Helene Fischer: Brandbrief an die Politik

Helene Fischer: Brandbrief an die Politik © Max Morath / Schlager.de
Brigitta Langhoff
29.04.2021

Helene Fischer hält nicht nur ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit fern, sondern drängt sich auch politisch nie sonderlich in den Vordergrund – bis jetzt! Der anhaltende Lockdown veranlasste nun offenbar auch die Sängerin dazu, für die Unterhaltungsbranche öffentlich in Aktion zu treten.

Helene Fischer setzt politisches Statement

Seit nunmehr einem Jahr wurde Künstlern jegliche Einnahmequelle entzogen. Konzerte, Auftritte, Promo-Touren – nichts davon konnte die Unterhaltungsbranche umsetzen. Stattdessen blutet sie langsam aber sicher aus. Ein Star wie Helene Fischer besitzt zwar genug Vermögen, um diese schweren Zeiten zu überstehen, doch das scheint für die Sängerin kein Grund zu sein, die Füße noch länger still zu halten. Wie jetzt herauskam, hat die 36-Jährige völlig überraschend zusammen mit anderen Künstlern ein politisches Statement gesetzt!

Offener Brandbrief an die Bundesregierung

In einem offenen Brandbrief an die Bundesregierung haben sich neben Helene Fischer auch Künstler wie H.P. Baxxter von Scooter, Ben Zucker, Die Toten Hosen, Helge Schneider und Die Ärzte zusammen getan, um den Gesetzentwurf zur laufenden Reform des Urheberrechts in Deutschland zu kritisieren. Darin heißt es unter anderem: „Geschäftsmodelle globaler Uploadplattformen werden zum Zweck maximaler Verfügbarkeit unserer Werke geschützt, während unsere Vertriebswege mit Achselzucken torpediert werden.“ Den Künstlern geht es vor allem um die umstrittene Regelung einer Art Bagatellgrenze, wonach kleine Ausschnitte von urheberrechtlich geschützten Werken wie Musik, Videos oder Texten ohne eine Lizenz von Nutzern auf Internetplattformen wie beispielsweise YouTube oder TikTok hochgeladen werden dürfen. Die Musikbranche fürchtet auch, dass bereits bestehende Erlös- und Geschäftsmodelle von Urhebern durch die Reform nichtig werden könnten.

Helene Fischer kämpft für Gerechtigkeit

Mit Helene Fischers Unterschrift unter diesem Brief fordert demnach auch sie, dass das Urheberrecht stärker auf das Internet zugeschnitten werden muss – vor allem auf Plattformen, auf denen Nutzer urheberrechtlich geschützte Werke wie Bilder, Texte oder Videos hochladen. Bei Verstößen sollen künftig die Plattformen in die Haftung genommen werden. Mit Lizenzmodellen sollen Urheber dann auch endlich finanziell an der Wertschöpfung solcher Plattformen beteiligt werden. Im Juni soll final entschieden werden. Bleibt zu hoffen, dass Helene Fischer und all den anderen Künstlern Gehör verschafft wird…

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