Daniela Alfinito: Mutiger Entschluss zum 50. Geburtstag – „Mir sagt niemand mehr, was ich darf“

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Daniela Alfinito: Mutiger Entschluss zum 50. Geburtstag – „Mir sagt niemand mehr, was ich darf“ © Kerstin Joensson
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14.08.2021

Sie ist eine der erfolgreichsten Schlagersängerinnen Deutschlands. Trotzdem musste Daniela Alfinito (50) über all die Jahre immer wieder schmerzhafte Kritik ertragen. Doch nun soll endlich Schluss damit sein! Zum 50. Geburtstag fasste die Künstlerin einen mutigen Entschluss…

Sängerin Daniela Alfinito hat die Nase voll: Sie will sich ab sofort nichts mehr bieten lassen!

Daniela, 2021 ging mit „Splitter aus Glück“ zum dritten Mal in Folge eines Ihrer Alben auf Platz 1 der Charts, und Sie sind 50 geworden. Wie beschreiben Sie Ihr aktuelles Lebensgefühl?

„Mein Lebensgefühl könnte aktuell kaum besser sein! Ich gehe stets ohne jeglichen Erwartungen an die Dinge heran. Umso mehr hat mich der Erfolg meines Albums gefreut. Und was den Geburtstag angeht: 50 ist nur eine Zahl!“

Also gar kein ängstliches Gefühl angesichts der 50?

„Nein, überhaupt nicht! Ich habe so viel erlebt, was mich geprägt hat. Ich habe vor nichts mehr Angst – und schon gar nicht vor runden Geburtstagen.“

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Dann ist es Ihnen auch egal, wenn Leute sagen, eine Frau mit 50 muss sich entsprechend benehmen oder kleiden?

„Ich lasse mich von niemandem verbiegen! Ich habe viel Zeit gebraucht, um zu lernen, mit diesen manchmal schon verletzenden Kritiken an meinem Äußeren umzugehen. Mittlerweile ist mir das alles egal! Ich mache nur noch, was mir gefällt, und lasse mir von keinem sagen, was ich nicht darf.“

Kaufen Sie Ihre Kleidung selbst oder haben Sie einen Stylisten, der Sie berät?

„Ich habe einen Designer aus Bologna (Italien) kennengelernt, mit dem ich seit Kurzem zusammenarbeite. Wir tauschen uns regelmäßig über Whatsapp aus. Mit meinem Italienisch ist es leider nicht weit her, aber zum Glück gibt es den Übersetzer von Google (lacht). Er schickt mir Bilder von Outfits und dann suche ich mir aus, was mir gefällt.“

Je erfolgreicher man wird, umso mehr Leute sagen einem, was man besser machen könnte…

„Ach, lass die Leute doch reden! Das habe ich mir von den ,Amigos‘ abgeschaut. Sie wurden sogar schon zur am schlechtesten gekleideten Band gewählt – da lachen sie nur drüber! Als ob es darauf ankäme. Ich bedanke mich bei jedem, der mich kritisiert, für die Aufmerksamkeit, die er mir schenkt – aber ich bleibe dennoch, wie ich bin.“

Sie arbeiten neben der Musik von Montag bis Donnerstag auch noch im Pflegeheim …

„Ich bin jeden Morgen ab 6.30 Uhr dort, bereite Spritzen vor, wechsle Verbände, gebe Medikamente aus oder reiche Essen. Ich bin auch mal Mädchen für alles und helfe, wo ich gebraucht werde!“

In normalen Zeiten stehen bis zu 120 Konzerte pro Jahr in Ihrem Terminplan. Wie fühlte es sich an, als plötzlich alle Auftritte gestrichen wurden?

„Ich stand unter Schock! Im ersten Augenblick dachte ich, ich würde in ein tiefes Loch fallen. Doch dann kamen auf einmal Anfragen für große TV-Shows, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Das hat mich sehr glücklich gemacht. Und ich hatte das Glück, meine Aufgabe in der Altenpflege zu haben – hier wurde ich in dieser Zeit mehr denn je gebraucht. Es ist nach wie vor keine leichte Zeit für mich, nicht wie gewohnt jedes Wochenende auf der Bühne zu stehen. Ich scharre wie ein Pferd mit den Hufen und kann es kaum erwarten, dass es Lockerungen gibt und ich endlich wieder loslegen kann mit Konzerten.“

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