Er überlässt nichts dem ZufallFreddy Quinn: Sein Testament ist schon gemacht

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Freddy Quinn: Sein Testament ist schon gemacht © Electrola (Universal Music)
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Ganz still ist es in Hamburgs berühmtester Kirche, dem Michel. Nur ab und zu hört man leise Schritte oder das Flüstern der Betenden. Auch ein schwarz gekleideter Mann verweilt an diesem Tag im Gotteshaus. Andächtig blickt er zu Boden, wirkt in sich gekehrt. Es ist Freddy Quinn (90)! Dass man den großen Sänger in der Öffentlichkeit sieht – es ist eine Seltenheit. Denn er verlässt nur noch selten sein Haus im Norden Hamburgs. Nun wird klar: Sein leiser Abschied rückt näher. Auch sein Testament hat er schon gemacht.

Er hat an alles gedacht

„Natürlich weiß ich, dass auch ich irgendwann nicht mehr sein werde“, sagt der Sänger („Junge, komm bald wieder“) selbst. Wenn es dann so weit ist, will er vorbereitet sein, alles in bester Ordnung wissen. Damit er ganz beruhigt von dieser Welt gehen kann. Und seiner Lebensgefährtin Rosi (64) ein geordnetes Vermächtnis hinterlässt. Auf die Frage, ob er bereits ein Testament habe, antwortet er daher auch mit einem bestimmten: „Ja, sicher.“ Und er stellt zudem klar: „Um mein Erbe kümmere ich mich selbst. Das können Sie mir glauben.“ Freddy Quinn, der beinahe mal im Gefängnis gelandet wäre, will nichts dem Zufall überlassen. In Sachen Patientenverfügung hat er sich schon vor einigen Jahren informiert und vorgesorgt. Und er hat auch den Ort seiner letzten Ruhestätte festgelegt: Bereits als seine große Liebe Lilli Blessmann († 89) 2008 starb, reservierte er ein Doppelgrab auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. „Es ist alles organisiert. Es war unser letzter gemeinsamer Wunsch. Ich werde eines Tages neben ihr liegen. Vielleicht wird es nicht mehr lange dauern“, sagte er selbst einmal.

Freddy Quinn: „Ich bin zutiefst dankbar“

All die Vorkehrungen, die er getroffen hat – sie geben Freddy Quinn, der seinen Adoptivvater gehasst hat, für seine letzten Tage auf dieser Welt Ruhe und Sicherheit. Dass der Tod immer näher rückt? „Das macht mir keine Angst“, sagte er. Nur vor einem langen Leiden fürchte er sich: „Das wäre schlimm …“ Doch diese Gedanken schiebt er schnell beiseite, um die verbleibende Zeit mit seiner Partnerin Rosi zu genießen. Und auch, um noch ein paar letzte, bewegende Worte an seine Fans loszuwerden, bevor es irgendwann zu spät ist: „Ich bin glücklich, dass ich so lange meinen Weg gehen durfte. Dass das Publikum mich angenommen hat und das, was ich getan habe. Dafür bin ich zutiefst dankbar.“

Auch diese Musiker haben sich bereits mit ihrem Testament befasst:

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