Rex Gildo: Wirbel um seinen letzten Willen

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Rex Gildo: Wirbel um seinen letzten Willen © IMAGO / teutopress
WOCHE HEUTE
04.09.2021

Er war einer der erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands. Doch Rex Gildo († 63) litt darunter, dass sein Ruhm verblasste – 1999 sprang er aus seiner Münchner Wohnung in den Tod. Viele Jahre später gibt es jetzt Wirbel um seinen letzten Willen! Es geht um eine geplante Dokumentation über den Sänger.

„Der letzte Tanz – Die Rex-Gildo-Story“ nennt sich das Werk von Regisseur Rosa von Praunheim (78). Darin will er vor allem die Liebesgeschichte zwischen dem „Fiesta Mexicana“-Interpreten und seinem Manager Fred Miekley († 1988), der ihn entdeckte und zum Star machte, thematisieren. Doch damit sind nicht alle einverstanden! So meldete sich Nessa Notedigo (34) zu Wort. Die Autorin der Biografie „Rex Gildo – Ein Leben zwischen Heimlichkeit und Applaus“ ruft zum Boykott des Films auf, weil er die Sexualität des Entertainers und nicht sein Werk in den Vordergrund stelle. „Er war mehr als nur ein Mensch, der auf seine Sexualität reduziert werden muss! Rex war Künstler, Musiker und Entertainer! Was er privat trieb, das geht die Öffentlichkeit nichts an“, so Notedigo.

Rex Gildo selbst stand nie zu seiner Sexualität, er wurde weiter als Frauenschwarm vermarktet. Man darf nicht vergessen: Damals waren sexuelle Handlungen unter Männern noch per Gesetz verboten. Aber ob er gewollt hätte, dass sein Privatleben irgendwann einmal wieder so im Fokus steht? Fraglich!

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