André Rieu: „Ich kann nicht still sitzen und nichts tun“

Gastartikel
André Rieu: „Ich kann nicht still sitzen und nichts tun“ © Thomas Rank
DAS NEUE BLATT
03.06.2021

Er kann es kaum erwarten, wieder auf der Bühne zu stehen: „Ich habe zwei Familien, eine kleine – meine Frau, meine Söhne, Schwiegertöchter und Enkel – und eine große – mein Orchester. Meine große Familie habe ich seit über einem Jahr nicht gesehen“, erzählt uns André Rieu (71) traurig. Warum die Auszeit für ihn trotzdem so gut und wichtig war, verrät der Star-Geiger in unserem Interview.

Sie haben in den vergangenen Monaten das Backen für sich entdeckt: Wie viele Kilos haben Sie zugenommen?

Gar keine! Ich backe für die ganze Straße, mein Sohn Pierre und seine Familie inklusive. Sie wohnen gleich nebenan. Da bleibt nicht viel übrig. Außerdem treibe ich mehrmals in der Woche Sport.

Was tun Sie da so?

Ich habe Fitnessgeräte im Keller und mache richtigen Kraftsport.

MULITITALENTE des Schlagers

Helfen Sie Ihrer Frau auch außerhalb der Küche im Haushalt?

Eher nicht … Aber Kochen und Backen machen mir sehr viel Spaß, und meine Frau Marjorie freut sich immer auf alles, was ich für uns zubereite.

Warum, glauben Sie, sind Sie so ein Frauenschwarm?

Ich denke, das ist das Bild des Künstlers. Auf der Bühne zu stehen und herrliche Musik zu machen, ist natürlich romantisch.

Was fasziniert Sie an Frauen besonders?

An meiner Frau ihre Weisheit, ihr Sinn für Humor und ihre Warmherzigkeit. An anderen Frauen kann ich das so im Allgemeinen nicht sagen. Aber Humor ist mir schon wichtig. Ich werde Frauen niemals verstehen, warum sie schnelle Autos nicht mögen. (lacht)

Verraten Sie uns Ihre Stärken?

Ich bin emotional, musikalisch, fleißig – und meine Frau ruft mir gerade zu: „großzügig“ und „humorvoll“.

Wo liegen Ihre Schwächen?

Meine Schwäche ist die Ungeduld. Ich will alles sofort, aber immer mit Spaß. Ich kann nicht einfach still sitzen und gar nichts tun.

Mitraten: Wie gut kennst Du die Schlagerstars?

Immer mehr Menschen leiden unter Burnout-Symptomen. Auch Sie hatten mal das Gefühl, alles wächst Ihnen über den Kopf …

Einmal, aber das ist schon viele Jahre her. Ich habe einfach zu viel gemacht. Seitdem konzentriere ich mich auf das Wesentliche: Musik machen! Ich nehme generell weniger Termine wahr.

Was treibt Ihnen Tränen in die Augen?

Bei Videos meiner Enkel kann ich sehr emotional werden. Und als ich Bilder von den Maastrichter Sommerkonzerten gesehen habe und bereits wusste, dass wir sie auch in diesem Jahr absagen müssen, da habe ich geweint.

Was werden Sie als Erstes tun, wenn endlich wieder alles möglich ist?

Erst auf die Straße und dann auf die Bühne springen und alle Leute im Saal persönlich umarmen! Im November und ab Januar dann auch endlich wieder in Deutschland.

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