Norbert Rier: Adventsplausch

Gastartikel
Norbert Rier: Adventsplausch © Kottersteger
NEUE POST
21.12.2021

Machen Sie doch für eine Viertelstunde das Handy aus, kuscheln Sie sich gemütlich mit uns aufs Sofa. Wie wär’s? Stellen Sie sich einen Teller mit Zimtsternen hin, brühen Sie dazu Ihren Lieblingstee auf, denn NEUE POST und Norbert Rier (61) von den Kastelruther Spatzen laden Sie zum Adventsplausch ein…

Weihnachten rückt immer näher und bei Ihnen sieht es ja schon ganz toll geschmückt aus! Machen Sie es sich jedes Jahr so gemütlich?

„Ja, einen Adventskranz haben wir jedes Jahr, das ist so schön, da nach und nach die Kerzen anzuzünden. Im Dezember gibt es dann auch immer ganz viel Gebäck bei uns. Meine Frau legt da großen Wert darauf, alles selbst zu backen! Und inzwischen kommen dann auch unsere Enkel bei uns in die Weihnachtsbäckerei und helfen mit.“

Und Sie stehen dann auch mehligen Händen in der Küche und kneten fleißig den Teig?

„Na ja, das ist wahrscheinlich doch eher ein seltener Anblick (lacht). Manchmal helfe ich schon mit, aber eher als Backen und Schmücken liegt mir die große Dekorationsarbeit. Ich hänge dann draußen am Hof die Lichterketten auf und solche Dinge. Das andere überlasse ich meist lieber meiner Frau, ich will ihr da nicht reinpfuschen.“

Lachend nehmen wir einen Schluck Tee.

Über welche gebackenen Leckereien dürfen Sie sich denn freuen?

„Vanillekipferl, Buttergebäck – und vor allem die Spitzbuben, also die Plätzchen mit Marmelade, dürfen nicht fehlen.“

Na, das klingt ja lecker, wer kann da schon nein sagen!

„Allerdings, das ist wirklich gefährlich. Am besten stellt man die Schüsseln ganz weit weg, sonst ist die Versuchung groß. Da probiert man eines, dann noch eines, und schon kann man nicht mehr aufhören. Weihnachten ist die Zeit, in der ich immer mal ein bisschen zulege. Aber den Winterspeck kann man ja auch gut gebrauchen. Augenzwinkernd knabbern wir erstmal ein Plätzchen.“

Wenn dann genug genascht wurde – wie feiern Sie Heiligabend?

„Wir sind auf dem Hof, im Kreis der Familie! Erst gibt es ein festliches Essen, dann die Bescherung. Unsere Kinder sind inzwischen aus dem Haus, aber zu Weihnachten kommen sie zu Besuch. Nur die älteste Tochter mit ihren zwei Kindern kommt erst am Christtag zu uns nach Hause – für die gibt es dann auch Geschenke, da ist die Vorfreude groß!“

Haben Sie Traditionen, die Ihnen wichtig sind?

„Die Christmette ist für uns etwas Besonderes, denn es ist schön, auch den Glauben in dieser Zeit ganz intensiv zu genießen. Und an Heiligabend zu Hause haben wir auch unsere Traditionen. Bevor die Geschenke ausgepackt werden, zünden wir die Kerzen am Baum an, singen ein paar Weihnachtslieder in der warmen Stube, wie zum Beispiel „Stille Nacht, heilige Nacht“.“

Und für die Enkel kommt dann das Christkind, oder?

„Ja genau, die sind ja noch in einem Alter, in dem das dazugehört. Ich habe ja selbst auch ganz lang an das Christkind geglaubt – vielleicht länger, als viele andere. Ich war richtig enttäuscht, als mir meine Schulkollegen dann damals den Zauber geraubt haben und mir erzählt haben, dass es das Christkind gar nicht gibt. Ich glaube, ich war so etwa zehn Jahre alt damals. Mein Enkel Peter ist jetzt sechs Jahre alt – ich hoffe, das können wir vor ihm noch ein bisschen aufrechterhalten!“

Ach, mit kleinen Kindern, als Opa, da bekommt das Weihnachtsfest bestimmt nochmal einen ganz neuen Zauber.

„Ja, auf jeden Fall. Die leuchtenden Kinderaugen zu sehen, das ist schon etwas Besonderes. Da ist Weihnachten dann nochmal ein Fest, auf das man sehr hinfiebert.“

Wie haben Sie die Weihnachtsfeste in Ihrer Kindheit eigentlich in Erinnerung?

„Ich habe da viele schöne Erinnerungen an die Feste mit der Familie. Was mir heute auffällt, was früher noch ganz anders war, das war die Bescherung. Da habe ich mir zum Beispiel als Kind mal einen Schlitten, einen Schulranzen oder eine Mütze gewünscht und so gehofft, dass das Christkind das unter den Baum legen wird. Das waren damals unfassbare Geschenke, über die ich mich riesig freuen konnte.“

Das klingt alles wundervoll! Aber mal ehrlich: Manchmal stellt man sich Weihnachten so perfekt vor und dann passiert doch eine ganz unerwartete Panne. Kennen Sie das auch?

Oh, da ist mir tatsächlich mal was passiert. Ich wollte auf den letzten Drücker noch einen Christbaum besorgen und das wäre beinah schief gegangen. Ich war auf dem Weg in den Wald um einen Baum zu suchen und habe unterwegs Freunde aus dem Dorf getroffen. Wir haben dann mit einem Glühwein auf Weihnachten angestoßen, sind ins Plaudern gekommen, haben noch einen Glühwein getrunken und so ging das weiter – beinah hätte ich mein eigentliches Ziel, den Christbaum, vergessen. Am Ende hab ich es dann aber doch geschafft und mich sehr bemüht. Sonst hätte es zu Hause bestimmt Ärger gegeben. Und Weihnachten soll doch harmonisch sein!

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