Prinz Charles: Im Privatjet zum Klimawandel

Prinz Charles: Im Privatjet zum Klimawandel © Dutch Press Photo/Cover Images
Patrizia Bartels
02.11.2021

Das bringt alle Klimaaktivisten auf die Palme! US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Englands Premier Boris Johnson und auch Prinz Charles und sein Sohn Prinz William flogen im Privatjet nach Edinburgh, um am Klimagipfel in Glasgow teilzunehmen. Dabei forderte Prinz Charles erst vor wenigen Tagen in Rom „eine gewaltige kriegsähnliche Kampagne“ gegen den Klimawandel.

Prinz Charles: So unglaubwürdig, wie alle anderen Gipfel-Teilnehmer

Während die Klima-Aktivistinnen Luisa Neubauer (25), Greta Thunberg (18), Rikke Nielsen (20) und Dominika Lasota (20) im Zug zum 26. Welt-Klima-Gipfel anreisten, gönnten sich die meisten Staatschefs und auch Adlige und andere Promis eine bequeme Anreise per Privatjet. Allein 400 Flüge seien notwendig gewesen, um alle Gäste, darunter 52 Unternehmer wie Amazon-Gründer Jeff Bezos, nach Glasgow zu bringen. Mit dabei war natürlich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die britische Tageszeitung "Daily Mail" machte die Rechnung auf: "Allein 13.000 Tonnen CO2 wurden für die 'Klimaschützer' dabei in die Atmosphäre geblasen." Fürst Albert II. von Monaco kam in seiner "Dassault Falcon 8X", Jeff Bezos in seinem Gulfstream-Jet und natürlich landete der US-Präsident mit der Airforce One am Flughafen Glasgow-Prestwick. Die "Daily Mail" wettert: "Allein US-Präsident Joe Biden verursachte mit seiner Flotte („Air Force One“, Begleitflieger, „Marine One“- Hubschrauber, Panzer-Limo „The Beast“ etc.) 1000 Tonnen CO² ...". Und dann schlief Biden auch noch bei den Eröffnungsreden ein. Jetzt wird auch klar, warum er die Rettung des Klimas einem anderen überlassen will, wie er in seinem Klimagipfel-Slogan so schön sagte: „Möge Gott den Planeten retten“. Prinz Charles reiste mit seiner Angetrauten Camilla an. Ob sein Sohn Prinz William mit ihm geflogen ist, ist nicht bekannt.

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Prinz Charles: "Er ist ein Heuchler"

Die britische Tageszeitung "Express" berichtet heute von Demonstranten, die gegen die britische Monarchie beim 26. Welt-Klima-Gipfel protestierten. Auf den Plakaten war zu lesen: "Heuchler". Prinz Charles wäre in viereinhalb Stunden mit dem Zug von London nach Glasgow gereist - was weitaus umweltfreundlicher gewesen wäre. Nun ist in England unter den Medien ein Streit entfacht, nicht Birnen mit Äpfeln zu vergleichen. Ein Kommentator schrieb auf Twitter: "Sowie ich mich erinnere, wurden Harry und Meghan auch nicht dafür kritisiert, dass sie Privatjets für offizielle Arbeitsgeschäfte mitgenommen haben." Was so nicht stimmt. Auch Prinz Harry wurde deshalb von Aktivisten kritisiert. Prinz Charles, der sich tatsächlich seit Jahrzehnten für die Umwelt einsetzt, hat sich bisher nicht dazu geäußert, warum er im Privatjet statt mit dem Zug anreiste.

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