Fürstin Charlène: Schwer krank und ganz allein

Gastartikel
Fürstin Charlène: Schwer krank und ganz allein © IMAGO / DeFodi
NEUE POST
05.09.2021

Sie wirkt dünn, fast hager. Ihre Wangenknochen stehen hervor. Die Augen sind traurig. Es fällt Fürstin Charlène (43) schwer zu lächeln. Sie ist noch immer in Südafrika. Noch immer getrennt von ihrer Familie. In KwaZulu-Natal im Südosten des Landes sitzt sie irgendwo im Nirgendwo und schickt jetzt ein Video in die Welt, das einem verzweifelten Hilferuf gleicht.

„Ich bin hier im Busch“, beginnt sie. „Ich sollte eigentlich nur 10 – 12 Tage bleiben, aber leider bekam ich Probleme mit meinen Ohren. Ein Doktor sagte mir dann, dass ich eine Sinusinfektion habe.“ Das ist die Krankheit, von der der Hof sprach und die die Begründung sein soll, warum Charlène nicht nach Monaco zurückkehren kann (NEUE POST berichtete). „Ich kann nicht über 3000 Meter Höhe fliegen, sonst machen meine Ohren Probleme.“

Viele wollen das nicht als Erklärung anerkennen. Schließlich besäße ihr Mann ein Privatflugzeug, mit dem sie auch tiefer als 3000 Meter fliegen könnte. Sie könnte auch mit dem Schiff fahren. Liegt es womöglich daran, dass Charlène gar nicht heim will, weil sie Monaco nicht als ihr Zuhause ansieht?

Afrika wird immer ein Teil von mir sein, das war es auch immer“, sagt sie und zum ersten Mal sieht man in ihren Augen ein kleines Leuchten. „Ich wurde in Rhodesien geboren, ich bin in Südafrika aufgewachsen, ich war für dieses Land bei den Olympischen Spielen.“ Will Charlène etwa für immer in Südafrika bleiben? Möglicherweise kann die blonde Fürstin sich diese Fragen im Moment selbst nicht beantworten. Sie wirkt verstört in diesem Video, sie nuschelt und sagt dann plötzlich: „Ich kann manche Fragen nicht beantworten, weil ich damit gegen das Protokoll verstoßen würde.“ Was ist nur los mit ihr? Ist sie möglicherweise schwer krank? Das ganze Video wirkt wie ein erschütternder Zusammenbruch!

Sicher: Sie vermisst ihre Kinder. Prinz Jacques und seine Zwillingsschwester Gabriella (6) möchte sie so schnell wie möglich wiedersehen. „So lang war ich noch nie von meinen Kindern getrennt. Sie haben mich hier mal besucht und wir telefonieren fast jeden Tag. Ich bin unglaublich traurig, dass ich den Sommer über nicht bei meinen Kindern sein kann. Nach meiner Behandlung kommen sie noch mal her und besuchen mich.“ Wann das aber sein wird, sei nicht abzusehen. „Die Behandlung nimmt Zeit in Anspruch. Ich werde bis Ende Oktober in Südafrika bleiben müssen.“

Das sind über zwei Monate! Dabei ist sie schon seit März weg und ganz allein in der Ferne. Fürst Albert (63) kümmert sich derweil in Monaco um die Kinder und um alle royalen Verpflichtungen. Seine Frau hingegen kümmert sich um die Dinge, die ihr wichtig scheinen. „Ich arbeite an verschiedenen Projekten, kümmere mich um meine Stiftung. Nashörner sind fast ausgestorben, dagegen muss man kämpfen!“, sagt sie.

Immer wieder blickt sie in die Ferne und dann wieder in die Kamera. Sie wirkt ganz anders als früher, nicht mehr mädchenhaft-schüchtern. Sie wirkt frustriert und müde Es scheinen viele Gedanken durch ihren Kopf zu schwirren. Dann sagt sie: „Südafrika bedeutet mir so viel. Ich will tun, was ich kann, um diesem Land zu helfen. Ich bin stolz auf meine Herkunft. Aber ich bin jetzt in einer anderen Position.“

Allerdings. Als sich die Schwimmerin Charlène Wittstock vor zehn Jahren entschieden hat, Albert ihr Ja-Wort zu geben, wusste sie, dass sie als Fürstin ihr bisheriges Leben würde aufgeben müssen. Eine Entscheidung, die sie heute bereut? Fürstin Charlène wirkt wie eine Frau, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben steht. Zum zweiten Mal.

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