Vater von Michael Wendler – „Ich war nie für meine Kinder da!“

Exklusiv
Vater von Michael Wendler – „Ich war nie für meine Kinder da!“ © Andreas Metz
Brigitta Langhoff
13.05.2021

Er hat sich fest vorgenommen, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit über Schlagerstar Michael Wendler zu sagen. Der Titel von Manfred Weßels Buch „Die Wahrheit über meinen Sohn Michael Wendler“ ist daher auch nicht überraschend, bringt aber genau das auf den Punkt. Wer die 258 Seiten liest, kommt nicht umhin, zu merken, welch große Emotionen sich über die Jahre beim Wendler-Vater angestaut haben. Schlager.de sprach exklusiv mit Manfred Weßels über sein trauriges Schicksal, auch mit 73 Jahren noch Vollzeit als Kraftfahrer arbeiten zu müssen, um über die Runden zu kommen. Ein Schicksal, das er anscheinend dem Wendler zu verdanken hat, wie er weinend erzählt.

Schlager.de: Die Dinge, die Sie in Ihrem Buch beschreiben, sind wirklich ungeheuerlich. Man fragt sich, warum Sie Michael Wendler nicht die Stirn geboten und rechtzeitig zur Räson gerufen haben. 

Manfred Weßels: "Ich habe mich nach so vielen Jahren der Demütigung endlich frei gemacht. Ich habe lange überlegt, was ich mache. Drei Mal habe ich ihm die Gelegenheit gegeben, die Sachen aus der Welt zu schaffen. Er hat mich drei Mal ignoriert. Stattdessen hat er immer wieder Dinge gegenüber der Presse rausgehauen, die schlichtweg gelogen sind. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, dieses Buch zu schreiben. Ich allein habe seine Karriere aufgebaut und ihm alles ermöglicht und dann bekomme ich so einen Arschtritt."

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Schlager.de: Sie waren sein Manager und behaupten, Sie hätten nie auch nur einen Cent an Ihrem Sohn Michael Wendler verdient. Wieso eigentlich nicht? In der Branche ist es immerhin nicht unüblich, dass Eltern ihre Künstler-Kinder managen und dafür zehn Prozent kassieren.

Manfred Weßels: "Eines kann ich bei Gott schwören: Ich habe NIE Geld von meinem Sohn verlangt, geschweige denn bekommen. Ich habe alles für ihn getan. Ich habe eine Spedition gehabt und alle Gelder für ihn aufgewendet, für ihn und seine Musik. Ich habe das Management gemacht, indem ich ihm die Aufträge reingeholt habe und jahrelang gefahren bin. Da war die Welt auch noch in Ordnung. Ich schwöre es bei Gott, ich habe nie auch nur einen Cent von ihm verlangt. Ich wollte einfach nur, dass er mit seiner Musik groß rauskommt. Ich allein hab ihn entdeckt und den ersten Plattenvertrag verschafft. Heute kann man sagen, dass ich meinem Sohn damals hörig war."

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Lest hier, was der Wendler-Vater bereut

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