Rückblick auf die Geschichte des Grand PrixESC: Diese Erfolge und Pleiten gehen in die Geschichte ein

ESC: Diese Erfolge und Pleiten gehen in die Geschichte ein
Eduard Ebel
Redakteur

Der Eurovision Song Contest ist der wohl größte Songwettbewerb der Welt. Der war in Vergangenheit auch für zahlreiche Schlagergrößen attraktiv. Wir blicken auf ihre Erfolge und Pleiten zurück. 

Freddy Quinn: Platzierung verschollen

Freddy Quinn gehörte zu den größten Schlagerstars der 50er-Jahre. 1956 war der Wahl-Hamburger beim ersten ESC am Start. Im schweizerischen Lugano sang Freddy Quinn den Song „So geht das jede Nacht“. Kurios: Der Wettbewerb fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Schweizerin Lys Assia hat die Premiere gewonnen. Welchen Platz Freddy Quinn belegte, ist bis heute nicht bekannt.

Conny Froboess: Kult-Star der 60er

Cornelia Froboess

© Harry Pot /Wikimedia Commons

Sie war ein Kinderstar in der jungen BRD: Conny Froboess. 1951 sorgte sie mit „Pack die Badehose ein“ für einen großen Hit. Elf Jahre später folgte das nächste Highlight. Beim ESC in Luxemburg sang sie ihr Lied „Zwei kleine Italiener“ und erreichte den sechsten Platz.

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Udo Jürgens: Merci Chérie

1966 fand der ESC wieder in Luxemburg statt. Österreich schickte einen ganz besonderen Künstler ins Rennen: Udo Jürgens. Die spätere Schlager-Legende gewann mit „Merci Chérie“ diesen Wettbewerb. Es war der erste österreichische Sieg beim ESC. Übrigens: Conchita Wursts Erfolg im Jahr 2014 war der zweite Sieg für die Alpenrepublik. Knapp 50 Jahre musste man dort auf einen erneuten Erfolg warten.

Wencke Myhre: Irre Farbshow

1968 wurde der ESC zum ersten Mal in Farbe ausgestrahlt. Für Deutschland ging damals die Norwegerin Wencke Myhre mit „Ein Hoch der Liebe“ an den Start. Ihr gelbes Kleid bleibt dabei unvergessen. Myhre erreichte den 6. Platz.

Katja Ebstein: Erfolgreiche Serie

Einer der erfolgreichsten Kandidaten der deutschen ESC-Geschichte war Katja Ebstein. 1970 erreichte sie mit „Wunder gibt es immer wieder“ den dritten Platz. 1971 trat sie erneut für Deutschland an („Diese Welt“) und schaffte es wieder aufs Treppchen. 1980 kehrte Ebstein wieder zum ESC zurück. In Den Haag erreichte sie mit „Theater“ Rang zwei.

ESC: So hat Deutschland in den letzten Jahren abgeschnitten

Schlager

Mary Roos & Vicky Leandros: 1972 war ihr Jahr

© Christine Kröning/Schlager.de

Gleich zwei Schlagersängerinnen traten beim ESC 1972 in Edinburgh auf. Für Deutschland ging Mary Roos mit „Nur die Liebe lässt uns leben“ an den Start und schaffte es auf einen guten dritten Platz. Vicky Leandros setzte noch einen drauf: Mit „Apres toi“ gewann sie den Wettbewerb für Luxemburg. Es war übrigens nicht ihr erster Grand-Prix-Auftritt. 1965 landete sie als 13-Jährige auf Platz vier. Mary Roos wurde 1984 ebenfalls zur Wiederholungstäterin. Mit „Aufrecht geh’n“ erreichte sie Rang 13.

Ireen Sheer: Alle guten Dinge sind drei

Dreimal nahm Ireen Sheer beim ESC teil: 1974 für Luxemburg in Brighton, 1978 für Deutschland in Paris und 1985 erneut für Luxemburg in Göteborg. Ihr erfolgreichstes Ergebnis war allerdings ihr ESC-Debüt 1974. Mit „Bye Bye, I Love You“ wurde sie Vierte.

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Lena Valaitis: Fast der erste Sieg für Deutschland

Lena Valaitis

© Christine Kröning / Schlager.de

Die Schlagersängerin Lena Valaitis hatte die Sensation fast im Sack. 1981 erreichte sie mit Ralph Siegels Song „Johnny Blue“ einen sensationellen zweiten Platz. Es war eines der erfolgreichsten Resultate der deutschen ESC-Geschichte. Bucks Fizz für Großbritannien gewann die Show am Ende.

Nicole: Endlich!

1982 ist ein historisches Jahr. Nicole gewann im britischen Harrogate mit dem Siegel-Song „Ein bisschen Frieden“ den ESC. Es war der allererste Erfolg für Deutschland. 161 Punkte sammelte die 17-Jährige, die bis 2010 die einzige deutsche Siegerin war. Lena Meyer-Landrut konnte vor elf Jahren die Pechsträhne nach knapp drei Jahrzehnten beenden.

Nino de Angelo: Dieter Bohlen komponierte ESC-Song

1989 hatte die Schweiz die Ehre, den ESC auszutragen. Dort trat für Deutschland Schlagerstar Nino de Angelo mit seinem Song „Flieger“ an. Obwohl das Lied von Poptitan Dieter Bohlen komponiert wurde und somit eigentlich einen Hit-Garanten darstellte, konnte Nino de Angelo lediglich den 14. Platz belegen.

Münchner Freiheit: Eindrucksvolles Bühnenbild

Bei dem ESC-Finale in Irland konnte 1993 die Band Münchner Freiheit leider auch nicht überzeugen. Mit dem Song „Viel zu weit“ landete die Band gerade mal auf Platz 18 von 25. Auch wenn sie das Publikum nicht mit ihrer Ballade begeistern konnten, werden sie dennoch für Eindruck gesorgt haben. Denn sowohl die Band als auch Instrumente und Bühnenkulisse waren ganz in Weiß. Leider hat ihnen das am Ende auch nicht geholfen …

Michelle: Startplatz 1, Rang 8

2001 fand der ESC im dänischen Kopenhagen statt. Stadionatmosphäre und mal wieder ein Gewinner, den niemand auf der Rechnung hatte: Mit Tanel Padar, Dave Benton & 2XL aus Estland gewann zum ersten Mal ein Beitrag aus Osteuropa. Eröffnet wurde der Abend von Schlagerstar Michelle. Sie landete mit „Wer Liebe lebt“ auf einem respektablen achten Platz.

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