Willi Herren: Er selbst war sein schlimmster Feind

Gastartikel
Willi Herren: Er selbst war sein schlimmster Feind © G&D Breuer-Konze / Schlager.de
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03.05.2021

Nach außen hin war er so fröhlich. Ein echter kölscher Jung – unverwüstlich. In ihm drin sah es jedoch anders aus. Denn Willi Herren hatte einen schlimmen Feind: sich selbst. Das machte ihn immer wieder schwach.

Nach seinem Aus bei der TV-Serie „Lindenstraße“ vor sieben Jahren ging es bergab bei ihm. Drogen, Alkohol, eine Insolvenz. Beruflich sah man ihn nur noch in den sogenannten Reality-Formaten. Noch mehr Drogen, ein Selbstmordversuch. Ein Leben am Abgrund. „Mein Arzt, mein Therapeut, mein Psychiater sagen: ‚Herr Herren, es ist wirklich ein Wunder, wirklich, dass sie noch hier sitzen und leben!'“, sagte er einmal zu uns. Und lachte.

Jetzt ist dieses Lachen verstummt. Willi ist tot. Gestorben mit gerade einmal 45 Jahren. Ein einsames Ende in seiner Kölner Wohnung. Schuld daran: wohl eine Überdosis Drogen. Uns bleibt die Erinnerung. An einen guten Kerl, einen liebevollen Vater zweier Kinder. Die Erinnerung an einen Menschen mit Herz, der am Ende einfach schwach war.

 

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