Queen Elizabeth: Ist ihr heimlicher Hausfreund Andrews wahrer Vater?

Gastartikel
Queen Elizabeth: Ist ihr heimlicher Hausfreund Andrews wahrer Vater? © John Rainford/Cover Images
DAS NEUE BLATT
18.08.2021

Als die Queen 1959 mit Andrew schwanger wurde, reiste ihr Ehemann zur gleichen Zeit viel im Pazifik umher. Schnell wurden die Gerüchte laut, ein anderer sei der Vater… 

Mit abgedunkelten Scheiben fuhr die königliche Limousine zum Flughafen. Im Schutze der Dunkelheit huschte eine kleine, zierliche Frau mit Kopftuch in die Privatmaschine und ließ sich nach Frankreich fliegen. Dort, im Château de Sassy, traf sich Königin Elizabeth mit ihrem damaligen Rennpferde-Manager Lord Henry Herbert Porchester. Mit ihm soll sie nicht nur eine Affäre, sondern auch ein gemeinsames Kind haben: Prinz Andrew.

Die Queen erinnerte sich in ihren schwersten Stunden immer wieder an den Mann, der für sie da war, wenn sie zu verzweifeln drohte. Sie nannte ihn freundschaftlich „Porchie“. Lord Henry Herbert Porchester hatte blaues Blut, ein Schloss und Millionen auf dem Konto. Die Queen und der Lord teilten zwei große Leidenschaften: schnelle Pferde und Rennbahn-Wetten. Er war der Mann, der sich um die königlichen Rennpferde kümmerte und wurde in dieser Angelegenheit nicht nur Elizabeths wichtigster Berater – sondern auch ihr bester Freund. Immer wenn Prinz Philip auf „Mission“ war, traf sich das Paar. Sie ritten durch die Wälder von Schloss Balmoral, spazierten einsam durch das schottische Hochland. Sie trafen sich in Landhäusern bei Freunden zu nächtelangen Gesprächen.

Schon damals Ende der 50er machten erste Gerüchte die Runde, dass da mehr Zuneigung als erlaubt war. Philips Onkel Lord Mountbatten drohte der Queen mit Enthüllung, doch sie fürchtete sich nicht. Porchie hatte ein perfektes Alibi: Er war mit einer jungen Amerikanerin verheiratet, die fast das ganze Jahr auf ihrer Ranch in Wyoming (USA) lebte. Trotzdem: Auch Philip kamen die Gerüchte zu Ohren. Wütend soll er gezischt haben: „Dieser verfluchte Stallbursche!“

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Im Juni 1959 wurde die Königin zum dritten Mal schwanger. Philip war viele Monate im Pazifik unterwegs. Gemeines Getuschel flammte in den feinen Adelskreisen von London auf. Ist Prinz Philip gar nicht der Kindesvater? Sondern stattdessen Lord Henry? Die Gerüchte aus London trieben Elizabeth zur Verzweiflung. Sie drohte daran zu zerbrechen. Die Abdankung schien ihr der letzte Ausweg zu sein. Doch Porchie machte ihr Mut, nicht aufzugeben und die Königsfamilie in ein neues Drama zu stürzen. Am 19. Februar 1960 brachte die Queen schließlich ihr drittes Kind zur Welt. Elizabeth nannte den kleinen Prinzen ausgerechnet „Andrew“. Es war der Name von Philips Vater, der als Lebemann mit einer Geliebten nach Monte Carlo verschwunden war, während seine Frau Alice in einer Nervenheilanstalt eingesperrt wurde. Versuchte die Queen die Gerüchte über die Vaterschaft damit zu ersticken? „Sie sollen nicht der Vater von Prinz Andrew sein!“ Diese hochpeinliche Frage wagte die Hofberichterstatterin Fiammetta Rocco in einem Interview Philip zu stellen. „Er saß wie versteinert da und schwieg eisern“, erinnert sich die Journalistin. Der Prinz war für seine Zornesausbrüche berüchtigt …

Die Vaterschafts-Gerüchte verstummten übrigens nie. Jahre später giftete Adels-Autorin Lady Colin Campbell: „Prinz Andrew ist ein Doppelgänger von Lord Porchie. Er ist nicht schlank wie Philip. Andrew ist untersetzt wie der Lord. In seinem Gesicht ist keine Spur von Philips aristokratischer Arroganz.“ Und der Hofexperte Nigel Dempster meinte: „Andrew ist eine Kopie von Lord Porchester. Philip kann niemals der Vater sein.“ Und der Palast? Der schwieg. Doch trotz des Skandals gab Elizabeth ihren Porchie nie auf: Oft trafen sich die Queen und ihr Hausfreund im romantischen Château de Sassy in der Normandie. In diesem Schloss stieg das Paar diskret ab. Auf dem Gestüt von Baron Rothschild suchte die Königin rassige Rennpferde. Sie vertraute blind den Ratschlägen des Lords. Er war einer der besten Rennpferde-Manager Englands. Prinz Philip schaffte es nie, diese Freundschaft zu zerstören. Porchie spielte, neben Philip, eine weitere Hauptrolle im Herzen der Queen. Als der Mann, der Elizabeth vor der Abdankung rettete und der ihr Herz berührte, am 11. September 2001 schließlich starb, schrieb sie berührende Abschiedsworte, die ihre Gefühle ausdrücken: „Nichts kann diesen Schmerz stillen. Trauer ist der Preis, den wir für die Liebe bezahlen.“

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