Plötzlich war der Geldbeutel leerChristian Anders, Roberto Blanco, Michelle und Co. – DIESE Stars waren schon pleite

Christian Anders, Roberto Blanco, Michelle und Co. – DIESE Stars waren schon pleite © Schlager.de / Dany Espa
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Zuerst fuhr sein Zug nach Nirgendwo. Der machte ihm den Umstieg auf einen goldenen Rolls Royce möglich. Für die Millionen-Gagen war sogar sein Luxus-Kofferraum zu klein. 25 Millionen Euro brachte Schlagerstar Christian Anders (77) durch, dann der Absturz: Endstation Obdachlosigkeit. Statt in einer Villa schlief er unter einer Brücke.

„Das Geld kam im Übermaß, wie ein Tsunami. Plötzlich war ich Christian Nobody“, erzählte er wenige Jahre später beim TV-Talk mit Sandra Maischberger. Seine Rettung: Er lernte Wirtschaftsberaterin Birgit Diehn kennen und lieben (seit 2006 verheiratet). Sie half ihm aus der Armut. Heute schreibt er Bücher mit Titeln wie „Der Rubel muss rollen“, „Der wahre Bankenschwindel“. Und wird von manchen als Aluhutträger bezeichnet…

Das Absturz-Schicksal von Christian Anders – auch diese deutschen Stars waren (oder sind) ganz schön Blanco:

Roberto Blanco nutzte Pleite für Werbe-Spot

Privat-Insolvenz 2014. Blanco ließ 150.000 Euro Unterhaltsschulden für Ex-Gattin Mireille auflaufen. Er entzog sich sogar zeitweilig der Abgabe der Vermögensauskunft – und wurde per Haftbefehl gesucht. 2017 lebte Roberto Blanco laut „BILD“ von knapp 2000 Euro Rente, dem Anteil, der nicht gepfändet werden kann. Aus seiner Insolvenz machte Blanco sogar eine Persiflage auf seinen Hit „Ein bisschen Spaß muss sein“: Er nahm 2014 für Autovermieter Sixt einen Werbe-Spot mit dem Titel „Ein bisschen spar’n muss sein“ auf. Heute soll es Blanco finanziell wieder sehr gut.

Nino de Angelo konnte seine Wohnung nicht zahlen

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Vom Schicksal gebeutelt: Nino de Angelo hatte zuerst mit dem Krebs zu kämpfen (1997), dann mit Schulden. Und die Sucht kam auch noch hinzu… Laut „BILD“  hatte er 2005 in Köln Insolvenz angemeldet. Nino de Angelo gab zu: „Ich habe 1,4 Millionen Euro Schulden. Ich kann die Miete für meine Wohnung nicht mehr zahlen, einige meiner Konten wurden schon gepfändet.“ Er habe in den zwei Jahren seiner Krebserkrankung nicht arbeiten können, außerdem hätten ihm Steuerforderungen und seine Scheidung zugesetzt. 2012 wurde ihm die Restschuld erlassen. Nicht seine letzte Insolvenz: 2017 wurde das zweite Verfahren gegen de Angelo eingeleitet. Über die Höhe und Art der Forderung wurde nichts bekannt. Aber allen Anschein nachbrachte dies Nino de Angelo erneut „jenseits von Knete!“

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Michael Wendler: Flucht in die USA

Michael Wendler

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Der Wendler schießt den Vogel ab: Anders als seine Pleite-Kollegen textete er nicht nur den Song „Egal“, sondern sagte auch „egal“ zu seinen Millionenschulden in Deutschland. Mit seiner blutjungen Frau Laura (21) lässt er es sich – für die deutschen Behörden nicht greifbar – in Miami gut gehen. Ein Großteil der Schulden soll entstanden sein, als er noch mit seiner Ex-Frau Claudia ein Pferdegestüt in Dinslaken unterhielt. Angeblich sollte es sich um ein Gewerbe handeln würde. Das Finanzamt war aber anderer Meinung. Die Pferdezucht sei eine private Spielerei. Und Wendler wurde aufgefordert, die erhaltenen Steuervergünstigungen rückwirkend zurückzuzahlen. 2020 wurde von Wendler bestätigt, dass gegen ihn eine Aufforderung zum „Offenbarungseid“ im Rahmen zweier eidesstattlicher Versicherungen vorlagen. Der Aufforderung kam Wendler bis heute nicht nach.

Michael Wendler: So viel Geld hat er dank Laura verdient

 

Katy Karrenbauer schaffte Comeback

Als kantige Knast-Lesbe „Walter“ im RTL-Serienhit „Hinter Gittern“ machte Katy Karrenbauer rund zwei Millionen Euro im Jahr. Doch dann kam ein Mann, der ihr Liebe vorspielte – aber doch nur ihr Geld wollte, in Karrenbauers Leben. 2009 hatte sie plötzlich durch ein geplatztes Immobiliengeschäft für ihren damaligen Lebensgefährten 1,5 Millionen Euro Schulden. Aber nicht nur das: Der Kerl war auch weg, die Knast-Serie eingestellt, das letzte TV-Honorar gepfändet, Privatinsolvenz, zwei Jahre lang Hartz IV. Die Wende: Karrenbauer wurde Vize-Königin im „Dschungelcamp“ (50.000 Euro Gage), ihre Autobiografie „Fischfurz“ verkaufte sich wie warme Semmel. 2011 ist sie schließlich schuldenfrei.

Michelle: „Ich wollte doch nur Liebe“

© Brigitte Dummer / Schlager.de

Wer liebe lebt, muss nicht unbedingt ein Händchen fürs Geld haben. 2006 sorgte Michelle für Schlagzeilen, weil ihre Kölner Villa und weitere mit Krediten finanzierte Immobilien zwangsversteigert wurden. Dennoch musste Michelle in die Privatinsolvenz. Es soll um eine halbe Million Euro Schulden gegangen sein. Wie bei Katy Karrenbauer sollen es auch bei Michelle die Liebesschufte gewesen sein. „Ich wollte doch nur Liebe. Männer haben mich nur geliebt, weil ich ihnen das Geld in den Hals gesteckt habe“, sagte sie damals in einem Interview. Doch Michelle berappelte sich wieder, nahm neue Schlager auf und feierte ein Riesen-Comeback. In diesem Jahr war Michelle sogar Präsidentin der deutschen ESC-Finaljury.

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Neues Duett von Michelle & Matthias Reim? Fans rasten aus!

Matthias Reim: Manager trieb ihn in den Ruin

Geld weg, Frau weg. Oder umgekehrt. Schlagersänger Matthias Reim war von 1999 bis 2001 mit Kollegin Michelle zusammen. Mit dem Liebes-Aus kam auch seine öffentliche Beichte: Schulden. Satte 13 Millionen Euro. Schuld soll sein Manager und langjähriger Freund Alfred Reimann gewesen sein. Reim hatte ihn angeblich durch Misswirtschaft in den Ruin getrieben. Manager gefeuert, Reim in der Privatinsolvenz. Seit 2019 sagt das Glück auch wieder zu Matthias Reim: „Verdammt, ich lieb’ Dich!“. Er soll schuldenfrei sein.

Ingrid Steeger: „Ich bin einfach zu großzügig gewesen“

Und auch bei „Klimbim“-Nacktnudel Ingrid Steeger sollen es die Männer gewesen sein. Privatinsolvenz und Hartz IV in 2011. Sie sei naiv gewesen, ihr Geld habe sie vor allem für ihre Männer ausgeben, erklärte sie damals öffentlich. „Ich bin einfach zu großzügig gewesen, das ist klar. Ich habe nichts hinterfragt.“ Das RTL-„Dschungelcamp“ lockte Steeger, andere Trash-TV-Formate. Stattdessen setzte sie sich in Talkshows und sprach ganz offen über ihre Finanzprobleme. Steeger spielte mit viel Ausdauer Theater auf kleineren Bühnen, veröffentlichte 2013 die viel beachtete Autobiographie „Und find es wunderbar“. Mittlerweile ist sie schuldenfrei.

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Gunter Gabriel: „Du musst doch nicht so wie Dieter Bohlen leben“

© Sven Sindt

Sein letzter Sturz war tödlich: 2017 stürzte der deutsche Johnny Cash, wie sich Gunter Gabriel gerne selbst betitelte, von einer Treppe. Dabei war Gabriel sturzerprobt: Alkoholabstürze, finanzielle Bruchlandung. Nach eigener Aussage hatte er rund zehn Millionen Mark bei Steuersparmodellen verloren. 2005 hatte er insgesamt rund 500.000 Euro Schulden, davon allein 250.000 Euro Steuerschulden beim Finanzamt. Doch Gabriel, das immer lachende Stehaufmännchen der Branche, krempelte einfach die Ärmel hoch: „Ich habe mir einen Wohnwagen genommen und habe zehn Jahre auf der Autobahn gelebt. Nachträglich muss ich sagen, dass da mein wahres Leben anfing. Mit einem Mal merkte ich: Du brauchst doch gar keine Wohnung, du brauchst doch gar kein Auto, du musst nicht so wie Dieter Bohlen leben.“ Für 1.000 Euro Gage kam er in jedes Wohnzimmer, bis zu vier Termine pro Tag spulte er ab. Gabriel sang sich aus den Schulden heraus und entging so einer Privatinsolvenz.

Wolfgang Lippert lebte von 930 Euro im Monat

1994 kaufte Entertainer Wolfgang Lippert („Wetten, dass..?“) auf Kredit für 2,4 Millionen Mark ein Haus mit fünf Wohnungen im Berliner Stadtteil Mahlsdorf. Das Problem: Die Immobilien waren nur 850.000 Mark wert. Außerdem hatte Lippert von der Treuhand ein Köpenicker Kino gekauft, verbunden mit der Verpflichtung, 1,5 Millionen Mark in das Gebäude zu investieren. Doch er erhielt keine Kredite mehr und die Treuhand verklagte ihn wegen Vertragsbruch. Privat-Insolvenz 2002. Von seinen Einkünften blieben ihm monatlich 930 Euro. Der Rest ging, wie auch seine Immobilie, in die Schuldentilgung. Im Jahr 2011, mittlerweile schuldenfrei, veröffentlichte er seine Memoiren „Lippi-Bekenntnisse“.

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