InterviewPatricia Kelly: Konkurrenz gibt es bei allen – ob Geschwister oder nicht

Gastartikel
Patricia Kelly: Konkurrenz gibt es bei allen – ob Geschwister oder nicht Patricia Kelly © Sandra Ludewig
Closer

PATRICIA KELLY (52) – Wenn alle musizieren, kommt man sich schon mal in die Quere. Patricia verrät uns, wie ihr berühmter Clan mit Reibereien und Platzkämpfen umgeht …

Großfamilien sind toll – und können gleichzeitig extrem anstrengend sein. Vor allem, wenn die nächste Generation in den Startlöchern steht und Ansprüche anmeldet. Im CLOSER-Talk verrät die viertälteste Kelly-Tochter, wie bei aller Kreativität der Burgfrieden gewahrt bleibt …

Den Song „Doll“ haben Sie zusammen mit Ihrem Sohn Iggi geschrieben, der eine Karriere als Songwriter anstrebt. Ist der Nachname „Kelly“ da hilfreich oder eher hinderlich?

Ich glaube beides! Die Kinder haben vieles mitbekommen und unbewusst gelernt. Aber in seinem Bereich, dem Dance-Bereich, haben die Leute nichts mit den Kellys zu tun. Seine Altersgruppe kennt zwar die Kelly Family, aber unsere Fans sind meist ab 35 Jahre alt.

Musik liegt den Kellys in den Genen. Auch die Kinder Ihrer Geschwister singen teilweise. Gibt es da Konkurrenzdenken untereinander?

Konkurrenz gibt es bei allen Menschen – ob wir Cousinen oder Geschwister sind oder nicht. Konkurrenz ist an sich eine positive Sache. Würde der Mensch das nicht haben, hätte er vieles nicht geschafft. Gesunde Konkurrenz gibt einem den Ansporn, etwas erreichen zu wollen. Ich denke, viel wichtiger ist es, Respekt zu haben. Und den gibt es in der neuen Generation. Wir sind alle sehr stolz darauf, wie super die Kinder sind. Das sind tolle neue Leute, die etwas machen wollen.

Wird es eine Kelly Family junior geben?

Bis jetzt ist das nicht der Plan, aber wer weiß, was noch kommt. Die nächste Tour wird erst mal die Kelly-Family-Weihnachtstour sein.

Man hört ja öfter mal von Krisen. Wie läuft denn die Zusammenarbeit mit Ihren Geschwistern im Vergleich zu früher?

Sehr gut! Im Moment macht es richtig Spaß. Die Corona-Auszeit hat uns gutgetan. Da schätzt man das Miteinander dann mehr. Wir waren gerade erst in Rom und Wien unterwegs für eine Doku, und ich war überrascht, wie schön und reibungslos das funktioniert hat.

Das klingt geradezu unglaublich harmonisch …

Meinungsverschiedenheiten sind da, das ist keine Frage. Ein starkes Team besteht aus unterschiedlichen Meinungen. Jede Facette ist wichtig. So ist es auch bei uns Kellys. Jeder hat seinen Platz. Damit auch die Ruhigeren zu Wort kommen, treffen wir Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip. Bei der Song-Auswahl wird ganz strikt gewählt.

Sie sind auch solo sehr erfolgreich. Ihre neue Single „Unbreakable“ ist eine Liebeserklärung an Ihren Mann. Wann kam Ihnen der Gedanke, einen Song für ihn zu schreiben?

Das war Ende letzten Jahres. Da kamen viele Dinge zusammen. Natürlich Corona, ein eingeschränktes Tour-Leben, die Kinder verließen beide im Sommer das Haus und gingen ihre eigenen Wege. Bei all dem dachte ich: Was für ein Glück ich habe, dass Denis an meiner Seite ist. Ich hatte schon aufgegeben, den richtigen Mann zu finden. Und dann kam er.

Und seither schweben Sie gemeinsam auf Wolke sieben?

Wir haben natürlich unsere Differenzen. Wir streiten und diskutieren hin und wieder. Mal ist einer müde, mal gibt es Einflüsse von außen. Das Leben bringt sehr viele Herausforderungen mit sich.

Fliegen bei solchen Gelegenheiten auch mal Gegenstände?

Nein (lacht). Bei mir sind tatsächlich mal Schuhe geflogen. Da waren die Kinder noch sehr klein. Alexander musste alle zwei Stunden gestillt werden. Es war wie eine Folter, ich konnte nicht schlafen. Da habe ich Schuhe gegen die Wand geschmissen vor lauter Wut. Aber bei Denis und mir fliegen keine Gegenstände. Es kann mal ein bisschen lauter werden, aber das ist dann alles, und es passiert selten. Wir diskutieren eher die Dinge aus, bevor es eskaliert.

Haben Sie gute Vorsätze für 2022?

Nach diesem harten Jahr bete ich nur für Gesundheit. Und ich möchte versuchen, trotz der Umstände so glücklich und zufrieden wie möglich zu leben.

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