Matthias Reim: „Bei uns haben alle die Hosen an – aber ich bin die graue Eminenz“

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Matthias Reim: „Bei uns haben alle die Hosen an – aber ich bin die graue Eminenz“ © ZDF/Barbara Oloffs
DAS NEUE BLATT
12.04.2021

Als wir den Sänger (63) (aktueller Song „Acht Milliarden Träumer“) anrufen, sind Handwerker im Haus, um die Kinderzimmerfenster abzudichten. Bei der vielen Zeit daheim fällt es eben auf, wenn’s zieht.

Als Großfamilie miteinander eingepfercht zu sein, stelle ich mir schwierig vor …

Matthias Reim: „Wir funktionieren als Familie wirklich toll! Und mit Christin habe ich eine Partnerin, die das unheimlich gut macht. Besonders Dinge, die mir nicht liegen.“

Das wäre zum Beispiel?

Matthias Reim: „Sie organisiert oft Abende, an denen alle gemeinsam Gesellschaftsspiele spielen. Wenn ich aus dem Studio heimkomme, freut es mich, sie gemeinsam gackern zu sehen. Dieses Zusammenführen in fröhlicher Harmonie ist eine unfassbare Stärke von Christin. Da hat sie das Ruder übernommen und ist wirklich die Person, die die ganze Familie zusammenhält. Das macht sie großartig!“

Und Sie spielen mit?

Matthias Reim: „Das ist nicht meins, daher füllt Christin genau die Lücke, zu der ich nicht geeignet bin. Passt also super! Ich schaue mir lieber die Runde an und freue mich darüber, dass alle laut, fröhlich und gesund sind.“

Wer hat bei Ihnen die Hosen an – Christin wahrscheinlich, oder?

Matthias Reim: „Alle hier, meine ganze riesige Patchwork-Familie! Aber ich bin der Chef, sozusagen die graue Eminenz. Wobei Christin indirekt die Hosen anhat, da sie die Verantwortung dafür übernommen hat, dass alle glücklich sind, wir kommunizieren und alles Drumherum. Das braucht sie aber auch.“

Bei all der Harmonie – kracht es auch mal ordentlich?

Matthias Reim: „Ich krache mich nicht, dafür bin ich nicht der Typ. Aber wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, schnauzen wir uns auch mal an. Wenn ich nichts im Kalender stehen habe, auf das ich mich freuen kann, muss ich damit im Kopf erst mal klarkommen. Ich bin zwar meist im Studio, aber ab und an muss ich die Zeit totschlagen.“

Auch für die Kinder schwer. Müssen Sie zur Zeit oft trösten?

Matthias Reim: „Natürlich, als Elternteil muss ich ein Auge darauf haben, dass der Frust nicht zu groß wird. Ich versuche meine Kinder aufzubauen, indem ich als der pseudo gut gelaunte Papa durchs Haus laufe.“

Nur „pseudo“ gut gelaunt?

Matthias Reim: „Ja, wir alle hangeln uns von einer kleinen Freude zur nächsten. Aber ich bin so ein unfassbar positiver Mensch, dass mich das absolute Tief nur einmal die Woche erwischt.“

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