Sasha: „Ich wär gern viel mutiger“

Gastartikel
Sasha: „Ich wär gern viel mutiger“ © Gisela Schober/Getty Images for Bunte
Closer
25.12.2021

Kurz vor seinem 50. Geburtstag zieht der Sänger in CLOSER Zwischenbilanz eines ungewöhnlich entspannten Künstler-Lebens

Unglaublich, aber wahr: Seit fast einem Vierteljahrhundert steht Sasha jetzt schon auf der Bühne – sein halbes Leben lang. Warum er trotzdem nie die Lust an der Musik verlor und was er in den nächsten 25 Jahren noch so vorhat, verrät der Sänger im CLOSER-Talk …

Wie sind Sie auf den Gedanken gekommen, schon mit Ende 40 Ihre Memoiren zu schreiben?

Tatsächlich war der nahende runde Geburtstag ein Auslöser dafür. Vorbild war meine Mama. Die hatte ein sehr bewegtes Leben und hat schon damit begonnen, ihre Erinnerungen aufzuschreiben, es aber nie zu Ende gebracht. Deshalb wollte ich lieber jetzt schon alles zu Papier bringen. Anfangs dachte ich zwar: Hab ich überhaupt genug zu erzählen? Letztendlich war es dann aber so viel, dass der Stoff für mehrere Bücher gereicht hätte.

Es heißt, das Schreiben der eigenen Biografie hat eine Art therapeutische Wirkung. War das bei Ihnen so?

Allerdings! Ich habe mich mehrfach dabei erwischt, dass mir die Tränen kamen. Sowohl beim Schreiben als auch danach beim Lesen. Mir wurde bewusst, dass ich viele Dinge im Leben nicht verarbeitet habe. Es gab zum Beispiel eine Zeit, in der sehr viele Menschen in meinem Umfeld gestorben sind. Beim Schreiben habe ich dann festgestellt: Dadurch, dass so viele gestorben sind, hatte ich damals nicht die Zeit, um jeden angemessen zu trauern. Eine schlimme Erkenntnis …

Sie sind jetzt seit 24 Jahren im Geschäft, und das bisher völlig skandalfrei. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Dass ich trotz Stress und vollem Terminkalender nie in das berühmte tiefe Loch fiel oder wie so viele andere ein Burn-out bekam, lag wahrscheinlich daran, dass ich meinen Job über alles liebe und immer das Gefühl hatte, allem gewachsen zu sein. Hinzu kommt: Ich fing ja erst mit Mitte 20 im Showgeschäft an und hatte davor schon Lebenserfahrung gesammelt. Von einem Erfolgsgeheimnis würde ich nicht sprechen, ich habe einfach auf meinen Instinkt gehört.

Würden Sie Ihrem jüngeren Ich heute dennoch einen guten Rat mit auf den Weg geben?

Oh ja! Dem ganz jungen Sasha würde ich empfehlen: Zieh den Orgel-Unterricht durch. Das macht total Spaß, und du wirst es später bereuen, wenn du vorzeitig aufhörst (lacht). Das Instrument würde ich heute tatsächlich gerne beherrschen. Ansonsten würde ich mir raten, mutiger zu sein. Ich war immer eher zurückhaltend und bin auf Nummer sicher gegangen. Aber man muss sich auch mal etwas trauen!

Mittlerweile sind Sie Familienvater und Ehemann. Bleiben Sie der Bühne trotzdem auch in den kommenden Jahrzehnten treu?

Auf alle Fälle! Falls nicht irgendetwas Schlimmes dazwischenkommt, muss man mich schon von der Bühne tragen (lacht). Aber im Ernst: Ich freue mich vor allem darauf, endlich wieder auf Tour zu gehen. Dieses Mal mit einem ganz neuen, außergewöhnlichen Konzept …

Was erwartet Ihre Fans denn?

Kein klassisches Konzert, sondern eine Show. Ich singe nicht nur meine eigenen Songs, sondern ich erzähle auch viel aus meinem Leben und aus meiner Biografie. Das untermale ich auch mit Songs anderer Künstler. Außerdem habe ich ein tolles Team aus Musikern und Tänzern dabei. Das wird ein echtes Spektakel!

Fremdgehen - Auch manche Schlagerstars tun es ...

 

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