Bittere BeichteRené Kollo: Für seinen Erfolg zahlte die Familie einen hohen Preis

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René Kollo: Für seinen Erfolg zahlte die Familie einen hohen Preis © HGM-Press / via TELAMO
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Seine Stimme klingt warm, aber energisch – René Kollo beeindruckt am Telefon immer noch mit seinem melodischen Tenor. Im Interview spricht der Opernsänger über die Liebe zu seinen Kindern und was er nach 60 Jahren Bühnenerfahrung eigentlich bereut.

Sie verbringen viel Zeit in Ihrem Anwesen auf Mallorca. Kommen Ihre Kinder Sie dort besuchen?

Meine Kinder sind alle ganz verteilt, leben in London, Bremen, Stuttgart und Berlin. Ab und zu kommen sie mich aber besuchen, verbringen zum Beispiel die Ferien auf Mallorca. Ich finde das total okay. Irgendwann muss man seine Kinder loslassen, damit sie ihren eigenen Weg gehen. Das war mir immer sehr wichtig. Und wir sind glücklich und froh, wenn wir uns sehen.

Nach der Trennung von Ihrer Ex-Frau Beatrice haben Ihre Kinder bei Ihnen in Berlin gewohnt, oder?

Wir haben eigentlich immer nur sehr kurz zusammengelebt. Durch meinen Beruf war ich extrem viel unterwegs in Japan, London, Berlin. Wir hatten kein geregeltes Familienleben.

Bereuen Sie das?

Das ist nun mal mein Beruf gewesen, und dazu gehörte eben auch, dass man ständig in anderen Weltstädten unterwegs ist. Und mir war klar: Wenn ich diesen Job ausüben will, bin ich eben nicht zu Hause.

Welche Auswirkungen hatte das auf Ihre Familie?

Meine Familie selten zu sehen, war der natürliche Preis, aber die Familie hat natürlich darunter gelitten. Darüber musste man sich im Klaren sein: Entweder man macht Karriere oder bleibt zu Hause und erzieht die Kinder.

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