dürfen Sie das schon verraten?

„Ich verabschiede mich ja noch nicht wirklich von meinem Publikum, vielmehr verabschieden und feiern die Zuschauer und Zuschauerinnen mit mir eine tolle Show, die ein erfolgreicher Langstreckenläufer war und 18 Jahre lang die Menschen am Samstag unterhalten hat. Ich selber bleibe ja noch ein bisschen beim ZDF.“

Wie gehen Sie mit Kritik um?

„Wie die meisten von uns würde ich mich sicher hin und wieder gerne wegducken, aber wirklich schlau ist das nicht. Den objektiven Blick von außen auf uns und unser Tun haben wir leider nicht, den haben nur die anderen. Und wenn Kritik nicht mit Beleidigung und Beschimpfung verwechselt wird, gehört sie zur Kultur. Jemanden zu kritisieren braucht übrigens sehr viel mehr Haltung und Zuneigung als oberflächliche Lobhudelei.“

Was gibt Ihnen Kraft, was hilft Ihnen in Krisenzeiten?

„Wenn’s mal richtig dicke kommt, muss ich reden. Ich brauche und suche dann den Austausch. Wenn ich das Problem dann lange genug gedreht und gewendet habe, weiß ich, wo’s langgeht. Aber Probleme und persönliche Krisen lassen uns auch wachsen, genauso wie Niederlagen. Auch nach der Krise, die wir jetzt gerade alle durchleben, werden wir viel Neues über uns wissen.“

Was tun Sie, um „bei Laune“ zu bleiben?

„Noch geht das ganz gut. Solange alle um mich herum gesund sind, besonders meine Mutter, kann und werde ich mich nicht beklagen.“

Haben Sie etwas Neues entdeckt – vielleicht eine neue Seite an sich oder ein Hobby?

„Ich habe schon immer gerne gekocht, und das treibe ich gerade auf die Spitze…“

Im Juli werden Sie 65. Was bedeutet Ihnen diese Zahl?

„So eine Frage hat man mir zum ersten Mal gestellt, als ich 50 wurde. Damals habe ich geantwortet, dass es mir viel bedeutet, überhaupt 50 zu werden. So sehe ich es auch jetzt mit der 65.“

Welche Wünsche haben Sie?

„Solange man Wünsche, Hoffnungen und Träume hat, ist man mitten im Leben. Sie treiben uns an. Ich schleppe seit Jahren ein paar kleine Wünsche mit mir herum und freue mich, dass sie immer noch bei mir sind.“

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