Albin Gross von den Kastelruther Spatzen: Er äußert sich zum Mord seines Bruders

Albin Gross von den Kastelruther Spatzen: Er äußert sich zum Mord seines Bruders © Gerd Eder
Leonie Immig
Volontärin

Am 6. März 1998 wurde Karl Heinz Gross, der Manager der Kastelruther Spatzen, schwerverletzt in Magdeburg aufgefunden und verstarb wenig später im Krankenhaus. Ein Schock für die Musikgruppe. Gerade für Albin Gross, dem Bruder des Verstorbenen. Noch dramatischer: Der Mörder konnte bis heute nicht gefunden werden. Albin hat jedoch eine ganz eigene Theorie zum Mord seines Bruders, wie er kürzlich in einem Interview offenbart.

So starb Karl Heinz Gross

Nachdem er schwerverletzt auf dem nassen Asphalt in einem Industriegebiet in Magdeburg aufgefunden wurde, wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Diagnose der Ärzte: Schädelbrüche, gebrochene Rippen und schwere Rumpfquetschungen. Alles wies auf ein Tötungsdelikt hin. Karl Heinz musste sofort notoperiert werden. Jegliche Hilfe kam jedoch zu spät. Um 23 Uhr verstarb der damals 39-Jährige. Ursprünglich sollte Karl Heinz an diesem Abend die Kastelruther Spatzen nach ihrem Konzert in Magdeburg in die nächste Stadt begleiten. Er blieb jedoch in Magdeburg, da ein Transporter mit Fanartikeln in die Werkstatt musste. Eine Entscheidung, die Karl Heinz das Leben kostete. Die Kastelruther Spatzen verloren ihren Manager durch eine Gewalttat. Albin Gross, Mitglied der Kastelruther Spatzen, verlor mit dem Tod von Karl Heinz nicht nur seinen Manager, sondern auch seinen geliebten Bruder. Wer ihn getötet hat, ist bis heute ungeklärt. Außerdem sollen die Ermittlungen vorübergehend eingestellt worden sein, wie "StadlPost.de" von der Polizeiinspektion Magdeburg auf Nachfrage erfuhr: "Die Ermittlungen in diesem fast 24 Jahre zurückliegenden Tötungsdelikt ruhen in Ermangelung eines neuen Ermittlungsansatzes derzeit. Diese würden nur bei Vorliegen neuer Erkenntnisse bzw. Ermittlungsansätze fortgeführt."

Das sagt sein Bruder Albin Gross

Gegenüber "StadlPost.de" verriet er jetzt jedoch seine ganz eigene Theorie: "Ich habe alle Ermittlungsakten gelesen, 18 Ordner, aber ich kann mir nichts anderes vorstellen. Ich komme einfach von der Werkstatt nicht weg. Aber den Mitarbeitern von der Werkstatt konnte man nichts nachweisen. Ich kann sie also nicht beschuldigen, denn man braucht Beweise und die gibt es nicht. Nicht mal die Untersuchungskommission konnte ihnen etwas nachweisen." Er glaube weder an einen Zufallstäter, noch an einen Raubmord. Denn die 7.000 DM, die Karl Heinz an diesem Abend bei sich trug, waren noch da, als er schwerverletzt aufgefunden wurde. "Infolgedessen muss es eigentlich eine Tat im Affekt gewesen sein. Vielleicht eine Streitigkeit in der Werkstatt. Aber das haben wir schon tausend Mal durchgesprochen und auch zur Anzeige gebracht. Herr Mai von der Polizei, der mittlerweile pensioniert ist, war damals gut informiert und hatte ebenfalls diesen Verdacht. Aber wenn man nichts beweisen kann…", so Albin Gross.

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