Erneute AusstrahlungAndreas Gabalier: Wird er wieder verhöhnt?

Andreas Gabalier: Wird er wieder verhöhnt? © Frank Weichert / Schlager.de
Eduard Ebel
Redakteur

Andreas Gabalier ist wohl der größte Exportschlager, den Österreich zu bieten hat. In der vergangenen Woche wurde der „Volks Rock’n’Roller“ anscheinend als Sinnbild einer Krise parodiert. Wird Gabalier wieder im Fernsehen verhöhnt?

Parodien und Satire sind selbstverständlich für unsere Demokratie. Auf lustige Art und Weise legen sie die Wunde in ein ernstes Problem. In Deutschland gibt es insbesondere einen Komiker, der dank einer Satire-Aktion bereits eine politische Krise ausgelöst hat. Die Rede ist von Jan Böhmermann.

Ja, der Bremer überschreitet gerne mal die ein oder andere Grenze. Viele Zuschauer erinnern sich bestimmt noch an Böhmermanns Schmähgedicht, das er 2016 an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan richtete. Eine Aktion, die weltweit für viel Aufmerksamkeit sorgte.

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Jan Böhmermann: Nun ist Ischgl dran

Seit einigen Wochen hat Böhmermann einen neuen Sendeplatz und bringt die Zuschauer des „ZDF Magazin Royale“ zum Lachen. Typisch: Wieder einmal hat sich der 40-Jährige eine Zielscheibe ausgesucht. In diesem Fall ist es die österreichische Partyhochburg Ischgl.

Ischgl: Hier begann die Corona-Krise

Mittlerweile ist bekannt, dass Touristen, die in Ischgl im März 2020 Urlaub machten, das Coronavirus europaweit verbreitet haben. Die Politiker und Behörden in Tirol haben das Virus heruntergespielt. Anscheinend habe kaum jemand die Gefahr kommen sehen. Grund genug, um die damalige Situation in der „Böhmermannschen“ Manier zu analysieren und zu veräppeln. Gesagt, getan – in der vergangenen Woche widmete sich der Entertainer diesem schwierigen Thema.

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Jan Böhmermann als Tommy Tellerlift

Der Satiriker verwendet hierfür gerne das Instrument der Musik und hat im Rahmen seiner Show einen Song veröffentlicht. Als „Tommy Tellerlift und die Fangzauner Schneebrunzer“ singt er den Song „Ischgl-Fieber“ – eine Anspielung auf die rasende Virusverbreitung vor exakt einem Jahr.

Tommy Tellerlift erinnert an Andreas Gabalier

Im feinsten österreichischen Dialekt singt Böhmermann Zeilen wie „Husti Husti He“ oder „Hey Baby, gib mir einen Zungenkuss. Hier in Tirol gibt’s ka Sind, hier ist niemals Schluss“ und „Wir haben wieder Ischgl-Fieber – uns ist alles scheißegal“. Schlagerfans sollte dabei ein Detail sofort auffallen. Irgendwie erinnert Tommy Tellerlift ganz stark an Andreas Gabalier: der Dialekt, die Gesangstimme und das Aussehen. Auch die Textpassage „Husti Husti He“ klingt wie Gabaliers berühmtes „Hodiodiooooodieeee“ aus dem Hit „Hulapalu“. Hat der Böhmermann da etwa Andreas Gabalier im TV verspottet? Am Freitag (19. März, 23 Uhr, ZDF) läuft wieder eine neue Folge des „ZDF Magazin Royale“. Wird Böhmermann seine vergangenen Sendung thematisieren und wieder gegen die österreichische Tourismusindustrie, Andreas Gabalier und die Tiroler Politik schießen? Man darf gespannt sein. 

Kauftipp
Ein neuer Anfang
Andreas Gabalier - Ein neuer Anfang Der Österreicher Schlagersänger veröffentlicht endlich wieder ein neues Album. Damit kehrt der Frauenmagnet zurück zu seinen Wurzeln als Songwriter. Etliche Kompositionen vereint das siebte Studioalbum des Volks-Rock'n'Rollers, das es in Österreich bis auf Platz 1 und in Deutschland auf Platz 2 der Charts geschafft hat. Zwölf stimmungsvolle Titel gibt es für seine Fans - dabei ist natürlich auch der gleichnamige Hit „Ein neuer Anfang"!
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