Dieter Bohlen: Er war zu krawallig

Gastartikel
Dieter Bohlen: Er war zu krawallig © TVNOW / Stefan Gregorowius
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03.04.2021

Schluss, aus, vorbei! Nach fast 20 Jahren muss Dieter Bohlen (67) sich nun ganz plötzlich einen anderen Jury-Sessel suchen. Nie wieder „Deutschland sucht den Superstar“. Nie wieder „Das Supertalent“. RTL trennt sich nach der aktuellen Staffel von seinem erfolgreichsten Zugpferd. „Nach fast zwei Jahrzehnten gemeinsamer Erfolge ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Veränderung und Weiterentwicklung“, heißt es in einem Statement von RTL.

Doch die Wahrheit ist wohl eine andere: Dieter Bohlen ist dem Sender mit den Jahren einfach zu krawallig geworden. Nicht nur als knallharter Juror vor der Kamera – wo er den ein oder anderen Kandidaten mit seinen fiesen Sprüchen schon mal die Tränen in die Augen trieb. Kein Wunder, bei Sätzen wie: „Wenn das Wetter so wäre wie deine Stimme, würde es Scheiße regnen!“ Oder: „Deine Stimme klingt wie eine zerschredderte Katze!“

Auch hinter der Kamera soll der Pop-Titan in letzter Zeit kaum auszuhalten gewesen sein. „Einmal ist er total ausgeflippt, als er die schlechten TV-Quoten mitbekommen hat“, verrät ein Insider. Bohlen wurde angeblich richtig laut. Dazu kommt noch seine Arroganz. Denn Dieter lästert für sein Leben gerne. Über die talentfreien Kandidaten natürlich – aber auch über Kollegen. „Die Musik von Fantasy ist unerträglich“, schimpfte er vor Kurzem. Ein weiteres Beispiel: „Selbst im Sarg werde ich nicht so aussehen wie Thomas Gottschalk!“ Charmant ist anders …

„Ich bin einfach nicht der nette Onkel und will es auch gar nicht sein“, stellt der Pop-Titan stets klar, wenn man ihn auf sein loses Mundwerk anspricht. Mit verkniffener Mine – denn Kritik an seiner Person hört Bohlen nicht gern. Er ist der Beste, Tollste, Legendärste – und überhaupt der Einzige, der Ahnung hat vom Musikbusiness. Wenn man ihn fragt.

Deswegen sollte RTL bei der letzten Gehaltsverhandlung in seinen Augen noch ein paar Euro drauflegen, heißt es. Ein bisschen mehr als 2,5 Millionen Euro im Jahr wäre ein Bohlen schließlich wert. RTL jedoch sah das anders, wollte Bohlen sogar weniger bezahlen … und schon krachte es mal wieder richtig!

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Dass er am Ende alles verlieren könnte, damit hat Dieter Bohlen sicher nicht gerechnet. Und so ganz will er es auch nicht wahrhaben. Seine Hamburger Anwälte sollen nun prüfen, ob der Rausschmiss rechtens war. Eine Freundin des Musikers verrät, dass noch nicht klar ist, ob Bohlen sich wirklich juristisch wehren werde. Bis zur Entscheidung, wolle er sich nicht öffentlich äußern.

Hochmut kommt ja oft vor dem Fall. Das gilt auch für einen Pop-Titan, der ganz schnell auf dem Boden der Tatsachen landen kann …

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