Ehrliche Meinung„Cowboy und Indianer“-Sänger Olaf Henning: Wird sein größter Hit verboten?

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„Cowboy und Indianer“-Sänger Olaf Henning: Wird sein größter Hit verboten? © Kevin Drewes / Schlager.de
Kevin Drewes
Rasender Reporter

Die Selbst-Zensur des Ravensburger-Verlages um die Produkte des Filmes „Der junge Häuptling Winnetou“ und der damit erneut aufkommenden Rassismus-Diskussion um den Begriff „Indianer“ schlägt hohe Wellen. Soll die Bezeichnung wirklich verboten werden? Und was wird dann aus Olaf Henning und seinem Hit „Cowboy und Indianer“? Wir hakten beim Schlagersänger nach.

Isabell Varell vermeidet den Begriff „Indianer“

„Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer“, diese Zeilen verpassen jedem Hörer direkt einen Ohrwurm. Den Dauerbrenner singt Olaf Henning jetzt schon seit über 20 Jahren. Doch das könnte, zumindest nach der Forderung einiger Kritiker, bald nicht mehr so sein. Das Wort „Indianer“ empfinden einige Menschen als rassistisch. Genau das zwang kürzlich auch dem Ravensburger Verlag offensichtlich dazu, sämtliche Produkte des aktuellen Kinofilmes „Der junge Häuptling Winnetou“ vom Markt zu nehmen. Ein offizielles Verbot würde auch für Olaf Henning Folgen haben – darf er den Hit bald nicht mehr singen oder muss er ihn umtexten?

Olaf Henning mit klarer Meinung

Bereits im vergangenen Jahr rückte sein Hit durch die Diskussion um Grünen-Politikerin Bettina Jarrasch in den Fokus – gehört der Begriff „Indianer“ wirklich verboten? Wir hakten bei dem „Cowboy und Indianer“-Interpreten Henning nach, was er dazu sagt. Und siehe da: Er nimmt das Ganze mit Humor und ruft seine Fans getreu dem Sprichwort „Jetzt erst recht“ daher auf, nun noch mehr „Cowboy und Indianer“ zu hören und mitzusingen. Seinetwegen könne der Hit auch gern verboten werden – denn das das nur positiv sein würde, zeigte erst kürzlich der Ballermann-Hit „Layla“, dessen Chart-Erfolg, der selbst Helene Fischer toppte, sicherlich den Verboten auf unzähligen Volksfesten mit zu verdanken hat.

Keine Frage, der Partystar blickt der Sache entspannt entgegen. Ohnehin dürfte die Diskussion sich schnell wieder beruhigen – es gibt viel zu viele Befürworter der Karl May-Werke. Olaf Henning findet jedenfalls: „Wer mit Karl May und Winnetou aufgewachsen ist, sollte das Wort „Indianer“ so oft er will, in den Mund nehmen.“ Seiner Meinung nach gehöre das zur Kultur dazu. Und auch Peter Orloff bezog kürzlich Stellung, er empfindet die Debatte bedenklich.

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