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Jana Ina & Giovanni Zarrella: „Wir hätten gern ein Haus voller Hunde!“

Gastartikel
Jana Ina & Giovanni Zarrella: „Wir hätten gern ein Haus voller Hunde!“ © IMAGO / Future Image
Closer
05.09.2021

Wie süß: Die Zarrellas nutzen ihren Promi-Status, um Tieren in Not zu helfen. In CLOSER erzählen sie, wie es dazu kam.

Sie sind beliebt, gefragt und könnten prima in aller Ruhe ihren Erfolg genießen. Doch darauf haben Jana Ina (44) und Giovanni (43) keine Lust. Statt in ihrer knappen Freizeit Cocktails am Pool zu schlürfen, engagieren die beiden sich zusammen mit Fressnapf für das Tierwohl. Gerade reisten sie sogar ins Flutgebiet, um auf einem zerstörten Gnadenhof mit anzupacken. Eine bewegende Erfahrung, von der sie noch im Interview tief bewegt und erschüttert sind…

Welche Eindrücke haben Sie aus dem Flutgebiet mitgenommen?

Jana Ina:Wir waren beim Gnadenhof Anna und waren sehr schockiert. Der Hof war schwer getroffen von der Flutkatastrophe. Das Wasser stand meterhoch. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar, es gibt keine Möbel mehr, und alles muss saniert werden. Es sind unzählige Tiere gestorben – das ist wirklich eine sehr traurige Geschichte.“

Wie sind Sie denn auf diesen speziellen Gnadenhof gekommen?

Giovanni: „Eigentlich wären wir heute sowieso dort gewesen, um den „Goldenen Fressnapf“ zu verleihen, weil der Hof die Auszeichnung durch sein tolles Engagement gewonnen hat. Aber mit dieser schlimmen Wendung konnte niemand rechnen. Fressnapf hat dann spontan einen Spenden-Aufruf gestartet, bei dem 23.100 Euro zusammenkamen. Jana Ina und ich haben dann auf 30.000 Euro aufgerundet. Das Geld ist dringend notwendig!“

Jana Ina:Auf dem Hof lebten 96 Tiere. Darunter Hunde, Katzen, Hühner, Ziegen und Meerschweinchen. Viele sind ertrunken, obwohl die Besitzerin selbst ins Wasser ging und versucht hat, noch ein paar zu retten. Ich bin froh, dass wir helfen können.“

Warum engagieren Sie beide sich überhaupt so sehr fürs Tierwohl?

Jana Ina: „Ich hatte schon immer ein großes Herz für Tiere. Aber seitdem wir unser Hundemädchen Cici geholt haben, hat sich das noch intensiviert. Wir haben den Alltag im Tierheim gesehen, mitbekommen, wie sehr sich die freiwilligen Helfer einsetzen, aber auch, wie viel Hilfe die Tiere brauchen. Viele kommen in einem ganz schlimmen Zustand aus dem Ausland. Cici war zum Beispiel in einer Tötungsstation in Ungarn, bevor sie zu uns kam. Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, diese Schicksale zu unterstützen!“

Giovanni: „Ich habe wie meine Frau ein großes Herz für Lebewesen, egal wie viele Beine sie haben (lacht). Bei mir war es ebenfalls so, dass ich mich intensiver mit dem Thema beschäftige, seit wir im vergangenen Jahr unseren Hund aus dem Tierheim geholt haben. Da habe ich erst gesehen, wie viel Arbeit hinter all dem steckt und wie viele Menschen sich ehrenamtlich engagieren. Das hat mir die Augen geöffnet…“

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Was kann man tun, um zu helfen?

Jana Ina: „Giovanni hat kürzlich bei einer ARD-Sendung mitgemacht, bei der er 25.000 Euro gewonnen hat – das hat er alles gespendet. Aber oft helfen auch schon kleine Geldbeträge. Es gibt aber auch immaterielle Unterstützung. Ich selbst folge beispielsweise vielen Tierheimen auf Instagram und teile oft deren Beiträge, damit die Tiere schnell ein neues Zuhause finden können. Ja, ich sehe das genauso wie Giovanni: Unsere Cici hat uns die Augen geöffnet.“

Könnten Sie sich vorstellen, eines Tages ein Tierheim oder einen Gnadenhof zu führen?

Giovanni: „Oh ja, ich kann mir ein ganzes Haus voller Hunde vorstellen. Irgendwann werden wir das machen. Aktuell geht das natürlich nicht, weil wir viel reisen. Aber ein Haus voller geretteter Tiere ist unser großer Traum!“

Jana Ina: „Man braucht sehr viel Zeit und muss für die Tiere da sein. Es ist ein 24-Stunden-Job. Aktuell nutzen wir unsere Reichweite, um andere zu unterstützen. Aber wer weiß, was die Zukunft noch bringt…“

Sie würden also sagen, Tiere bereichern Ihr Leben?

Giovanni: „Unbedingt! Es ist herzzerreißend schön, wie emotional Tiere sind. Vor allem unser Hund. Ich kann mir ein Leben ohne Cici nicht mehr vorstellen. Es passieren so viele lustige Dinge, die passen nicht einmal in ein Buch. Sie macht wirklich alles, um ein Leckerli zu ergattern. Das Leben mit Tier ist einfach viel schöner als ohne.“

Durften Sie als Kind Haustiere halten?

Giovanni: „Ich hatte einen Hamster und ein Meerschweinchen…“

Jana Ina: „Ich hatte Schildkröten, habe mir aber immer einen Hund gewünscht. Als ich dann nach Deutschland kam, habe ich mir diesen großen Wunsch erfüllt und mir einen Dackel gekauft. Tyson war 17,5 Jahre an meiner Seite. Und dann kam Cici in unser Leben…“

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Sollten Eltern ihren Kindern grundsätzlich ein Haustier erlauben?

Jana Ina: „Das kommt natürlich auf die jeweilige Familiensituation an. Das Gute daran ist, dass Kinder Verantwortungsbewusstsein lernen. Bei uns zu Hause gibt es eine klare Rollenverteilung. Wenn wir unterwegs sind, dann gehen die Kinder mit Cici Gassi. Der Hund gehört zur Familie, da müssen alle mit anpacken. Auch im Tierheim waren sie immer mit dabei. Ich finde, es ist sehr wichtig, den Kindern so etwas beizubringen…“

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© Closer, Bauer Media Group

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Closer05.09.2021Closer

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