Ehrliche WorteMatthias Reim: Offene Kritik an der Gesellschaft

Matthias Reim: Offene Kritik an der Gesellschaft © Mischa Lorenz
Kevin Drewes
Rasender Reporter

Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem. Aktuell müssen immer mehr Konzerte oder gar ganze Tourneen verschoben werden. Auch Matthias Reim ist davon betroffen und musste seine letzten Termine in 2021 absagen. Dabei haben längst nicht alle Menschen Verständnis für die teilweise harten Auflagen der Regierung und wollen wieder ohne Zwänge leben. Durch das Internet ballt sich dieses Unverständnis umso mehr. Genau darin sieht der Sänger ein Problem…

Matthias Reim: Treffender Vergleich zur Corona-Pandemie

In einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ wurde Matthias Reim gefragt, warum das Verständnis füreinander seit der Corona-Zeit nachgelassen hat. Daraufhin zog dieser einen sehr treffenden Vergleich: „Stimmt schon, wir leben in einer schwierigen Zeit. Auch ich habe Gespräche mit meiner Großmutter führen dürfen, die ich immer wieder gefragt habe, wie das 1943, 1944 oder 1945 war. Und wenn man da aufmerksam zuhört, weiß man: Nichts ist mit dem Elend unserer Eltern und Großeltern zu vergleichen, dagegen ist die Corona-Epidemie ein Lacher.“ Damit hat der Sänger gewiss nicht unrecht und dürfte mit diesen ehrlichen Worten zum Nachdenken anregen.

Matthias Reim: Ehrliche Kritik an die Gesellschaft

Die „Augsburger Allgemeine“ warf daraufhin ein, dass dennoch manche Menschen immer aggressiver werden und sich von Fake-News in die Irre führen lassen. Die ehrliche Antwort von dem 64-Jährigen machte die Probleme der Gesellschaft deutlich: „Man kann sich beschimpfen und man kann Hass ausleben, ohne dass man dem Gegenüber ins Gesicht sehen muss. Früher in der Schule waren diese Störenfriede isoliert, aber heute finden sie in den sozialen Netzwerken genügend andere Idioten, die darauf einsteigen.“ 

Matthias Reim: SO macht er das Beste aus der Corona-Zeit

Matthias Reim selbst blickt trotz der schwierigen Lage und den damit verbundenen Konzertabsagen dennoch nach vorn und versucht das Beste draus zu machen: „Jetzt heißt es halt, wieder ins Studio zu gehen. Denn im kommenden Sommer werde ich dafür wahrscheinlich keine Zeit haben. Aber es ist nicht leicht, sich zu motivieren und so kurz nach dem Ende einer Produktion schon wieder im Studio zu arbeiten. Es ist also so zwischen Lust und Frust.“ Fans können sich also freuen, schon am 14. Januar kommt sein neues Album „MATTHIAS“. Und der Star arbeitet derweil schon fleißig an weiterer Musik.


Alarmstufe ROT - Hilfe, unsere Kultur stirbt!

 

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