Mickie Krause: So läuft es hinter den Kulissen bei „Let’s Dance“!

Mickie Krause: So läuft es hinter den Kulissen bei „Let’s Dance“! © TVNOW / Stefan Gregorowius
Kevin Drewes
Rasender Reporter
08.04.2021

Am Freitag (9. April) geht es in die nächste Runde bei „Let’s Dance“ – die Salsa steht an! Mallorca-Star Mickie Krause ist weiterhin im Boot und kommt seinem Ziel, es bis zur Discofox-Show zu schaffen, immer näher! Dafür muss er gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Malika Gas geben. Nachdem unser rasender Reporter Kevin Drewes auf der gemeinsamen Reise in Namibia mit Mickie bereits im Vorfeld über seine „Let’s Dance“-Teilnahme sprach, haben die Beiden nun exklusiv darüber gesprochen, wie hart und fleißig Mickie Krause gemeinsam mit seiner Tanz-Partnerin trainiert und wie es ist, in Corona-Zeiten in solch einer TV-Show mitzumachen…

Mickie, Du bist ja gerade bei „Let‘s Dance“ – wie läuft denn eigentlich so eine Woche derzeit bei Dir ab? Wie oft musst Du trainieren?

„Wir trainieren von Sonntag bis Mittwoch acht Stunden täglich und kommen auf gute 30 bis 32 Stunden. Wir werden dazu von einem Kamera- und einem Tonmann sowie einer Realisatorin begleitet. Das ist die Dame, die die ganzen Clips für die Show am Freitag zusammenschneidet. Dabei wird die ganze Zeit über gefilmt, da es ja auch passieren kann, dass sich jemand im Training verletzt. Es gibt natürlich auch Interview-Parts, die gemacht werden. Das heißt, man trainiert dann nicht acht Stunden am Tag, sondern z.B. nur 6 ½ Stunden. Je schneller der Tanz ist, umso mehr Kalorien verbrennt man. So sind es dann auch mal gute tausend Kalorien am Tag. Donnerstags gibt es nach der Kamera- und Lichtprobe im Studio. Anschließend dann nochmal eine Durchlaufprobe. Am Freitag folgt dann die Generalprobe. Samstags ist dann frei, wobei wir da noch in Köln bleiben und einen weiteren Corona-Test haben. Es gibt aber es auch Zusatz-Drehtage. Das war z.B. vor drei Wochen der Fall, als wir die ‚Boys vs. Girls – Challenge‘ hatten, dann ist es auch mal eine sieben Tage Woche.“

Du gehst ja leidenschaftlich gern regelmäßig sehr viel laufen – war das ein gutes Training für das Tanzen jetzt? Oder ist tanzen dann doch was anderes?

„Tanzen ist natürlich was komplett anderes. Da werden im Grunde ganz andere Körperpartien als beim Joggen genutzt. Das ist immer wieder eine Herausforderung und in meinen Augen aktuell anstrengender als ein Marathon. Bei dem einen Tanz musst du mal mehr in die Knie gehen, beim Anderen geht es auf die Ferse. Das ist so abwechslungsreich und wenn man so statisch und steif wie ich ist, dann ist es natürlich schwierig aus der Hüfte heraus gut auszusehen. Beim Marathon läufst du einfach zweiundvierzig Kilometer geradeaus und kannst nicht viel verkehrt machen. Das ist beim Tanzen was ganz anderes, es ist eine große Herausforderung und ich freue mich dennoch, dass ich sie angenommen habe und kämpfe mich weiterhin durch.“

Bevor Ihr weiterlest – Hier mitraten und Schlagerexperte werden:

Gab es denn schon einen Moment beim Training, bei dem Du alles hinwerfen wolltest? Oder kam das für dich nie infrage?

„Nein, ich bin niemand, der so leicht hinwirft und dankbar, dass ich bei ‚Let‘s Dance‘ dabei sein darf. Einfach auch aus dem Grund, dass ‚Lets Dance‘ mir eine Struktur und einen geregelten Tagesablauf gibt. Jede Woche ist eine neue Herausforderung. Die Tango-Woche war eine sehr, sehr anstrengende Woche, weil uns der Tanz und der Song nicht gefallen haben. Da ist es eben schwierig, wenn man am Tag so 25- oder 30-mal diesen einen Song hören muss und von vornherein weiß, dass es sich so weit entwickelt, dass man diesen hassen wird. Dann ist das natürlich ein schwieriger Moment. Aber wir haben trotz Allem den Tango am Freitag gemeistert, weil uns klar war ‚Wir dürfen uns nicht zu sehr darauf konzentrieren, dass wir den Song oder den Tanz nicht mögen, sondern darauf konzentrieren, dass wir einen sehr guten Job machen.‘ Das sind wir den Zuschauern einfach schuldig!“

Mit Deiner Tanzpartnerin Malika scheinst Du eine sehr ehrgeizige und liebenswerte Tanz-Partnerin erwischt zu haben, die Dir nochmal einen ordentlichen Motivationsschub gibt, richtig?

„Absolut! Ich hätte keine bessere Tanz-Partnerin als Malika kriegen können. Ich hab ja gesagt, dass es eine russische Kampfpeitsche für mich braucht und genau das ist sie auch. Malika ist ganz neu bei ‚Let‘s Dance‘ und will es richtig machen, um halt auch im nächsten Jahr dabei zu sein. Ich kann nur hoffen, dass sie dann wieder dabei ist, weil sie einen hervorragenden Job macht und deshalb funktioniert das so gut. Sie ist eine ganz Bodenständige! Malika hat auch eine sehr gute Erziehung genossen und das merkt man ihr einfach an – eine sehr höfliche und respektvolle Person. Das sind mir letzten Endes die Liebsten.“

Wie siehst Du persönlich Deine Entwicklung in der Show? Du steigerst Dich von Woche zu Woche, hängst Dich da merklich rein…

„Ich hab immer gesagt, dass ich im tänzerischen Bereich sehr talentfrei bin. Aber bei ‚Let‘s Dance‘ haben ja schon einige talentfreie Promis mitgemacht, da darf ich eigentlich nicht fehlen. Aber mit hartem Training, so wie bei uns aktuell, kann man sich weiterentwickeln. Vielleicht nicht unbedingt Woche für Woche, weil es kürzlich ja eben beim Tango einen leichten Rückschlag gab. Bei der Rumba hatten wir 13 Punkte, beim Tango dann eben wieder nur 11. Aber ich finde, dass diese 11 Punkte besser sind, als z.B. 7 Punkte. Es hat ja viele Leute gegeben, die nie darüber hinaus gingen. Daher bin ich nicht der schlechteste und unterirdischste Tänzer, den ‚Let‘s Dance‘ je gesehen hat.“

Mickie Krause: Er spricht über seine Let's Dance-Teilnahme

Direkt zu Beginn von „Let’s Dance“ hast du einen deftigen Spruch von Herrn Lambi kassiert, Du sollst doch bitte mal eine Flasche Korn mitbringen, damit er sich das schön trinken kann. Gesagt, getan! So gab es in der Woche darauf eine Runde Schnaps für die Jury. Das gab es so auch noch nie. Aber mal hand aufs Herz: Wie gehst Du innerlich mit der Kritik, gerade mit der von einem Herrn Lambi um?

„Unabhängig von welchem Jury-Mitglied die Kritik kommt, darf man diese Kritik nicht persönlich nehmen. Es ist eine Unterhaltungsshow und ich finde, dass Herr Lambi vernünftig begründet, was ihm gefallen hat oder auch nicht. Er ist da der absolute Profi in diesem Bereich, ich hingegen bin z.B. dasselbe in der Stimmungsmusik. Da kann mir keiner das Wasser reichen, dort finde ich es legitim, Newcomern zu sagen: ‚Das hast du gut gemacht und das nicht.‘ Daher finde ich das auch vollkommen in Ordnung. Ich kann ihm das einfach gar nicht persönlich nehmen, genauso wenig wie Motsi Mabuse und Jorge Gonzalez. Wichtig ist natürlich, dass die Kritik konstruktiv ist und ich die Fehler beheben und in der nächsten Show besser machen kann. Wie heißt es so schön? Klappern gehört zum Handwerk. Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne und davon lebt auch dieses Format, davon lebt auch ‚Let‘s Dance‘.“

Wie ist denn überhaupt so eine Fernsehaufzeichnung zu Corona-Zeiten?

„Es ist sehr schade, dass kein Live-Publikum dabei ist. Man hat es ja letzte Woche beim ‚Best-Of Let‘s Dance‘ gesehen, wie das Studio mit tausend Zuschauern voll war. Ich glaube, das würde mir noch einen anderen Kick geben und mich ganz anders motivieren, noch besser zu sein. Das Publikum gibt dir in der Show richtig den Antrieb noch mehr Gas, noch besser zu sein. Ansonsten halten wir uns natürlich alle an die Corona-Regeln. Auch Malika wird viermal die Woche getestet und wir Beide halten untereinander außerhalb der Tänze und des Studios natürlich auch die Abstände ein und tragen FFP2-Masken – weil wir natürlich wollen, dass dieses Format von der ersten bis zur letzten Sendung umgesetzt wird.“

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Kevin Drewes08.04.2021Kevin Drewes

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