Maite Kelly: Trotz allem bin ich meinen Geschwistern ewig dankbar

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Maite Kelly: Trotz allem bin ich meinen Geschwistern ewig dankbar © Torsten Sobke / Schlager.de
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03.04.2021

Eigentlich war es ja schon immer zu schön, um wahr zu sein. Neun Geschwister in einer Band, die sich bestens verstehen. Keine Streitereien, kein Neid, alles perfekt. Doch die Kelly Family konnte diese Scheinwelt lange aufrecht erhalten.

Heute ist davon nichts mehr übrig. Seit Langem ist es kein Geheimnis, dass die einzelnen Kellys ziemlich viel Krach miteinander haben. Maite Kelly (41) gibt das auch zu. Es sei nicht immer heile Welt. Aber: Ohne ihre Geschwister wäre sie nie die starke Frau geworden, die sie heute ist. Dafür ist sie ihnen ewig dankbar.

Endlich mal wieder nette Worte, nachdem lange Zeit nur schmallippige Kommentare zur Familie kamen. Als die Kelly Family 2017 ihr großes Comeback startete, sagte Maite ab. „Das ist wie so eine alte Beziehung, in der man war, aber man muss das nicht noch einmal erleben“, erklärte sie damals wenig emotional. Da schien es noch so, als lägen ihr die Geschwister nicht mehr sonderlich am Herzen. Doch das stimmt nicht.

Maite Kelly: Sie steht massiv in der Kritik!

Die Sängerin erinnert sich inzwischen sehr gerne an ihre Kindheit mit der ganzen Rasselbande. Und eine Erinnerung hat sie dabei besonders geprägt: „Wir waren in meiner Kindheit sehr, sehr arm und haben Weihnachten nach dem Tod meiner Mutter sehr minimalistisch gefeiert. Trotzdem gab es bei uns am 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, Geschenke für die kleinen Geschwister. Als Kind habe ich mich immer gefragt, warum nur die Kleinen beschenkt werden.“ Obwohl sie selbst als Zweitjüngste davon profitierte, fand Maite das ungerecht. Wieso bekommen die einen Geschenke, die anderen aber gehen leer aus?

„Doch als Erwachsene habe ich es verstanden: Die großen Geschwister haben auf Geschenke verzichtet, damit die kleinen Geschwister Spielzeug bekommen. Wenn ich darüber nachdenke, berührt mich das sehr tief“, erzählt sie weiter. So liebevoll haben wir Maite schon lange nicht mehr über ihre Geschwister sprechen hören. „Ich glaube heute, das Verzichten in Großfamilien ist auch charakterstärkend. Deswegen empfinde ich beide Gefühle: ein Gefühl der Dankbarkeit, aber auch ein Bewusstsein dafür, dass nichts selbstverständlich ist.“ Nein, nichts ist selbstverständlich. Nicht einmal die Liebe der eigenen Familie. Aber vielleicht sind die Kellys ja nun doch wieder auf dem richtigen Weg – zu einem neuen Miteinander. Eines weiß Maite heute nämlich auch sicher: „Kein Kelly ist ersetzbar.“

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