Roy Black: Manager packt aus – Kommt jetzt die Wahrheit ans Licht?

Roy Black: Manager packt aus – Kommt jetzt die Wahrheit ans Licht? © IMAGO / Rolf Hayo
Kevin Drewes
Rasender Reporter
11.10.2021

Roy Black war einer der bekanntesten und erfolgreichsten Schlagerstars, der viel zu früh von uns ging. Grund soll ein plötzliches Herzversagen gewesen sein. Bis heute ist dies jedoch nicht genau geklärt. Es gibt viele Gerüchte und Mysterien um den Künstler. Auch, ob er je wirklich mit seiner Rolle als Schlagersänger warm wurde. Denn eigentlich hatte Roy Black ganz andere Pläne. Nun sprach sein ehemaliger Manager Wolfgang Kaminski…

Roy Black: Manager widerspricht Gerüchten

Anlässlich des 30. Todestages von Roy Black sprach "spot on news" mit Wolfgang Kaminski. So sollen Roy Black die Türen raus aus dem Schlager offen gestanden haben: „Er hätte das ja machen können. Wirtschaftlich hätte er sich immer leisten können, ganz auszusteigen. Bei den Konzerten auf der Bühne hat man ja gesehen, dass er seinen Spaß hatte.“ Dabei gab der ehemalige Manager aber auch offen zu, dass es auch seine Schattenseiten hat, wenn man große Hits liefert: „Natürlich kann man ‚Ganz in Weiß‘ nicht zum tausendsten Mal immer noch mit Inbrunst und Gefühl singen. Natürlich ist das dann auch eine Form von Schauspiel. Das gehörte dazu. Aber da gab es nichts, was er nicht gerne gesungen hätte." Gerade wenn man schon lange auf den Bühnen unterwegs ist, kennt man das Luxusproblem: Die Fans wollen DIESEN einen Song immer wieder hören. Was für den Künstler auf Dauer aber auch monoton werden kann.  Für Ex-Münchener Freiheit-Frontsänger Stefan Zauner war genau dies sogar der Hauptgrund, warum er aus der Band ausstieg.

Roy Black: Wäre er doch lieber Rocker geworden?

Wolfgang Kaminski widerspricht in dem Interview auch den Gerüchten, dass Roy Black nur eine Marionette des Erfolgs war: Wer sollte ihn denn dazu gezwungen haben? Die Plattenfirma nicht und ich auch nicht. Wenn jemand so viel Geld hat, dass er bis an sein Lebensende nicht mehr arbeiten müsste, hat er das nicht nötig.“ Bis heute gibt es viele Gerüchte, dass Roy Black völlig unglücklich in seiner Schlager-Rolle war. So soll Uschi Glas einst gegenüber "BILD" gesagt haben: „Er war innerlich zerrissen und hat mir in Gesprächen ganz früh mitgeteilt, dass er darunter leide, Roy Black zu sein. Er hat es nie verkraftet, ein ,Schlagerfuzzi‘ sein zu müssen. Er wäre lieber Rocker geworden, das war sein Leben.“ 

Roy Black: DAS sagt Andy Borg

Andy Borg drückte es gegenüber dem NDR diplomatischer aus: "Natürlich hat er ab und zu gesagt, er hätte gerne Rock'n Roll gesungen. Aber seine Erscheinung und seine Stimme hat viel, viel besser zum Schlager gepasst. Dieser Erfolg hat ihm natürlich gesagt, dass das der richtige Weg ist." Die Wahrheit wird nur Roy Black selbst gewusst haben. Vielleicht hätte es ihn ja gefreut, wenn er wüsste, dass seine ehemalige Duett-Partnerin Anita Hegerland zusammen mit der Band Grave Digger eine Heavy-Metal-Version von "Schön ist es auf der Welt zu sein" 2011 aufnahm.

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