Langsam wird’s albern, Frau Fischer – Ein Kommentar

Langsam wird’s albern, Frau Fischer – Ein Kommentar © ZDF / Dirk Bartling
Brigitta Langhoff
Redaktionsleitung
10.11.2021

Helene Fischer zeigte sich am vergangenen Samstag erstmals live mit ihrer süßen Babykugel im TV. Doch wer jetzt gedacht hat, dass die Sängerin das Kind, das sie unterm Herzen trägt, liebevoll in Szene gesetzt hätte, irrt. Noch nicht einmal über ihr Babyglück sprechen wollte sie wirklich. Als Mutter kann ich sagen: Langsam wird’s albern, Frau Fischer!

Helenes kurioses Versteckspiel

Ich selbst bin bisher einmal in den Genuss gekommen, schwanger zu sein und ich kann (Gott sei Dank!) sagen, dass es mitunter das wundervollste Gefühl der Welt war, ein Kind unter meinem Herzen zu tragen. Auch ich gehörte zu den Frauen, die ihren Babybauch stolz in Szene gesetzt haben – und zwar immer und überall. Deshalb ist es für mich auch nicht nachvollziehbar, dass sich Helene Fischer für ihren Auftritt bei "Wetten, dass..?" am Samstag (6. November) für ein Outfit entschieden hat, dass ihre süße Babykugel eher versteckte als betonte.

Warum hüllt sie sich in Schweigen?

Einerseits verstehe ich, dass sie ihr Privatleben als eine der größten prominenten Entertainerinnen, die Deutschland derzeit zu bieten hat, so gut es geht schützen möchte. Andererseits finde ich (und zwar nicht nur aus Presse-Sicht), dass sich die 37-Jährige nunmal vor Jahren dazu entschlossen hat, eine Person des öffentlichen Lebens zu sein. Da die Babybombe – ob nun freiwillig oder nicht – so oder so geplatzt ist, kann ich nicht nachvollziehen, weshalb Helene Fischer sich diesbezüglich immer noch komplett in Schweigen hüllt. Jegliche Nachfrage zur Schwangerschaft seitens Moderator Thomas Gottschalk bügelte die Blondine freundlich, aber bestimmt, ab. Selbst, als Michelle Hunziker ihr zu ihrem unübersehbaren Babyglow gratulierte, tat Helene Fischer nichts weiter, als sich nett zu bedanken. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir drängt sich da direkt eine Frage: Warum kann sie ihr Babyglück nicht einfach wie jede andere Frau (Ausnahmen bestätigen die Regel!) auch genießen? In diesem Fall ist es doch ausnahmsweise mal egal, dass sie prominent ist. Genauso, wie es egal ist, wenn Fotografen sie mit Babybauch ablichten.

Geben ist seliger denn Nehmen

Ihr "Gemecker" über die Presse ist meiner Meinung nach ohnehin Jammern auf hohem Niveau, denn sind wir mal ehrlich: Ohne die Presse wäre auch eine Helene Fischer lange nicht da, wo sie heute karrieretechnisch ist! Nicht zu vergessen, ihre zahlreichen Fans, die ihr bisher tapfer die Treue gehalten haben, obwohl sich die Sängerin seit ihrer Auszeit 2019 wenig bis gar nicht bei ihnen gemeldet hat – und das trotz derzeit laufender Albumpromotion! "Geben ist seliger denn Nehmen" heißt es immer so schön. Doch Helene Fischers Motto scheint DAS in Bezug auf Fans und Presse nicht zu sein. Stattdessen steht bei der Sängerin "Willst du gelten, mach' dich selten" hoch im Kurs. Fragt sich nur, wie lange ihre Fans ihr unnötiges Gehabe noch mitmachen. Von Mutter zu werdender Mutter kann ich abschließend nur eines sagen: Liebe Helene, genieß Dein Babyglück und teile es (zumindest ansatzweise) mit der Welt, die sich einfach nur mit Dir mitfreuen will!

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